Die 400-jährige Geschichte von Barnabiten und Salvatorianern in Wien stand im Mittelpunkt des Symposions „Geteiltes Erbe“, das am 13. Juni 2026 im Salvatorianerkloster St. Michael in Wien stattfand. Eine Führung durch die historischen Gebäude, die Präsentation eines neuen Buches sowie wissenschaftliche Vorträge beleuchteten die gemeinsame Geschichte und das geistliche Erbe beider Ordensgemeinschaften.
Das Prämonstratenser Chorherrenstift in Innsbruck sucht eine engagierte und erfahrene Person zur Mitarbeit im Team Archiv, Bibliothek und Kunstsammlung im Ausmaß von ca. 30 Wochenstunden.
Mit großer Dankbarkeit nimmt das Stift Schlägl Abschied von Konsistorialrat Prof. Dr. Isfried Hermann Pichler, der am 3. Juni 2026 im 90. Lebensjahr zum Herrn heimgegangen ist.
Am 9. Juni wird weltweit der „Internationale Tag der Archive“ gefeiert. An diesem Tag wurde im Jahr 1948 unter der Schirmherrschaft der UNESCO der „Internationale Archivrat“ (ICA) gegründet. Anlässlich dieses Tages präsentiert die Österreichische Ordenskonferenz auch im Jahr 2026 wieder Videos, in denen die Besonderheiten zweier Ordensarchive – diesmal jene der Vorauer Marienschwestern und des Benediktinerstifts Admont – vorgestellt werden.
Wie erzählen Klöster ihre eigene Geschichte? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt PREMISES – Pre-Modern Inscriptions and the Shaping of Self-Conception and Self-Representation. Am Beispiel des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg untersucht das Projekt, welche Rolle Inschriften für die Konstruktion, Vermittlung und Bewahrung klösterlicher Identität spielten.
Von 18. bis 20. Mai kamen Expertinnen und Experten aus zahlreichen europäischen Ländern in Wien zur 4. Konferenz der Europäischen Kirchenarchivare zusammen, die unter dem Thema „Kirchenarchive in einer sich wandelnden Welt – Herausforderungen und Chancen“ stand. In Round Tables setzten sich unter anderem auch Vortragende aus den Ordensgemeinschaften mit den aktuellen Entwicklungen und ihren Auswirkungen für kirchliche Archive auseinander.
Vom 4. bis 6. Mai 2026 war das Benediktinerstift Göttweig Gastgeber der Jahrestagung der ARGE Ordensarchive. Archivarinnen und Archivare aus Ordensgemeinschaften kamen zusammen, um sich drei Tage lang einer Frage zu widmen, die so alt ist wie das Mönchtum selbst und dennoch drängender denn je klingt: Was bedeutet es, das Gedächtnis einer Gemeinschaft zu hüten?
Im Stadtarchiv Krems entdeckte Inventare der Zwettler Klosterapotheke sind nach vielen Jahren wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückgekehrt. Vermutlich gelangten sie im Zuge der Auflösung des Stiftsmuseums nach Krems. Auch wenn ihr materieller Wert gering erscheint, ist ihre Rückkehr für das Stift Zwettl von großer Bedeutung.
Im Hausarchiv eines Ordens sammelt sich im Laufe der Jahre eine große Vielfalt an Materialien an, die gesichtet, bewertet und systematisch geordnet werden müssen. Dabei kommt es häufig zu Vermischungen unterschiedlicher Bestände. Wechselnde Zuständigkeiten in der Archivbetreuung führen zudem nicht selten zu uneinheitlichen und schwer nachvollziehbaren Strukturen. Hinzu kommt, dass geeignete Findmittel und Inventare vielfach fehlen oder im Laufe der Zeit verloren gegangen sind.
Ein beeindruckendes Altarbild aus dem Besitz der Kongregation der Dienerinnen des Heiligsten Herzens Jesu konnte jüngst kunsthistorisch verortet werden. Das großformatige Gemälde, das die Offenbarung des Heiligsten Herzens Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque zeigt, schmückte ursprünglich den Hochaltar der Kapelle der ersten österreichischen Niederlassung der Herz-Jesu-Schwestern in der Rudolfstiftung in Wien – der heutigen Klinik Landstraße.
Die Stadt Salzburg ist weltweit bekannt für ihre barocken Prachtbauten und die glanzvolle Geschichte der Fürsterzbischöfe. Doch abseits der repräsentativen Fassaden wirkten über Jahrhunderte Frauen, deren Engagement das soziale, kulturelle und spirituelle Leben der Region entscheidend prägte – oft im Verborgenen. Mit der Ausstellung „Salzburgs vergessene Ordensfrauen“ rückt die Universitätsbibliothek Salzburg diese beeindruckenden Persönlichkeiten ins Licht der Öffentlichkeit.