Admont und Heiligenkreuz treten Bibliothekenverbund bei
Der Österreichische Bibliothekenverbund meldet zwei Neuzugänge: Die Bibliotheken der Stifte Admont und Heiligenkreuz sind seit Sommer 2014 neue Mitglieder des Verbunds.
In Admont gab es für die große Klosterbibliothek, die nicht nur viel wertvollen Altbestand enthält sondern auch eine umfassende modere Präsenzbibliothek, bislang noch keinen computergestützten Katalog. Wie Admont diesen Schritt ins digitale Zeitalter bewältigt, wie man den alten Zettelkatalog auf diesen Weg bringt und von den ersten Erfahrungen über die Verbundteilnahme wird man bei der Jahrestagung der kirchlichen Bibliotheken am 15.-16. Juni 2015 hören, die in Admont stattfinden wird.
Die Stiftsbibliothek Heiligenkreuz verwendete bislang die Software der Firma Dabis. Die Dabisanwender des kirchlichen Bereichs haben einen gemeinsam OPAC (=Online Public Access Catalogue, öffentlich zugänglicher Online-Katalog) unter www.vthk.eu. Heiligenkreuz erweitert gerade die Bibliothek seiner Hochschule. Auf Vermittlung der Referentin für die Kulturgüter der Orden erhielt das Stift die große Bibliothek der von den Salesianern Don Boscos aufgegebenen Hochschule in Benediktbeuern. Dort stehen die Bücher schon verpackt und abfuhrbereit, wie die Münchner Kirchennachrichten melden.
Der Österreichische Bibliothekenverbund (OBV) ist ein Katalogisierungs- und Dienstleistungsverbund vorwiegend für wissenschaftliche Bibliotheken, aber auch offen für andere Bibliothekstypen. Derzeit arbeiten ca. 80 Bibliotheken im Verbund zusammen. Die Suchmaschine des Verbunds wird durch einzelne Kataloge für Zeitschriften und für Nachlässe ergänzt. Neben Admont und Heiligenkreuz sind an Klosterbibliotheken im Verbund auch die Erzabtei St. Peter (mit dem Katalog des Zeitschriftenarchivs der Orden) und die Bibliotheken der Franziskanerprovinz Austria (mit einem eigenen Portal) vertreten.