Das Prämonstratenser Chorherrenstift in Innsbruck sucht eine engagierte und erfahrene Person zur Mitarbeit im Team Archiv, Bibliothek und Kunstsammlung im Ausmaß von ca. 30 Wochenstunden.
Mit großer Dankbarkeit nimmt das Stift Schlägl Abschied von Konsistorialrat Prof. Dr. Isfried Hermann Pichler, der am 3. Juni 2026 im 90. Lebensjahr zum Herrn heimgegangen ist.
Wie erzählen Klöster ihre eigene Geschichte? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt PREMISES – Pre-Modern Inscriptions and the Shaping of Self-Conception and Self-Representation. Am Beispiel des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg untersucht das Projekt, welche Rolle Inschriften für die Konstruktion, Vermittlung und Bewahrung klösterlicher Identität spielten.
In der Salzburger Universitätsbibliothek fand vor kurzem ein Vortrag von Bernhard Fügenschuh, dem Rektor der Universität Salzburg, statt. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand ein Mann, dessen Lebensbild ebenso kontrastreich wie faszinierend ist: Pater Julius Gremblich (1851–1905) – Franziskaner, Lehrer und leidenschaftlicher Geologe. Der Vortrag bot faszinierende Einblicke in ein fast vergessenes Kapitel der regionalen Wissenschaftsgeschichte.
Mit Freude und Stolz blickt das Benediktinerstift Admont auf den diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 zurück: Die bulgarische Sängerin DARA gewann mit ihrem Beitrag nicht nur Europas bedeutendsten Musikwettbewerb, sondern brachte dabei auch die weltberühmte Bibliothek des Stiftes Admont auf die große internationale Bühne.
Zu zwei Frauenorden, die mit ihren Krankenhäusern wesentliche Beiträge für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung leisten, liegen seit kurzem neue Festschriften vor: „200 Jahre Barmherzige Schwestern von Zams“ und „Zum Heil und Trost der Kranken. 150 Jahre Marienkrankenhaus Vorau“ wurden kürzlich im Rahmen von Festakten in Zams bzw. Vorau vorgestellt.
Mit einer Kuratoriumssitzung ist am 22. April 2026 die fünfte Etappe der Restaurierung der Bibliothek im Stift Melk offiziell gestartet. Diese konzentriert sich auf die barocken Prunkräume, die das Zentrum der rund 300 Jahre alten Stiftsbibliothek Melk bilden.
Am 23. April ist Welttag des Buches – ein willkommener Anlass, um bei einem Blick in die Welt der Ordensbibliotheken so manche Überraschung zu erleben. In der Stiftsbibliothek Lambach kann zum Beispiel ein „Bücherrad“ aus der Barockzeit bestaunt werden, das den Benediktinermönchen von damals wertvolle Hilfe leistete. Es ermöglichte ihnen, bis zu acht schwere Bücher gleichzeitig zu öffnen und deren Inhalte miteinander zu vergleichen – ähnlich wie heute beim Arbeiten am PC mit mehreren gleichzeitig geöffneten Browserfenstern.
Die Stiftsbibliothek Melk beherbergt eine Vielzahl an Büchern. Zwei davon fielen Bibliothekarin Bernadette Kalteis vor Ostern in die Hände: der „Poetische Nachlass“ von Katharina Koch und der berühmte Roman „Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher Stowe. Sie stellte die beiden Bücher im Hinblick auf Ostern im Oster-Newsletter der Stiftsbibliothek Melk vor:
Am 26. März 2026 bestand vor der Grazer Stadtpfarrkirche die Möglichkeit, im Rahmen des Österreichischen Vorlesetages Geschichten von und über den Hl. Franz von Assisi zu hören. Unter den Vorlesenden waren auch einige Ordensleute – Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis (Grazer Schulschwestern) und Franziskaner.
In der letzten Ausgabe des GEO-Magazins vom März 2026 erschien ein Artikel, worin auch die Bibliothek des Schottenstifts erwähnt wurde. Unter dem Titel: „Motten? Alarmstufe rot!“ wird von Pascal Querner, promovierter Biologe und einziger Schädlingsbekämpfer Österreichs, berichtet, der sich auf Museen und Kulturgut spezialisiert hat. Er nahm sich etwa dem Schädlingsbefall im Bibliotheksbestand des Schottenstiftes – der ältesten Klosterbibliothek Wiens – an.
Am 12. und 13. März 2026 wurde das oberösterreichische Stift Lambach zum Treffpunkt für Bibliothekar:innen und Wissenschaftler:innen aus ganz Österreich. Im Mittelpunkt der Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken stand heuer das Thema „Brücken bauen – Chancen durch Netzwerke und Kooperationen“. Die Veranstaltung machte deutlich: Die Zukunft kirchlicher Bibliotheken liegt im Miteinander.