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30. Januar 2019

Sprühnebel für den Hl. Adalbero in Stift Lambach

Nach mehreren Monaten sind die Sanierungsarbeiten in der Stiftskirche von Lambach abgeschlossen worden. Im Zuge dieser Renovierung ist auch der Wandteppich mit der Darstellung des Hl. Adalbero einer fachgerechten Reinigung unterzogen worden.

Das Stück stammt aus der Zeit des Abtes Maximilian Pagl und wurde um 1712 in Antwerpen hergestellt. Bis auf ein Stück fehlender Bordüre ist der über 300 Jahre alte Wandteppich in sehr gutem Zustand. Die letzten Jahrzehnte war er an der Wand des südseitigen Chores der Stiftskirche aufgehängt.

Der Teppich zeigt die Darstellung des Hl. Adalbero, dem Stiftsgründer auf Wolken knieend sowie die Muttergottes mit Jesuskind. Im linken unteren Bildfeld ist die Ansicht des Benediktinerstiftes Lambach mit seinem Stiftsgarten zu sehen.
Europaweit gibt es für die schonende Reinigung von großformatigen Textilien nur zwei Spezialanlagen, sogenannte Aerosolwaschanlagen. Eine ist in Belgien (Mechelen), die zweite in Wien (Schloss Schönbrunn, neugebauer[at]textilrestaurierung.at).

Für historische, großformatige Textilobjekte, vor allem für empfindliche Seide und Wolle, wird dieses Prozedere zur schonenden Nassreinigung empfohlen um einen längeren Erhalt zu erzielen. Wandteppiche, Tragehimmel, Pluviale, Teppiche und andere großformatige Textilobjekte werden in der Spezial-Anlage mit feinem Wasserdampf besprüht, dieser durchdringt das alte Gewebe. Die verschmutzten Wassertropfen werden durch Unterdruck sofort wieder abgesaugt, ein Auslaufen der Farben wird somit verhindert. Dieser Vorgang wird mehrere Male wiederholt bis der Verschmutzungsgrad des Wassers ein zufriedenstellendes Ergebnis zeigt.
Besonders gewirkte Wandteppiche (Tapisserien) hängen meist ungeschützt für längere Zeit im Kircheninnenraum, Kloster- oder Präsentationsräumen. Dort sind sie oftmals der Ablagerung von Russ oder Staub ausgesetzt. In regelmäßigen Abständen sollte hier eine Reinigung erfolgen um für einen längeren Erhalt zu sorgen. Im Zuge dieser Arbeiten kann auch die Montage erneuert und verbessert werden. Tipps dazu gibt das Referat für die Kulturgüter der Orden bzw. hilft bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal.


[Karin Mayer]

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