Einstieg in ein spannendes Arbeitsumfeld - Einführungstag Ordensarchive
önnen aus historischen Schriftstücken „herausgelesen“ werden.
Die Entwicklung der Schrift
Als Referentin war Frau Mag. Heidemarie Bachhofer vom Niederösterreichischen Landesarchiv eingeladen, die in ihrem Vortrag auf die Entwicklung der Schrift mit dem Schwerpunkt 18.-20. Jahrhundert einging. Zu Beginn stellte sie die Geschichte und Entwicklung der Schrift von der Antike bis hin zur Kurrentschrift des 20. Jahrhunderts dar. Besonderheiten, wie das Verbot der Kurrentschrift im Jahr 1941 durch die NSDAP wurden dabei erwähnt.
Anschließend las die Gruppe gemeinsam den in Kurrentschrift geschriebenen Text „Vanillebrod“, der gerade zu Beginn beim Lesen doch einigen Problemen bereitete.
Mehr und mehr kamen die Teilnehmer*innen in das Lesen hinein und schafften es mittels Lupen und viel Geduld einige Wörter gemeinsam zu lesen. Dabei gab Heidemarie Bachhofer noch wertvolle Tipps für die Herangehensweise beim Transkribieren (lesbare Buchstaben als „Lückentext“ schreiben, Vergleich mit schon transkribierten Wörtern).
Gemeinsam alte Schriften lesen
Nach einem gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Kuchen wurden Beispiele aus dem Diözesanarchiv Wien (Ausschnitt Pfarrchronik Mariahilf von 1865 und ein Beispiel aus dem Bestand der Ordinariatsakten) gemeinsam erarbeitet. Zuerst versuchte jede/r Teilnehmer*in, die Texte selbst anhand der Handreichung zu lesen. Heidemarie Bachhofer, Johanna Kößler und Iris Forster unterstützten die Teilnehmer*innen bei der „Detektivarbeit“ und gaben Tipps. Final wurde aufgelöst und die Beispiele gemeinsam vorgelesen.
Zum Abschluss des ersten Moduls erhielten die Besucher*innen eine Teilnahmebestätigung und es war noch Raum für Fragen und Anregungen. Das Feedback zum Kurs war sehr positiv.