Vom 8. bis 9. September 2026 traf sich der „Freundeskreis Kapuzinergeschichte“ in Salzburg. Der Freundeskreis bietet eine Plattform für historisch interessierte Kapuzinerbrüder, Laien sowie Mitarbeitende aus der Verwaltung der Kulturgütereinrichtungen des Ordens, um sich auszutauschen. Auch Studierende, die für ihre wissenschaftlichen Arbeiten auf die Bestände der Kapuziner zurückgreifen, erhalten hier die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren. Der Freundeskreis sieht in der eigenen Ordensgeschichte den wesentlichen Schlüssel für das Verständnis der Gegenwart und für künftige Handlungsoptionen.
Herzliche Einladung zum Kulturtag im Rahmen der Ordenstagungen am Mittwoch, 25. November 2026! Die Veranstaltung findet von 9.00–15.30 Uhr im Kardinal König Haus in Wien statt.
Die Stiftsbibliothek Admont zählt laut einer aktuellen internationalen Studie zu den Top 20 der schönsten Innenräume der Welt. Damit reihe sich die Bibliothek in eine Auswahl außergewöhnlicher Kultur- und Architekturstätten aus aller Welt ein, wie das Stift am 26. August 2026 in einer Aussendung mitteilte. Angeführt wird das Ranking von der Stiftsbibliothek St. Gallen in der Schweiz, gefolgt vom Mysore-Palast in Indien und dem Budapester Parlament. Die Admonter Stiftsbibliothek rangiert auf Platz 17.
Mittelalterliche Handschriften sind weit mehr als Träger alter Texte. Farbenprächtige Initialen, feine Federzeichnungen und kunstvolle Ornamente geben Aufschluss darüber, wo ein Buch entstanden ist. Das Forschungsprojekt PeuAFleu untersucht die sogenannten Fleuronnée-Verzierungen in den mittelalterlichen Handschriften des Stiftes Klosterneuburg. Dabei treffen kunsthistorische Forschung und modernste Methoden der künstlichen Intelligenz aufeinander.
Das Benediktinerstift Kremsmünster sucht eine engagierte und fachlich qualifizierte Person für die Bibliothek und das Stiftsarchiv von min. 20 Wochenstunden.
Die Zentralbibliothek der Minoriten und ihr Archiv in Wien verfügen über einen außergewöhnlich umfangreichen historischen Buchbestand. Die ältesten Handschriften stammen aus der Zeit um 1300! Um Schäden, die über die Jahrhunderte entstanden sind, zu beseitigen, ging der Orden eine Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste ein. Studierende konnten so ihr theoretisches Wissen an Originalbeständen der Zentralbibliothek und des Archivs in die Praxis umsetzen.
Historische Klosterbibliotheken sind weit mehr als bloße Buchbestände – sie sind lebendige Zeugnisse von Geistesgeschichte, persönlicher Gelehrsamkeit und ordenseigener Sammelkultur. Wie viel verborgenes Potenzial in diesen Sammlungen steckt, zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt im Stift Klosterneuburg, das einen faszinierenden Blick auf die Lesekultur des 19. Jahrhunderts wirft.
Die 400-jährige Geschichte von Barnabiten und Salvatorianern in Wien stand im Mittelpunkt des Symposions „Geteiltes Erbe“, das am 13. Juni 2026 im Salvatorianerkloster St. Michael in Wien stattfand. Eine Führung durch die historischen Gebäude, die Präsentation eines neuen Buches sowie wissenschaftliche Vorträge beleuchteten die gemeinsame Geschichte und das geistliche Erbe beider Ordensgemeinschaften.
Das Prämonstratenser Chorherrenstift in Innsbruck sucht eine engagierte und erfahrene Person zur Mitarbeit im Team Archiv, Bibliothek und Kunstsammlung im Ausmaß von ca. 30 Wochenstunden.
Mit großer Dankbarkeit nimmt das Stift Schlägl Abschied von Konsistorialrat Prof. Dr. Isfried Hermann Pichler, der am 3. Juni 2026 im 90. Lebensjahr zum Herrn heimgegangen ist.
Wie erzählen Klöster ihre eigene Geschichte? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt PREMISES – Pre-Modern Inscriptions and the Shaping of Self-Conception and Self-Representation. Am Beispiel des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg untersucht das Projekt, welche Rolle Inschriften für die Konstruktion, Vermittlung und Bewahrung klösterlicher Identität spielten.
In der Salzburger Universitätsbibliothek fand vor kurzem ein Vortrag von Bernhard Fügenschuh, dem Rektor der Universität Salzburg, statt. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand ein Mann, dessen Lebensbild ebenso kontrastreich wie faszinierend ist: Pater Julius Gremblich (1851–1905) – Franziskaner, Lehrer und leidenschaftlicher Geologe. Der Vortrag bot faszinierende Einblicke in ein fast vergessenes Kapitel der regionalen Wissenschaftsgeschichte.