Der neue Wilheringer Pilgerweg „Von der Donau bis zur Moldau“ führt über 132 Kilometer durch elf Gemeinden in den Bezirken Urfahr-Umgebung und Linz-Land bis über die Grenze ins tschechische Südböhmen. Er verbindet dabei das Stift Wilhering mit seiner ehemaligen Tochtergründung, dem Stift Hohenfurth (Vyssi Brod) in Südböhmen, sowie mit allen Kirchen des Wilheringer Seelsorgeraums. Am Sonntag, dem 19. April 2026, wurde er im Stift Wilhering feierlich eröffnet.
Der Pavillon des Vatikans auf der diesjährigen Biennale in Venedig ist der heiligen Hildegard von Bingen (1098-1179) gewidmet. Wie die Vatikanbehörde für Kultur und Bildung mitteilte, hat das Leben und Wirken der mittelalterlichen Benediktinerin und Kirchenlehrerin den Beitrag zur bekannten Ausstellung zeitgenössischer Kunst inspiriert.
Die Stiftsbibliothek Melk beherbergt eine Vielzahl an Büchern. Zwei davon fielen Bibliothekarin Bernadette Kalteis vor Ostern in die Hände: der „Poetische Nachlass“ von Katharina Koch und der berühmte Roman „Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher Stowe. Sie stellte die beiden Bücher im Hinblick auf Ostern im Oster-Newsletter der Stiftsbibliothek Melk vor:
Am 18. und 19. Juni 2026 findet in Graz die Jahrestagung Kulturvermittlung unter dem Titel „Rose – Taube – Weintraube: Symbolik und ihre Aussage“ statt. Die Veranstaltung des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz findet in Kooperation mit dem Diözesanmuseum Graz und Kirchen Kultur Graz statt.
Bettina Withalm verstärkt seit Mitte März als Referentin für Sammlungen und Kulturvermittlung das Team des Bereichs Kultur und Dokumentation der Österreichischen Ordenskonferenz. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Kunst, Denkmalpflege und Forschung bringt sie jede Menge Expertise und frische Impulse ein.
Am 26. März 2026 bestand vor der Grazer Stadtpfarrkirche die Möglichkeit, im Rahmen des Österreichischen Vorlesetages Geschichten von und über den Hl. Franz von Assisi zu hören. Unter den Vorlesenden waren auch einige Ordensleute – Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) und Franziskaner.
Das Stift Seitenstetten bietet 2026 eine neue Art der Stiftsführung an. Das Sonderprogramm „Seel.Sorge“ soll das Benediktinerstift im niederösterreichischen Mostviertel aus einer neuen Perspektive erlebbar machen: nicht nur als bedeutenden Ort barocker Kultur, sondern auch als Raum für innere Einkehr, Inspiration und neue Kraft.
Der mittelalterlichen Schreibstube im Stift Göttweig und den hier entstandenen Büchern ist die heurige Sonderausstellung „Schreiben aus dem Glauben – Das Göttweiger Skriptorium und seine Handschriften“ im Benediktinerstift gewidmet. Zur Eröffnungsfeier am 21. März 2026, die gleichzeitig den Start in die neue Tourismussaison einläutete, konnte Abt Patrick Schöder mehr als 100 Festgäste begrüßen.
Mit dem neuen Bereich „Kultur und Tourismus“ bündelt das Stift Kremsmünster ab 2026 mehrere Aufgaben. Dazu zählen Tourismus, Klosterladen, Führungen und Veranstaltungen ebenso wie die Unterstützung bei der Konzeption und Weiterentwicklung von Sammlungen und Ausstellungsräumen sowie Marketing – insbesondere im Hinblick auf die touristische Positionierung und Veranstaltungen.
Das Jahr 2026 steht weltweit im Zeichen des 800. Todestags des Hl. Franz von Assisi. In Graz wurde zu diesem Anlass nun eine eigene Franziskus-Jubiläums-Schokolade präsentiert. Die Schokolade möchte nicht nur auf den Heiligen aufmerksam machen, mit dem Kauf der Schokolade wird auch „Franz Hilf“, das franziskanische Hilfswerk für Menschen in Not, unterstützt.
Die bereits online verfügbare Sammlung praxisnaher Methodenblätter für interaktive Führungen in sakralen Räumen wurde erweitert und aktualisiert. Die Methoden basieren auf den Thesen der Kirchenpädagogik und richten sich an die für Kulturvermittlung zuständigen Verantwortlichen in Klöstern und Ordensgemeinschaften in Österreich sowie an alle, die in diesem Bereich tätig sind und ihr methodisches Repertoire vertiefen möchten.
Die Kapelle im Krankenhaus der Elisabethinen Graz wurde mit einem Lehm-Holz-Konzept – einem Gesamtkunstwerk, das Architektur und religiöse Symbolik in besonderer Weise verbindet – neu gestaltet und im September 2025 feierlich gesegnet. Die künstlerische Gestaltung übernahm Anna Thaller. In der aktuellen Ausgabe des Elisabethinen Magazins führt die Künstlerin aus ihrer Sicht durch die Kapelle. Den Text dürfen wir hier übernehmen.