Herzliche Einladung zum Kulturtag im Rahmen der Ordenstagungen am Mittwoch, 25. November 2026! Die Veranstaltung findet von 9.00–15.30 Uhr im Kardinal König Haus in Wien statt.
Mit Pater Eugenius Lersch OCist bekommt die Bernardikapelle im Wiener Heiligenkreuzerhof einen neuen Kirchenrektor. Der 41-jährige Zisterzienser verbindet Kunstgeschichte, Kirchengeschichte und eine besondere Liebe zum gregorianischen Choral. Künftig möchte er die barocke Kapelle stärker als Ort für Gottesdienste, Musik, Kultur und Begegnung öffnen.
Die im burgenländischen Seewinkel gelegene zweitürmige Basilika Frauenkirchen, auch „Kirche Unserer Lieben Frau“, ist Schauplatz einer Ausstellung, die sich der Geschichte der Wallfahrt, der Basilika und den Franziskanern widmet. Der Titel der Ausstellung, „Bollwerk des Glaubens“, verweist auf die wechselvolle Geschichte der Kirche, die zweimal zerstört und von Grund auf wieder neu errichtet wurde.
Nach einer fünfjährigen Projektphase von der ersten Beratung bis zur finalen Umsetzung feierten die Karmeliten in Wien Döbling am 4. Juli 2026 die feierliche Eröffnung ihres neuen Ausstellungs- und Depotraums für die Kunstgüter des Ordens. Das Großprojekt sichert wertvolle sakrale Schätze und macht sie zugleich für die Forschung und Öffentlichkeit zugänglich.
Mit einem abwechslungsreichen Festwochenende rückten das Stift Zwettl und die Stadtgemeinde Zwettl am 27. und 28. Juni 2026 die Zwettler Klosterlandschaft und das europäische Kulturerbeprojekt „Cisterscapes“ in den Mittelpunkt. Wanderungen, Ausstellungen, Garten- und Hof-Eröffnungen sowie die Feier zum 70. Geburtstag von Abt Johannes Maria Szypulski verbanden Geschichte, Natur Spiritualität und Gemeinschaft.
Das Stift Klosterneuburg schreibt für 2027 zum zwölften Mal den „St. Leopold Friedenspreis“ aus. Er setzt sich kritisch mit humanen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander und
ist als internationaler Kunstpreis mit 12.000,- Euro dotiert. Die Einreichung ist bis 30.9.2026 möglich.
Ganz symbolhaft ging es in Graz zu: Bei der Jahrestagung der ARGE Kulturvermittlung beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Sprache von Zeichen und Symbolen. In Vorträgen, Kirchenführungen und Praxisbeispielen im Rahmen des Franziskusjahres erkundeten sie, wie religiöse Bildsprache funktioniert, welche Bedeutungen sich hinter bekannten Motiven verbergen und warum viele Symbole bis heute nichts von ihrer Aussagekraft verloren haben.
Am 9. Juni wird weltweit der „Internationale Tag der Archive“ gefeiert. An diesem Tag wurde im Jahr 1948 unter der Schirmherrschaft der UNESCO der „Internationale Archivrat“ (ICA) gegründet. Anlässlich dieses Tages präsentiert die Österreichische Ordenskonferenz auch im Jahr 2026 wieder Videos, in denen die Besonderheiten zweier Ordensarchive – diesmal jene der Vorauer Marienschwestern und des Benediktinerstifts Admont – vorgestellt werden.
In der aktuellen Ausgabe von „Orden on air“ ist der Jesuit, Künstlerseelsorger und Rektor der Jesuitenkirche Wien, P. Gustav Schörghofer, zu Gast. Im Gespräch erzählt er von seinem Weg zwischen Kunst und Glauben, von Zweifeln, Berufung und der Frage, warum Spiritualität heute oft in „energetischen Steinen“ gesucht wird, Erlösung dort aber nicht zu finden ist.
Vom 4. bis 6. Mai 2026 war das Benediktinerstift Göttweig Gastgeber der Jahrestagung der ARGE Ordensarchive. Archivarinnen und Archivare aus Ordensgemeinschaften kamen zusammen, um sich drei Tage lang einer Frage zu widmen, die so alt ist wie das Mönchtum selbst und dennoch drängender denn je klingt: Was bedeutet es, das Gedächtnis einer Gemeinschaft zu hüten?
Der neue Wilheringer Pilgerweg „Von der Donau bis zur Moldau“ führt über 132 Kilometer durch elf Gemeinden in den Bezirken Urfahr-Umgebung und Linz-Land bis über die Grenze ins tschechische Südböhmen. Er verbindet dabei das Stift Wilhering mit seiner ehemaligen Tochtergründung, dem Stift Hohenfurth (Vyssi Brod) in Südböhmen, sowie mit allen Kirchen des Wilheringer Seelsorgeraums. Am Sonntag, dem 19. April 2026, wurde er im Stift Wilhering feierlich eröffnet.
Der Pavillon des Vatikans auf der diesjährigen Biennale in Venedig ist der heiligen Hildegard von Bingen (1098-1179) gewidmet. Wie die Vatikanbehörde für Kultur und Bildung mitteilte, hat das Leben und Wirken der mittelalterlichen Benediktinerin und Kirchenlehrerin den Beitrag zur bekannten Ausstellung zeitgenössischer Kunst inspiriert.