Um was es uns geht ...

 

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(c) Salvatorianer

Wir haben das gemeinsame Interesse an Menschen, die eine soziale Erfahrung in unterschiedlichen (Sozial-)Projekten der jeweiligen Orden außerhalb Österreichs machen wollen. Wir möchten Menschen fördern, die in ihrem Leben eine Orientierung und Sinn suchen, eine andere Lebensrealität kennen lernen wollen und bereit sind, Gewohntes in Frage zu stellen.

Das ist uns wichtig, weil wir davon überzeugt sind, dass eine tiefgehende Lernerfahrung an den gesellschaftlichen „Rändern“ die Perspektiven des/der Freiwilligen auf die Realität verändert. Da der Einsatz für Gerechtigkeit dabei untrennbar mit der befreienden Botschaft des Glaubens verbunden ist, wollen wir jungen Menschen die Gelegenheit geben, diese Verbindung von Gerechtigkeit und Glaube selbst zu erfahren. Daher fördern wir (junge) Menschen im Rahmen unserer Freiwilligenprogramme und geben ihnen die Möglichkeit, sich auf den Weg zu machen und sich zu engagieren. „Option für die Armen“ (und für die Armen „optieren“) bedeutet sich bewusst für die Armen einzusetzen und dadurch ein anderer Mensch zu werden:

„Für den Armen optieren sich mit seinem Schicksal identifizieren, sein Los teilen heißt diese Geschichte zu einer Geschichte echter Brüderlichkeit gegenüber allen Menschen zu machen.                                                     

Für den Armen optieren heißt in die Welt der unterdrückten (…) Kultur und Gesellschaftsklasse, in das Universum ihrer Werte, ihrer Kulturkategorien eintreten, sich mit ihren Interessen und Kämpfen solidarisieren (…) Wer in konkreter, engagierter Form in die Welt des Anderen, des Armen eintritt, beginnt ein neuer Mensch zu sein.“

Gustavo Gutiérrez, peruanischer Ordensmann und Befreiungstheologe.

Ist das auch etwas für dich? Hier findest du genauere Infos über unsere Freiwilligendienste.