Kultur & Dokumentation

Orden und Nationalsozialismus

Auswahlbibliographie zum Thema ""Orden und Nationalsozialismus in Österreich"". Erstellt von Severin Matiasovits im März 2013 (75 Jahre ""Anschluss"").

DATENBANKEN

Das Referat für die Kulturgüter der Orden stellt seine Datenbanken für Archive und Sammlungen zum Herunterladen zur Verfügung.

Viele Ordensleute und ihre MitarbeiterInnen, die einen Archivbestand zu erschließen oder eine Sammlung mobiler Kulturgüter zu inventarisieren haben, arbeiten mit einfachen Excel-Tabellen. In den meisten Fällen sind solche Listen auch durchaus ausreichend. Wer sich aber ein etwas besseres Tool wünscht, dem stellt das Referat für die Kulturgüter zwei Access-Datenbanken zur Verfügung. Sie sind mit dem Windows-Office-Programm Access erstellt worden. Damit man sie auf dem eigenen PC verwenden kann, muss man Access 2007 oder höher installiert haben.

Die Datenbanken wurden von Robert Passini, Mitarbeiter im Provinzarchiv der Salvatorianer (Technik), und von Helga Penz (Inhalt) erstellt. Die Datenbanken unterliegen keinen Lizenzen. Wir stellen sie allen Interessenten zur Verfügung und freuen uns über Anregungen zur Verbesserung.

Die Access-Datenbanken ""Archivdatenbank"" und ""Inventar mobiler Kulturgüter (Kunstinventar)"" wollen und können kein professionelles Archivinformationssystem oder eine Museumsdatenbank ersetzen. Sie sind nur ein Werkzeug, das mehr Leistung erbringt als eine Excel-Tabelle. Da jede Access-Tabelle leicht in eine Excel-Tabelle umgewandelt werden kann, sind die Daten für einen späteren Export in ein anderes Datenbankprogramm gesichert, weil Excel ein gängiges Import/Export-Format ist. Vorhandene Tabellen können leicht in die Accessdatenbanken importiert werden.

Für das Bedienen der Datenbank sind Kenntnisse von Access von Vorteil. Zum Ausprobieren und Kennenlernen gibt es zwei Musterdatenbanken mit Musterdaten (""Archiv der Laurentiner"" und ""Kunstinventar_Muster""). Die Felder der Archivdatenbank entsprechen den Internationalen Standards archivischer Erschließung (ISAD). Die Felder für das Sammlungsinventar wurden in Absprache mit den Diözesankonservatoren definiert.

Einführungsseminare in die Benützung werden nach Bedarf angeboten. Anfragen richten Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Installationshinweis: Im Access-Programm auf Ihrem PC muss bei den Access-Optionen im Sicherheitscenter (auch: Vertrauensstellungscenter) unter ""Einstellungen für Makros"" das Kästchen bei  ""Alle Makros aktivieren"" ausgewählt sein, damit die Datenbanken richtig funktionieren.

Nach dem Download müssen die Daten im ZIP-Ordner vor dem Öffnen extrahiert werden.

 

 

 

Open Access und Urheberrecht

Open Access. Urheberrechtsfragen rund um Online-Publikationen. Vortrag von Josef Pauser, Leiter der Abteilung Bibliothek und Kommunikation im Verfassungsgerichtshof am 22.3.2013 am Institut für Österreichische Geschichtsforschung in Wien. Ein Bericht von Helga Penz.

Open Access

Josef Pauser, Jurist, Historiker, Bibliothekar im Verfassungsgerichtshof und Blogger für die Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare, hat am Institut für Österreichische Geschichtsforschung einen Vortrag zum Thema Open Access und Urheberrecht gehalten. Am 22.3.2013 erläuterte der Vortragende im Rahmen des 146. Institutsseminars die Grundsätze und Begriffe rund um das Thema freier Zugang zu Fachliteratur im Internet und Urheberrecht und verwies auf die Probleme, die sich dabei ergeben. Nicht nur für Neueinsteiger in diese Thematik ein spannender Vortrag - eine Zusammenfassung hier zum Herunterladen:

 

„Anschluss“ 1938 und die Orden

Im März 2013 jährt sich zum 75. Mal der sogenannte „Anschluss“ Österreichs an das Dritte Reich. Von der Verfolgung durch die Nationalsozialisten waren auch die Klöster und Orden betroffen. Insgesamt wurden in Österreich zwischen 1938 und 1945 24 Stifte, 188 weitere Männer- und Frauenorden sowie 1400 katholische Schulen, Heime, Seminare und andere Bildungseinrichtungen beschlagnahmt und enteignet. Weitere 4000 kirchlichen Vereine, Werke und Stiftungen wurden aufgelöst und deren Vermögen eingezogen. Ausführliche Informationen bietet die Kathpress in einem eigenen „Themenpaket 1938“.

Ausstellung in Schlierbach

Anlässlich des Gedenkjahrs ist im Stift Schlierbach ab 1. April 2013 die Sonderausstellung „NS-Zeit im Stift Schlierbach“ zu sehen. Das Zisterzienserkloster musste seine Schule schließen und das Stiftsgebäude für verschiedene Verwendungen zur Verfügung stellen. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Fotographien und Originaldokumente aus dem Stiftsarchiv, weitere Informationen erhalten Sie hier.

Im Download  finden Sie eine Literaturauswahl zum Thema „Klöster und Orden in der NS-Zeit"".

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