Kultur & Dokumentation

Petrus Canisius - Wanderer zwischen den Welten

Petrus Canisius ist einer der bedeutendsten Protagonist der katholischen Reform im 16. Jahrhundert.  Zum 500. Geburtstag erschien die neue Biographie, verfasst von Mathias Moosbrugger.

 

petrus canisius
Petrus Canisius (1521-1597) ist nichts weniger als eine Schlüsselfigur des dramatischen 16. Jahrhunderts. In ihm verkörperte sich das Ringen der katholischen Kirche, sich angesichts der Reformation neu zu erfinden. Beweglichkeit und überschäumender Tatendrang kennzeichnete den ersten "deutschen" Jesuiten, er gründete Kollegien und Schulen, Köln, Mainz, Ingolstadt und Augsburg, das Konzil von Trient, Wien und Prag, Innsbruck und Freiburg (CH) sind nur einige seiner Stationen.
Dieses biographische Porträt beleuchtet die kampfeslustige intellektuelle Beschäftigung des Petrus Canisius mit den Kirchenvätern und seine Rolle als Autor des erfolgreichsten Religionsbuches aller Zeiten, thematisiert aber auch seine gravierenden Fehlleistungen, etwa im Bereich der Hexenverfolgungen. Dem Historiker und Theologen Mathias Moosbrugger gelingt es, die Persönlichkeit des Canisius zu erschließen und nicht einfach nur sein Leben nachzuerzählen.

MATHIAS MOOSBRUGGER, geb. im Bregenzerwald (Vorarlberg); Studium der Geschichte und der Theologie in Innsbruck; Promotion in Geschichte unter den Auspizien des Bundespräsidenten 2009; Promotion in Theologie wiederum unter den Auspizien des Bundespräsidenten 2014; seit November 2017 Universitätsassistent am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie der Universität Innsbruck.

Mathias Moosbrugger: Petrus Canisius - Wanderer zwischen den Welten

ISBN: 978-3-7022-3929-9
2021 Tyrolia-Verlag Innsbruck
288 Seiten
44 farb. und 10 sw Abb.
225 mm x 150 mm

 

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