Welche Aufgaben und welche Verantwortung tragen Schulen des Benediktinerordens heute? Wie kann gegenseitiges Lernen und Austausch über Länder- und Kontinentsgrenzen hinweg heute und in der Zukunft gelingen? – Um derartige Fragen ging es von 6. bis 10. Oktober 2026 im Stift Melk bei der World Conference of Benedictine Educators (BENET 2026).
Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Stiftsbibliothek lädt das Stift Admont am 13. November 2026 junge Talente, Schreibbegeisterte und Wortkünstler:innen zu einem außergewöhnlichen Literaturfest ein. Einreichungen sind bis 3. November möglich.
Um die psychosoziale Handlungsfähigkeit und Alltagsbewältigung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen, startet die Vereinigung von Ordensschulen Österreich (VOSÖ) mit dem Schuljahr 2026/2027 das „VOSÖ-Care-Programm“. Der erste Standort, an dem das psychosoziale Unterstützungsprogramm seit September 2026 umgesetzt wird, ist der Clara Fey Campus Maria Regina in Wien, wo es am 8. Oktober 2026 auch präsentiert wurde.
Für P. Jakob Deibl beginnt Bildung nicht mit Lehrplänen und Prüfungen, sondern mit Menschen, die anderen etwas zutrauen. Der Benediktiner aus dem Stift Melk weiß, wovon er spricht: Er besuchte das Stiftsgymnasium, trat nach der Matura in das Kloster ein und lehrt heute als Professor für Theologie an der Universität Wien. Im Gespräch mit den „OrdensNachrichten“ betont er, was Ordensgemeinschaften alles in das Bildungssystem einbringen, berichtet über seine ermutigenden Erfahrungen mit der heutigen Studierendengeneration und blickt kritisch auf die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz.
Die Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ) beendet aus wirtschaftlichen Gründen nach Ablauf des heurigen Schuljahres 2026/2027 die Trägerschaft der Privatvolksschule Kritzendorf. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Klosterneuburg und der Bildungsdirektion Niederösterreich werden derzeit Möglichkeiten für den weiteren Schulbesuch der bestehenden Klassen sondiert.
Maria Habersack, Vorstandsvorsitzende der Vereinigung Katholischer Kindertagesheime (KKTH), über Bildung statt Betreuung, die Herausforderungen in der Elementarpädagogik und die besondere Rolle von Ordenskindergärten. Das Interview führte Renate Magerl und ist in den OrdensNachrichten 3/26 erschienen.
Friedenspädagogik soll nach dem Verein für Franziskanische Bildung (VfFB) noch stärker im Bildungsangebot der eigenen Schulen inkludiert sein: Das hat der Trägerverein am 24. September 2026 in einer Presseaussendung anlässlich des nahenden 800. Todestags des heiligen Franz von Assisi am 3. Oktober bekanntgegeben.
Der Augustiner P. Nikolaus Schachtner ist Schulleiter und Lehrer. Er verbindet Bildung, Seelsorge und seine eigene Gottsuche und ist für viele Schüler:innen ein besonderer Gesprächspartner.
Am 22. September 2026 veranstalteten das Benediktinerstift und das Stiftsgymnasium Admont einen 250-Stunden-Lauf. Mehr als 670 Schüler:innen, Lehrer:innen, Unternehmen und Laufbegeisterte waren dabei und übertrafen das ursprüngliche Ziel von 250 gemeinsamen Laufstunden bei weitem.
Die Ursulinen und der Schulverein St. Ursula stehen in intensiven und guten Verhandlungen mit der Diözese Gurk, um die Trägerschaft von Kindergarten, Volksschule, Mittelschule und Hort am Standort St. Ursula in Klagenfurt an die Diözese Gurk zu übergeben.
Orden stehen an der Wiege institutioneller Bildung in Europa und haben deren Entwicklung über Jahrhunderte entscheidend mitgeprägt. Dabei waren Ordensbildungseinrichtungen niemals Selbstzweck. Sie sind aus einer aufmerksamen Wahrnehmung der jeweiligen Zeit entstanden. Ordensleute haben Bildung etwa dort ermöglicht, wo Menschen ausgeschlossen waren, wo Armut Zukunftschancen verwehrte oder gesellschaftliche Umbrüche neue Antworten verlangten. Das Bildungsengagement der Orden war stets Ausdruck einer geistlichen Sensibilität für die Herausforderungen ihrer Zeit.
Mit dem neuen Schuljahr 2026/27 hat die Don Bosco Schwester Elisabeth Siegl die Leitung der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) an den Don Bosco Schulen Vöcklabruck übernommen. Erstmals seit zwölf Jahren steht damit wieder eine Don Bosco Schwester an der Spitze eines Schulzweigs der Don Bosco Schulen Vöcklabruck.
Das seit Schulbeginn geltende Kopftuchverbot für Schülerinnen bis zum 14. Geburtstag hat an Ordensschulen zumindest bisher zu keinen Problemen geführt. Das betonten Marie-Theres Igrec, Leiterin des Bereichs Bildung und Ordensschulen der Österreichischen Ordenskonferenz, und Martha Mikulka, Geschäftsführerin der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ), im Gespräch mit Kathpress.
Was bedeutet Ordensleben für Kirche und Gesellschaft heute? Ein Spezialkurs der THEOLOGISCHEN KURSE am 19. und 20. Februar 2027 in St. Pölten geht der Frage nach, ob klösterlicher Rückzug Weltflucht bedeutet – oder gerade Impulse für Veränderung geben kann.
Das steirische Benediktinerstift Admont nimmt mit zwei Kommunikationsprojekten beim „PR-Panther“ teil. Der von der WKO Steiermark vergebene Landespreis zeichnet in verschiedenen Kategorien herausragende steirische Kommunikationsprojekte und Kampagnen aus und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen der Branche.
Mit einem Dankesfest in der Romanischen Kapelle des Wiener Schottenstifts feierte das Institut Österreichischer Orden (IÖO) am Freitag, 10. Juli 2026, sein zehnjähriges Bestehen. Was vor einem Jahrzehnt aus der Notwendigkeit entstand, die Zukunft der Ordenswerke nachhaltig abzusichern, hat sich zu einem europaweit – wahrscheinlich sogar weltweit – einzigartigen Kooperationsmodell entwickelt.