30. Juni 2026

Ausschreibung des St. Leopold Friedenspreises 2027

Das Stift Klosterneuburg schreibt für 2027 zum zwölften Mal den „St. Leopold Friedenspreis“ aus. Er setzt sich kritisch mit humanen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander und
ist als internationaler Kunstpreis mit 12.000,- Euro dotiert. Die Einreichung ist bis 30.9.2026 möglich.

Stiftsgründer St. Leopold

„Der Hl. Leopold“ von Rueland Frueauf der Jüngere,1507 © Stift Klosterneuburg, Michael Zechany

 

Der nach dem Stiftsgründer benannte „St. Leopold Friedenspreis“ zeichnet Kunstwerke aus, die sich kritisch mit humanen und gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen. Der St. Leopold Friedenspreis wird für Werke der bildenden Kunst aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei verliehen, die zusätzlich zum künstlerischen Anspruch humanitäres Engagement zeigen und das vorgegebene Thema umsetzen.

 

Biblisches Thema

Für den Preis 2027 wurde von Propst Anton Höslinger Can.Reg. folgendes Thema gewählt:
Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet? (Mt 7,9)

 

7 Bittet und es wird euch gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet!
8 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
9 Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet,
10 oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?
11 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst,
wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.
(Mt 7)

 

Bewerbung bis 30. September 2026

Bewerben können sich Künstler:innen jeder Altersgruppe, Nationalität, politischer und religiöser Überzeugung, ungeachtet ihrer Vor- und Ausbildung, und auch Gruppen von Künstler:innen vom 1. Juli 2026 bis 30.September 2026.


Der St.-Leopold-Friedenspreis 2027 ist mit EUR 12.000,- dotiert und wird am 23. April 2027 vergeben, da die Arbeiten der finalen Auswahl nach Möglichkeit in die Jahresausstellung des Stiftsmuseums einbezogen werden.

 

Quelle: Stift Klosterneuburg