Am 26. Jänner 2026 fand im Kardinal-Schwarzenberg-Haus in Salzburg der jährliche Studientag der kirchlichen Archive statt. Das Thema war diesmal „Forschen Willkommen! Zugänge zum Archiv gestalten“ – rund 70 Teilnehmer:innen waren dabei.
Ein interessantes Kapitel der österreichischen Bildungs- und Ordensgeschichte ist ab sofort digital für die Öffentlichkeit zugänglich: Im Benediktinerstift Seitenstetten befinden sich insgesamt 22 handschriftliche Vorlesungsmitschriften jesuitischer Lehrveranstaltungen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ergänzt wird dieser Bestand durch eine weitere Vorlesungsmitschrift des Jesuitenpaters Hieronymus Noldin SJ aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Manuskripte geben einen seltenen Einblick in die akademische Lehrpraxis der Jesuiten über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Seit fast 300 Jahren zählt der sogenannte Göttweiger Email- oder Heiligenkalender zu den bekanntesten und bedeutendsten Objekten der Kunstsammlungen im Stift Göttweig. Ein Blick ins Stiftsarchiv ermöglicht neue Erkenntnisse.
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Katja Maierhofer aus der wissenschaftlichen Abteilung des Stifts Admont zog daher Bilanz über das Jahr in Archiv und Bibliothek und gab einen Ausblick auf kommende Projekte. Den Text dürfen wir hier übernehmen.
Kleine Schätze aus dem Archiv der Redemptoristen Wien
In der Archivarbeit bekommt man manche kleinen Schätze in die Hand. Auch wenn sie materiell nichts besonders wertvoll sind, wird Geschichte durch sie lebendig.
Von 20. bis 22. Februar 2026 findet in Vallendar (Deutschland) die 26. Wissenschaftliche Fachtagung des Arbeitskreises Ordensgeschichte 19./20. Jahrhundert statt. Die Veranstaltung findet im Forum Vinzenz Pallotti, der Begegnungs- und Bildungsstätte der Vinzenz Pallotti University in Vallendar, statt. Die Anmeldung ist noch bis 23. Jänner 2026 möglich.
Pflege, Glaube und Menschlichkeit in den Lazaretten des Zweiten Weltkriegs
Vor 80 Jahren waren die Salvatorianerinnen – wie viele andere Ordensgemeinschaften – vom Geschehen des Zweiten Weltkriegs direkt betroffen. Ihre Institutionen wurden zu Kriegslazaretten, ihr Alltag war von Verwundetenpflege, Bombenangriffen und der Sorge um das Überleben geprägt. Sr. Ulrike Musick SDS hat in ihrer jüngsten Archivarbeit diesen wenig bekannten Teil der Ordensgeschichte aufgearbeitet und zeigt, welchen Einblick die Chroniken und andere Aufzeichnungen in den Ordensarchiven geben können.
Die Salvatorianer eröffneten am 1. Dezember 2025 feierlich das Institut zur Erforschung Salvatorianischer Geschichte und Spiritualität im Kolleg St. Michael im ersten Wiener Gemeindebezirk. Es widmet sich der Erforschung, Bewahrung und Vermittlung der salvatorianischen Geschichte, Spiritualität und Ordensentwicklung.
„Vertrauen. Mut. Zukunft“ – unter dieses Motto, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet, haben die Franziskanerinnen von Vöcklabruck ihr 175-jähriges Jubiläum gestellt. Die aktuelle Ausgabe des FranziskanerinnenMagazins widmet sich ganz besonders dem Begriff „Mut“ und wirft dazu einen Blick in das Ordensarchiv. Dort finden sich Spuren von drei Ordensfrauen, die zum Teil unter Lebensgefahr „stillen Mut“ bewiesen.
Am 26. Jänner 2026 findet im Kardinal-Schwarzenberg-Haus in Salzburg der Studientag Archive zum Thema „Forschen willkommen! Zugänge zum Archiv gestalten“ statt. Die Anmeldung ist noch bis 14. Jänner 2026 möglich.
Die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis in Vorau (Vorauer Marienschwestern) in der Steiermark sucht für den ehestmöglichen Beginn eine Archivarin/einen Archivar – vorzugsweise auch mit Interesse an der Mitarbeit in der Betreuung der Bibliothek und dem Aufbau eines Schaudepots.