Am 21. Mai ruft die UNESCO alljährlich den Welttag für kulturelle Vielfalt, Dialog und Entwicklung aus. Für den Verein für Franziskanische Bildung (VfFB) bot der Tag 2026 eine Gelegenheit, sichtbar zu machen, wie Dialog auf Augenhöhe in seinen Bildungseinrichtungen in der Praxis funktioniert.
Die Schwestern vom Göttlichen Erlöser haben einen neuen Preis ins Leben gerufen: den Mutter-Alfons-Maria-Preis. Das hat Provinzoberin Sr. Barbara Geißinger Ende April 2026 im Rahmen der 100-Jahr-Feier der AHS im Bildungszentrum Kenyongasse in Wien angekündigt. Der Preis soll besonderes Engagement junger Menschen im Bildungsbereich würdigen und sichtbar machen. Ausgezeichnet werden demnach künftig Projekte und Initiativen in musischen, sozialen, kreativen, wissenschaftlichen, spirituellen und ökologischen Bereichen.
Seit 1994 ruft die UNESCO jährlich zum „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“ auf, seit 2001 wird er am 22. Mai gefeiert – so auch 2026. Mit dem Tag soll Bewusstsein für Artenvielfalt geschaffen werden. Auch Ordensgemeinschaften engagieren sich in diesem Bereich, denn ein bewusster Umgang mit der Schöpfung ist Teil der christlichen Grundhaltung.
Im Wiener Kardinal-König-Haus, einem bekannten Bildungs- und Seminarzentrum der Jesuiten und der Caritas-Wien, stehen umfangreiche Umbauarbeiten an. „Im gesamten Haus muss der Brandschutz erneuert werden, dazu kommen Umbauten vor allem im Eingangsbereich sowie bei den Gästezimmern“, erläuterte der Leiter des Hauses, P. Helmut Schumacher, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Kathpress.
Rund 30 Leiter:innen und Erhalter katholischer Mittelschulen aus ganz Österreich tagten von 5. bis 8. Mai 2026 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten zum Thema „Gewalt-, Extremismusprävention und Religionssensibilität an katholischen Schulen“.
Die AHS Kenyongasse im Bildungszentrum Mater Salvatoris feierte am 29. April 2026 ihr 100-jähriges Jubiläum. Es wurde mit einem ganzen Festtag gefeiert, der die Geschichte und Gegenwart der Schule in vielfältiger Weise sichtbar und erlebbar machte und mit einem Festakt abgeschlossen wurde.
Das Benediktinerstift Melk – eines der bedeutendsten Barockensembles Europas – hat Einzug in die digitale Welt gefunden: Ein Schüler des Stiftsgymnasiums Melk hat das imposante Klostergebäude in monatelanger Detailarbeit im Computerspiel Minecraft rekonstruiert.
Die Matura steht vor der Tür. Wer sich für die Prüfungen den „Segen von oben“ wünscht, kann sich ab sofort für „Be Blessed!“ anmelden. Bei dieser österreichweiten Aktion, die es 2026 erstmals auch in Südtirol gibt, wird für Maturant:innen eine Kerze angezündet und ein persönlicher Segenswunsch kostenlos per WhatsApp verschickt. Auch Angehörige können mitmachen.
Kirche und Jugend scheinen unterschiedliche Wege zu gehen. Wie es trotzdem gelingen kann, in die Lebenswelten von Jugendlichen vorzudringen und ihnen positive Erfahrungen mit dem Glauben zu ermöglichen, beleuchtet der „E-Kurs“ des Jugendpastoralinstituts Don Bosco. Die im Herbst 2026 startende Neuauflage stellt eine spezifische Weiterbildung für Führungskräfte in einem jugendpastoralen Handlungsfeld dar.
Am 10. April 2026 begann für das Schulzentrum St. Franziskus im dritten Wiener Gemeindebezirk ein neues Kapitel. Mit dem Spatenstich fiel der Startschuss für ein umfassendes Bauprojekt, das den Standort fit für die Zukunft machen soll. Verantwortlich für das Bauprojekt ist das Institut Österreichischer Orden (IÖO) als Eigentümer der Liegenschaft, in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger, der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ).
Mehr als 400 Lehrlinge aus Berufsschulen in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland haben am 26. März 2026 im Stift Melk am „Tag des Lehrlings“ teilgenommen. Das von den diözesanen Schulämtern Wien, St. Pölten und Eisenstadt organisierte Angebot ist die am längsten kontinuierlich stattfindende kirchliche Veranstaltung für Lehrlinge europaweit und findet jährlich in einem anderen Stift oder besonderen kirchlichen Ort statt.
Nach den Angriffen von Israel und den Vereinigten Staaten auf den Iran und den anschließenden Gegenschlägen ist die Lage in Israel äußerst angespannt. Auch die Salvatorschule in Nazareth ist vorübergehend geschlossen. Wie die Schwestern und Lehrkräfte den Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern unter diesen Bedingungen aufrecht erhalten und mit welchen Ängsten und Bedrohungen sie tagtäglich leben, schildert Schulleiter Awni Bathish in einem bewegenden Interview.
Im Rahmen einer Reise ins Heilige Land wenige Tage vor Ausbruch des Iran-Kriegs übergab Priorin Sr. Franziska Madl OP einen symbolischen Scheck über 22.000 Euro an Dietrich Bäumer, den Leiter der Jerusalemer Schmidt-Schule, in der über 500 christliche und muslimische Mädchen unterrichtet werden. Mit dem bei einem Adventmarkt gesammelten Geld wird der Schulbesuch für bedürftige Schülerinnen gesichert.
Die HAK Lambach war am 18. März 2026 einer der österreichweiten Tourstopps der Ö3‑Community‑Show „Frag das ganze Land“. Hitradio Ö3 verwandelte das Sommerrefektorium des Stifts Lambach in eine lebendige Dialogbühne für junge Menschen.
Zwei Bildungseinrichtungen der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ) im Pongau, das Elisabethinum St. Johann und das Missionsprivatgymnasium St. Rupert in Bischofshofen, gehen ab dem Schuljahr 2029/30 gemeinsame Wege unter einem Dach. Die Zusammenlegung zweier Schulen eines Schulerhalters ist in der österreichischen Bildungslandschaft bislang ein Novum.
Am 19. März wird der Internationale Tag des digitalen Lernens begangen. Zu diesem Anlass gibt der Verein für Franziskanische Bildung (VfFB) Einblicke in Projekte und Initiativen seiner Bildungseinrichtungen in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark.