Mit einer Kuratoriumssitzung ist am 22. April 2026 die fünfte Etappe der Restaurierung der Bibliothek im Stift Melk offiziell gestartet. Diese konzentriert sich auf die barocken Prunkräume, die das Zentrum der rund 300 Jahre alten Stiftsbibliothek Melk bilden.
Am 23. April ist Welttag des Buches – ein willkommener Anlass, um bei einem Blick in die Welt der Ordensbibliotheken so manche Überraschung zu erleben. In der Stiftsbibliothek Lambach kann zum Beispiel ein „Bücherrad“ aus der Barockzeit bestaunt werden, das den Benediktinermönchen von damals wertvolle Hilfe leistete. Es ermöglichte ihnen, bis zu acht schwere Bücher gleichzeitig zu öffnen und deren Inhalte miteinander zu vergleichen – ähnlich wie heute beim Arbeiten am PC mit mehreren gleichzeitig geöffneten Browserfenstern.
Die Stiftsbibliothek Melk beherbergt eine Vielzahl an Büchern. Zwei davon fielen Bibliothekarin Bernadette Kalteis vor Ostern in die Hände: der „Poetische Nachlass“ von Katharina Koch und der berühmte Roman „Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher Stowe. Sie stellte die beiden Bücher im Hinblick auf Ostern im Oster-Newsletter der Stiftsbibliothek Melk vor:
Am 26. März 2026 bestand vor der Grazer Stadtpfarrkirche die Möglichkeit, im Rahmen des Österreichischen Vorlesetages Geschichten von und über den Hl. Franz von Assisi zu hören. Unter den Vorlesenden waren auch einige Ordensleute – Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) und Franziskaner.
In der letzten Ausgabe des GEO-Magazins vom März 2026 erschien ein Artikel, worin auch die Bibliothek des Schottenstifts erwähnt wurde. Unter dem Titel: „Motten? Alarmstufe rot!“ wird von Pascal Querner, promovierter Biologe und einziger Schädlingsbekämpfer Österreichs, berichtet, der sich auf Museen und Kulturgut spezialisiert hat. Er nahm sich etwa dem Schädlingsbefall im Bibliotheksbestand des Schottenstiftes – der ältesten Klosterbibliothek Wiens – an.
Am 12. und 13. März 2026 wurde das oberösterreichische Stift Lambach zum Treffpunkt für Bibliothekar:innen und Wissenschaftler:innen aus ganz Österreich. Im Mittelpunkt der Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken stand heuer das Thema „Brücken bauen – Chancen durch Netzwerke und Kooperationen“. Die Veranstaltung machte deutlich: Die Zukunft kirchlicher Bibliotheken liegt im Miteinander.
Die Stadt Salzburg ist weltweit bekannt für ihre barocken Prachtbauten und die glanzvolle Geschichte der Fürsterzbischöfe. Doch abseits der repräsentativen Fassaden wirkten über Jahrhunderte Frauen, deren Engagement das soziale, kulturelle und spirituelle Leben der Region entscheidend prägte – oft im Verborgenen. Mit der Ausstellung „Salzburgs vergessene Ordensfrauen“ rückt die Universitätsbibliothek Salzburg diese beeindruckenden Persönlichkeiten ins Licht der Öffentlichkeit.
Im Jahr 2025 ist in der Abteilung für Archiv, Bibliothek und Sammlungen des Prämonstratenserstifts Wilten ein neues Arbeitsmotto eingezogen: Besenstrich für Besenstrich. Warum ein Motto? „Weil unser Arbeitsalltag manchmal aussieht wie eine Mischung aus Museum, Labor, Großraumbüro und Improvisationstheater“, meint Miriam Trojer, Archiv- und Bibliotheksleiterin des Prämonstratenserstiftes Wilten. „An einem Tag klickt man sich stundenlang durch Excel-Listen, am nächsten trägt man Schutzanzug an der Werkbank – nur um kurz darauf denselben Anzug gegen einen Blazer zu tauschen, weil eine Führung wartet. Und bevor man sich versieht, beugt man sich wieder über eine Lupe und fragt sich, ob das Insekt gerade wirklich zugewunken hat.“ In einem Artikel in der Zeitschrift „Stift Wilten Aktuell“ stellt Miriam Trojer ihren Jahresrückblick 2025 daher unter das oben angeführte Motto und zählt Besenstriche...
Der Servitenorden hat zwei historische Klosterbibliotheken an die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB Tirol) übergeben. Die Sammlungen aus den Konventen in Innsbruck und Volders, darunter rund 500 Handschriften aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sowie mehr als 200 wertvolle Inkunabeln, also noch mit beweglichen Lettern hergestellte Drucke, werden künftig an der Universität aufbewahrt, sukzessive erschlossen und digital zugänglich gemacht. „Sie sind wichtige Quellen für die Ordens-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte Tirols“, erklärte die ULB am 9. Februar 2026.
ICOM Österreich, das Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), das Bundesdenkmalamt (BDA), das Österreichische Bundesheer (ÖBH), die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK) und das Österreichische Nationalkomitee Blue Shield stellen mit dieser Publikation Museen und anderen Kulturerbe-Institutionen einen Leitfaden zum Notfallmanagement zur Verfügung.
2025 war für den „Katalog der Ordensbibliotheken” (KOBi) ein ereignisreiches Jahr: Seit dem Ende des Jahres ist KOBi in den Virtuellen Katalog Theologie und Kirche (VThK) eingebunden. Damit ist für KOBi nach fünf Jahren seines Bestehens ein wichtiger Schritt gelungen, der die Zusammenarbeit zwischen den kirchlichen Bibliotheken sowie die Sichtbarkeit und Besonderheit ihrer Bestände stärkt. Fast zeitgleich hat KOBi Ende 2025 einen weiteren Meilenstein erreicht: Mit über 200.000 Titeldatensätzen verfügt der Verbund inzwischen über eine eindrucksvolle Kataloggröße.
Von 12. bis 13. März 2026 findet die Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken im Benediktinerstift Lambach in Oberösterreich statt. Das Tagungsthema lautet: „Brücken bauen – Chancen durch Netzwerke und Kooperationen“. Eingeladen sind alle Bibliothekarinnen und Bibliothekare in kirchlichen Orden und Diözesen sowie Mitarbeitende von Einrichtungen mit theologischen Buchbestand in Österreich. Ziel der Tagung ist es, jene Möglichkeiten, die sich durch Kooperationen ergeben, von verschiedenen Seiten zu beleuchten sowie neue Handlungswege für die Zukunft auszuloten.