Klösterliches Leben und Musikpflege bilden in Göttweig seit jeher eine Einheit. Der Chorgesang prägt den klösterlichen Alltag, ebenso der Klang von Instrumenten. Stift Göttweig war und ist ein Ort der Musik. Die Göttweiger Sonderausstellung des heurigen Jahres verdeutlicht daher den hohen Stellenwert von Musik im Leben der Benediktiner.
Nach über 20-jähriger erfolgreicher Museumsarbeit im Stift Admont hat sich Michael Braunsteiner, der als künstlerischer Leiter maßgeblich die Profilbildung des Museums im obersteirischen Ennstal prägte, in den Ruhestand zurückgezogen. Die Pensionierung wurde seitens des Stiftes Admont zum Anlass genommen, um die Leitung des Museumsbetriebes neu aufzustellen und eine Doppelspitze, bestehend aus Michael Richter-Grall und Pater Prior Maximilian Schiefermüller OSB, zu installieren.
Neben dem Ordnen und Sichten der Blätter der Grafischen Sammlung im Stift St. Florian ist eine konservatorisch richtige Lagerung dieser Objekte notwendig. Dies geschieht unter anderem dadurch, dass diese Objekte in Passepartouts gelagert werden. Diese verhindern, dass die Blätter sich gegenseitig berühren und sich die Farben abreiben.
Unter dem Titel „Gottes Vielfalt erfahren“ gab es bei den Franziskanerinnen, den Grazer Schulschwestern, am Pfingstsamstag eine besondere Form der Vorbereitung auf Pfingsten als Benefizkonzert.
Von 13. bis 15. Mai 2024 fand im Museum am Dom in Trier die 67. Jahrestagung der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Museen und Schatzkammern im deutschsprachigen Raum statt. Die Vertreter:innen der Museen und Schatzkammern beschäftigten sich dabei intensiv mit dem Thema „Schöpfungsverantwortung und Nachhaltigkeit in kirchlichen Museen“.
Das Österreichische Dokumentenerberegister "Memory of Austria" würdigt Dokumente und Sammlungen von historischer Bedeutung und herausragender Wichtigkeit für das österreichische kulturelle Gedächtnis. Das Register wird alle zwei Jahre vom österreichischen Memory of the World-Nationalkomitee, das als Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission fungiert, erweitert. Bis 15. Juli 2024 können Vorschläge für die Nominierungen eingebracht werden.
Ab dem 1. Mai 2024 öffnet das Stift St. Florian, eines der bedeutendsten Barockklöster Österreichs, wieder seine Tore für Besucher:innen aus der ganzen Welt. Bis 31. Oktober 2024 finden täglich Führungen statt.
Vom anfänglichen Aufbau einer Datenbank zur „Erweckten Begeisterung“ – Robert Passini, der Archivar der Salvatorianer verfasste für die Zeitschrift „die Salvatorianer“ 1/24 einen Bericht über seine ersten Erfahrungen im Provinzarchiv, die Arbeit mit den Salvatorianern, die Entwicklung des Archivteams und seine filmische Dokumentation der „Geheimnisvollen Michaelerkirche“, den wir dankenswerterweise übernehmen dürfen.
Das Nachschlagwerk „Anfang und Werden – Stift Stams im Mittelalter“ gibt neue Einblicke in die frühe Klostergeschichte des Zisterzienserstiftes Stams. Im letzten Jahr feierte das Tiroler Stift sein 750-Jahr-Jubiläum (1273 – 2023). Dies war der Anlass, die Geschichte des Klosters, das zu den herausragenden Erinnerungsorten des Landes Tirol gehört, auf eine neue Weise zu würdigen.