Kultur & Dokumentation

Schatzhaus Kärntens - Das Stift St. Paul im Lavanttal

Das neu erschienene Buch über das „Schatzhaus Kärntens“ erzählt, warum die gotische Rabensteinerkapelle in der St. Pauler Stiftskirche früher von einem Sternenzelt überspannt wurde, was die lateinische Inschrift im Hemisphärensaal des Museums zu bedeuten hat und welche Mystik sich dahinter verbirgt, welche geheime Treppe die Hauptbibliothek mit der wertvollen Handschriftensammlung verbindet 

und warum ein Großteil der graphischen Sammlung zunächst aus Sicherheitsgründen in die Schweiz gebracht werden musste? Diesen und mehr drängenden Fragen geht der neu erschienene Bildband „Schatzhaus Kärntens – Das Stift St. Paul im Lavanttal“ von Mag. Dr. P. Gerfried Sitar OSB nach.

buchcover schatzhaus kaerntens

Das 336 Seiten starke Werk ist im renommierten Verlag „Schnell & Steiner“ in Regensburg erschienen und umfasst die Geschichte des gesamten Gebäudeensembles des Stiftes St. Paul mit seinen Gärten und der romanischen Basilika, die Kunst- und Wunderkammer als Teil des Museums, die Lebensweise der Benediktiner und die Ausbreitung des Ordens sowie das Schulwesen in St. Paul. „Die über 900 Jahre Stiftsgeschichte in einem Buch zu schildern, ist nahezu unmöglich, daher konnten nur Streiflichter gesetzt werden, die neugierig auf Mehr machen“, sagt Dr. P. Gerfried Sitar, Museumsdirektor im Stift St. Paul, Stadtpfarrer von St. Andrä im Lavanttal und Dechant des Dekanates St. Andrä. Ein Großteil der Aufnahmen im Buch stammt von ihm selbst.

Über den Autor

Mag. Dr. P. Gerfried Sitar, OSB, am 19. Mai 1968 in Kötschach-Mauthen geboren, trat im Dezember 1987 in den Benediktinerorden ein. Nach der Matura und der Ordensausbildung im Stift Göttweig studierte er Theologie, Philosophie, Kunstgeschichte und Geschichte in Salzburg. 1993 legte er die Ewige Profess im Stift St. Paul ab, wo er seit 1996 Direktor des Museums und Verantwortlicher zahlreicher Ausstellungen ist. Seit mehr als 20 Jahren ist Gerfried Sitar Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Beiräte an bekannten Museen in Europa. Nach seiner Priesterweihe 1997 im Stift St. Paul war Sitar in auch in der Seelsorge tätig. 2009 war er für die Konzeption und Durchführung der Europaausstellung im Stift St. Paul und den damit einhergehenden Umbau sowie die Schaffung der neuen Bibliothek und der Gärten verantwortlich. Seit 2010 ist Sitar Stadtpfarrer von St. Andrä und seit 2014 Rektor der päpstlichen Basilika Maria Loreto. Seit 2017 ist er Vorsitzender der Kunstkommission der Diözese Gurk. Sitar ist Autor zahlreicher Bücher und wissenschaftlicher Publikationen sowie wissenschaftlicher Beiträge in vielen internationalen Ausstellungskatalogen.

Fakten zum Buch

Titel: Schatzhaus Kärntens – Das Stift St. Paul im Lavanttal
ISBN: 978-3-7954-2179-3
Verlag: „Schnell & Steiner“
Kosten: 29,95 Euro
Erhältlich im österreichischen und deutschen Buchhandel sowie im Online-Buchhandel und im Museumsshop des Stiftes St. Paul (Hauptstraße 1, 9470 St. Paul, 04357/2019-10 oder -22).

Stift St. Paul im Lavanttal
https://www.stift-stpaul.at

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