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Beten

Schalk

"Ich bin am Ende meines Nachdenkens über das Beten und habe nun den Eindruck, ich stehe am Anfang. Ich hatte gedacht, ich wisse, was Beten sei – nun weiß ich es doch nicht. Ich ahne nur, was wirkliches Beten sein kann“, schreibt der Autor im Nachwort zu seinem Buch mit dem schlichten Titel „Beten“. „Beziehung zum ganz Anderen“, Unergründlichen ist das Gebet und deshalb ist auch das Sprechen vom Gebet immer ein Wagnis und bleibt eine Ahnung.

Der Redemptorist P. Hans Schalk schreibt über das Beten aus seiner Erfahrung der geistlichen Begleitung von Menschen, deren Leben durch das Gebet Gestalt und Kraft gewinnt für den Alltag. In seinem Buch greift er nicht nur auf eigene Gebetserfahrungen zurück, sondern lässt Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten zu Wort kommen: einen Benediktinermönch, einen Pfarrer, einen Mitarbeiter einer Obdachloseninitiative, eine Mutter, einen Jugendlichen, eine Studentin und den Leiter einer Fokolar-Gemeinschaft. Wie facettenreich das Beten gestaltet werden kann, führt P. Schalk zum Schluss an – ausgehend von Alfons von Liguori, dem Ordensgründer der Redemptoristen. 

Beten. Beziehung zum ganz Anderen. Band 7 der Reihe „Spiritualität und Seelsorge". Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2014.

Ein Ort von Welt

Buchcover 120

 

 

 

 

Das Augustiner-Chorherrenstift Stift St. Florian bei Linz, einmal nicht von innen, sondern von außen erlebt und gesehen, von prominenten Gästen: Das ergibt interessante Einblicke, welche die Bedeutung des Stiftes in Vergangenheit und Gegenwart auf unterhaltsame Weise unterstreichen. Friedrich Buchmayr, Bibliothekar von St. Florian, bündelt in seinem Buch Geschichten und Ereignisse rund um 13 prominente Gäste des Stiftes, von Kaiser Maximilian über Papst Pius VI. bis hin zum Germanisten Claudio Magris.
Autor Buchmayr schöpft aus Berichten von Zeitzeugen und Reiseschilderungen, die im Stiftsarchiv vorliegen, und verschweigt auch nicht kuriose Ereignisse. So geht er zum Beispiel der Geschichte nach, wonach der Starorganist Georg Joseph Vogler 1805 den damaligen Stiftsorganisten zu einem Nacktkonzert inspiriert habe. Auch die Frage, wie ein zugereister Taglöhner den barocken Stiftsneubau erlebte, wird in dem Buch beantwortet.

Ein Ort von Welt. 13 europäische Reisende erleben das Stift St. Florian. Verlag Schnell&Steiner, Regensburg 2014

Der Augenblick ist mein

Cover Wolf

 

 

 

 

Man kann Gott in allen Dingen finden. Zu dieser Erkenntnis gelangte Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, und diese Erfahrung prägte und veränderte sein Leben. Doch um Gott in allen Dingen zu finden, braucht es eine aufmerksame Sicht auf die Dinge, ein feines Gespür für die Gegenwart Gottes in der Welt, eine radikale Ausrichtung auf Gott. Diese Feinfühligkeit üben und zu dieser Ausrichtung verhelfen möchten die 30-tägigen Geistlichen Übungen des Ignatius, die Großen Exerzitien.
Der Filmemacher und Jesuit P. Christof Wolf bereitet die Ignatianischen Exerztien für den Alltag auf. Entlang den vier klassischen Themen der Exerzitien wählt er für jeden Tag eine Bibelstelle aus, kommentiert sie und formuliert dazu Impulsfragen. Ein Filmtipp ergänzt die Betrachtung.

Christof Wolf SJ, Der Augenblick ist mein. Eine ignatianische Anleitung zum Beten. Bonifatius Verlag, Paderborn 2014.

Der Benediktweg

Cover Benediktweg

 

 

 

 

 

Zu den Ursprungsstätten des benediktinischen Mönchtums führt dieser 300 km lange Weg, auf dem der Pilger mit der Persönlichkeit und Spiritualität des Vaters des abendländiischen Mönchtums vertraut gemacht wird. Durch eine jahrtausendealte Kulturlandschaft und abwechslungsreiche Natur, abseits von Verkehr und Hektik, führt der Pilgerweg von Nursia in Umbrien, dem Geburtsort Benedikts, über Subiaco, den Hauptort seines Wirkens, bis nach Montecassino, der letzten Station seines Lebens. Vor allem aber begleitet der Benediktweg den Pilger in die Innerlichkeit und richtet ihn auf Gott aus.

Simone Frignani, Der Benediktweg von Nursia über Subiaco nach Montecassino. Auf den Spuren des hl. Benedikt. Für Fuß- und Radpilger. Mit detaillierten Karten. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2014.

Das Unmögliche wagen

Biographie Anna Dengel Titelbild 120

 

 

 

Die bekannte Journalistin und Autorin Ingeborg Schödl hat eine neue Biographie über die Tirolerin Anna Dengel (1892-1980) verfasst. Sehr deutlich stellt sie Anna Dengels „Frauenpower“ innerhalb der katholischen Kirche dar und verschweigt nicht die kleinen und großen Hindernisse, die Anna Dengel immer wieder in den Weg gelegt wurden. Trotz mancher Widerstände verfolgte sie unbeirrt und konsequent ihr Ziel. Als eine der ersten Frauen studierte Anna Dengel Medizin, arbeitete in den 1920er Jahren als Ärztin in Indien und gründete später die „Gemeinschaft Missionsärztlicher Schwestern“. Heute arbeiten über 600 Schwestern weltweit in ihrem Sinne.

Das Unmögliche wagen
Anna Dengel – Ärztin, Missionarin, Ordensgründerin
Tyrolia Verlag, Innsbruck 2014.

Gott inside

Gott inside Cover

 

 

 

 

Eine "Reise in das Land des Glaubens" bietet der Salesianer-Pater Benedikt Friedrich mit diesem Buch an - Jugendlichen, aber nicht nur ihnen. Eine "Reise, die sich lohnt", wie er sagt. Denn "das Land des Glaubens ist keine öde Wüste, es ist Leben in einer neuen Dimension." Mitzubringen auf dieser Reise sind Aufmerksamkeit und Neugier: für die wichtigsten Fragen, die in unserer Zeit den Glauben in Frage stellen, für die wichtigsten Glaubensfragen, für die Frage, wie das geht, im Alltag als Christ zu leben.  

Gott inside
Das Glaubensbuch (nicht nur) für Jugendliche
176 Seiten, Don Bosco Verlag, München 2013

 

Drei im Blau. Kunst und Glaube

Cover Schörghofer

 

 

 

 

 

Kunst und Glaube - ein unüberbrückbarer Gegensatz oder doch vereinbar? Pater Gustav Schörghofer SJ bringt für seine Kunstbetrachtungen Beispiele aus allen Epochen der Kunstgeschichte, widmet sich aber besonders der modernen und zeitgenössischen Kunst und dokumentiert die von ihm initiierten Kunstinstallationen in der Wiener Jesuitenkirche. In einem sehr persönlichen Buch führt der Autor seine Leser behutsam von Bild zu Bild, lenkt die Blicke und bietet inspirierende neue Sehweisen an, die nicht nur das Kunsterlebnis vertiefen, sondern auch die religiöse Reflexion. Der Vorsitzende der Jury des Otto Mauer-Preises für zeitgenössische Kunst und Leiter der Wiener Kunsträume JesuitenFoyer und Zacherlfabrik Gustav Schörghofer SJ ist überzeugt, „dass der Glaube von der Kunst viel lernen kann, wenn sie ihn das Fremde betrachten lehrt“.

Eine ausführlichere Besprechung beim Referat für die Kulturgüter der Orden

Gustav Schörghofer, Drei im Blau. Kunst und Glaube. Mit einem Beitrag von Julian Schutting (Wien: Residenz-Verlag, 2013), ISBN 978-3-7017-3298-2, € 22,90.

 

 

 

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