Mit ihrer Hartnäckigkeit schrieb die Tirolerin Anna Dengel (1892–1980) Kirchengeschichte: Sie gründete die „Gemeinschaft der missionsärztlichen Schwestern“ und rang dem Papst eine wichtige Erlaubnis ab.
Am 25. Jänner 2021 fand der jährliche "Studientag der Archive" zum Thema „Bildbestände im Spannungsfeld von Öffentlichkeit und Recht“ statt. Über 70 TeilnehmerInnen - darunter viele VertreterInnen österreichischer Orden - verfolgten die Online-Veranstaltung.
Auf erstmals virtuelle Weise fand am 23. Jänner 2021 die 21. wissenschaftliche Fachtagung des „Arbeitskreis Ordensgeschichte 19./20. Jahrhundert“ statt.
In unseren Archiven werden bildliche und audiovisuelle Medien oft stiefmütterlich behandelt – sie liegen unbenutzt in den Depots, weil ihre Bestandserhaltung schwierig war und ihre Veröffentlichung mit rechtlichen Hürden verbunden ist.
Nach intensiver Vorbereitung wurde die Dominikanerkirche Anfang Juni 2020 für Renovierungsarbeiten geschlossen. Nun konnte mit den Arbeiten begonnen werden.
Das 28 cm hohe und 32 cm breite Seidenkleid wurde von den Schwestern vom Armen Kinde Jesus hergestellt. Die Kongregation führte im ehemaligen Kloster in Wien-Döbling bis in die 1980er Jahre eine renommierte Paramenten-Werkstatt. Das Kleid ist am Saum bestickt mit dem Text eines O-Antiphons für 21. Dezember: O Oriens, splendor lucis aeternae et sol justitiae: veni et illumina sed. (O Morgenstern, Glanz des ewigen Lichtes der Gerechtigkeit strahlende Sonne: o komm und erleuchte, die da sitzen.)
{gallery}Kleid eines Prager Jesuleins{/gallery}
Die Bildungseinrichtungen des Ordens, benannt nach der Ordensgründerin, werden seit 2019 von der Vereinigung der Ordensschulen Österreichs weitergeführt (Clara Fey Campus Maria Regina und Maria Frieden).
Es war Anfang Oktober 2020, als ich zum ersten Mal in den Konvent des Karmelitenordens in Linz kommen sollte, um mir einen Eindruck der Sammlung zu verschaffen, die es in Form der Erstellung eines Inventars zu bearbeiten gilt.