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Gott suchen

Cover Gott suchen 120

Ordensleben ist nichts Einheitliches. Bei der allen Ordensleuten gemeinsamen typischen Lebensform zeigt sich die ganze Vielseitigkeit des Ordenslebens in den einzelnen Ordensgemeinschaften – und im vielfältigen Engagement der Orden in der Krankenpflege, der Bildung und Glaubensverkündigung, der Wissenschaft, im Gebetsapostolat ... Im JAHR DER ORDEN 2015 gibt dieses Buch einen guten Einblick in die Vielfalt deutscher Männerorden – nicht einfach nur in sachlicher und historischer Darstellung, sondern in Gesprächen mit Ordensmännern aller Gemeinschaften. Die Berichte über persönliche Berufungswege und Glaubenserfahrungen, über Probleme, Neuaufbrüche und Zukunftshoffnungen der einzelnen Gemeinschaften machen das Buch interessant und zeigen Ordensleben heute als zeitgemäß und authentisch.

Alfred Herrmann, Gott suchen. Männerorden in Deutschland. Bonifatius Verlag, Paderborn 2014.

 

 

Teresa von Ávila

Sagardoy cover 120

 

 

 

 

Unverständnis, Vorurteile, Verleumdung, Eifersucht in der eigenen Ordensgemeinschaft: All das musste Teresa von  Ávila, Ordensgründerin und Kirchenlehrerin, in ihrer Zeit erleben. Ihrer Liebe zu Christus und der Kirche tat das keinen Abbruch. Trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten bleibt sie hellhörig für Gottes Impulse, ist ihre innere Kraft größer als alle Enttäuschungen und negativen Erfahrungen auf ihrem Weg. Gottes Hand ist in jeder Situation zu entdecken, ist Teresa überzeugt. Und Christus, so erlebt sie es, ist gegenwärtig in der Kirche, auch wenn sie nicht ganz dem Ideal entspricht. Mit dieser Haltung ist Teresa von Ávila auch für uns heute ein Vorbild, vertrauensvoll und zuversichtlich in die Zukunft der Kirche zu blicken.

P. Antonio Sagardoy, Teresa von Ávila. Trotzdem liebe ich die Kirche. Styria premium, Verlagsgruppe Styria, Graz 2014.

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Ordenscharismen im Aufbruch zum Dialog mit den Weltreligionen

Cover Proksch 120

 

 

 

 

Können die großen und vielfältigen Charismen der Ordenstraditionen einen spezifischen Beitrag leisten zur Begegnung und Beziehung mit Menschen anderer Religionen? 50 Jahre nach dem Konzilsdokument Nostra Aetate ("Erklärung über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen") zeigt dieses Buch, wie viele Initiativen und Impulse von Orden im Dialog mit anderen Religionen und Kulturen in Geschichte und Gegenwart ausgegangen sind. Als Beispiele werden beschrieben: Pioniere des monastischen Dialoges in Indien, Trappisten in Algerien, Charles de Foucauld, religionsverbindende Wege des Karmel, die Eliasfraternität, Dominikaner in Ägypten und Afghanistan, Kapuziner in Tibet, Sozialengagement der Franziskaner, Jesuiten im fernen Osten, christlich-buddhistische Inspirationen der Meditation, Henri de Lubac und Karl Rahner.

Petrus Bsteh, Brigitte Proksch (Hg.), Ordenscharísmen im Aufbruch zum Dialog mit den Weltreligionen. Initiativen und Impulse. Lit-Verlag, Wien 2014.

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Beteiligung – Vielfalt – Dialog

Proksch Cover





Vor 50 Jahren, am 20. Januar 1963 – während des Zweiten Vatikanischen Konzils –  wurde Vinzenz Pallotti, der Gründer der Ordensgemeinschaft der Pallottiner, heiliggesprochen. Der Konzilspapst Johannes XXIII. hatte den Akt der Heiligsprechung auf dieses bemerkenswerte Datum gesetzt. Was bewog ihn dazu? Pallotti war ein schlichter Priester in Rom des 19. Jahrhunderts, in seinem Denken großteils seiner Zeit verpflichtet. Und doch hatte er kühne prophetische Einsichten: über die Berufung aller Menschen zur Heiligkeit, über die göttliche Sendung aller zum Zeugnis der Liebe, über die Bedeutung der Dreifaltigkeit für das konkrete Leben der Kirche und ihrer Gläubigen ... und eben diese Anliegen wurden zu Hauptthemen des Konzils. Der vorliegende Band spürt vor allem dem Bild und der Theologie Vinzenz Pallottis von der Kirche nach und versucht, ihn auf dem Hintergrund des Konzils für heute theologisch zu deuten.

Brigitte M. Proksch, Beteiligung – Vielfalt – Dialog. Inspirationen Vinzenz Pallottis zur Ekklesiologie. Pallotti Verlag, Friedberg 2014.

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Auf FELS gebaut

Cover Heim 120

Ein breites Spektrum an Themen findet sich im Buch des Heiligenkreuzer Abtes Maximilian Heim. Es beginnt mit der Dankesrede anlässlich der Verleihung des "Theologischen Nobelpreises" ("Premio Ratzinger") und reicht über Monastische Theologie, die Rezeption und Hemeneutik des Zweiten Vatikanischen Konzils, die Theologie und Ekklesiologie Joseph Ratzingers/Benedikt XVI. bis hin zur Apokalyptik im Zisterzienserstift Heilgenkreuz. Predigten und Aufsätze des Abtes sind hier gesammelt, die "Freude an Kirche und Glaube" vermitteln wollen. Besonders lesenswert sein Vortrag beim Ordenstag in Münster 2012: "Neuaufbruch im Blick auf Christus. Ordensleben im Licht des II. Vatikanischen Konzils."

Abt Maximilian Heim OCist, Auf FELS gebaut. Freude an Kirche und Glaube. Be&Be-Verlag, Heiligenkreuz 2014.

Beten

Schalk

"Ich bin am Ende meines Nachdenkens über das Beten und habe nun den Eindruck, ich stehe am Anfang. Ich hatte gedacht, ich wisse, was Beten sei – nun weiß ich es doch nicht. Ich ahne nur, was wirkliches Beten sein kann“, schreibt der Autor im Nachwort zu seinem Buch mit dem schlichten Titel „Beten“. „Beziehung zum ganz Anderen“, Unergründlichen ist das Gebet und deshalb ist auch das Sprechen vom Gebet immer ein Wagnis und bleibt eine Ahnung.

Der Redemptorist P. Hans Schalk schreibt über das Beten aus seiner Erfahrung der geistlichen Begleitung von Menschen, deren Leben durch das Gebet Gestalt und Kraft gewinnt für den Alltag. In seinem Buch greift er nicht nur auf eigene Gebetserfahrungen zurück, sondern lässt Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenswelten zu Wort kommen: einen Benediktinermönch, einen Pfarrer, einen Mitarbeiter einer Obdachloseninitiative, eine Mutter, einen Jugendlichen, eine Studentin und den Leiter einer Fokolar-Gemeinschaft. Wie facettenreich das Beten gestaltet werden kann, führt P. Schalk zum Schluss an – ausgehend von Alfons von Liguori, dem Ordensgründer der Redemptoristen. 

Beten. Beziehung zum ganz Anderen. Band 7 der Reihe „Spiritualität und Seelsorge". Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2014.

Ein Ort von Welt

Buchcover 120

 

 

 

 

Das Augustiner-Chorherrenstift Stift St. Florian bei Linz, einmal nicht von innen, sondern von außen erlebt und gesehen, von prominenten Gästen: Das ergibt interessante Einblicke, welche die Bedeutung des Stiftes in Vergangenheit und Gegenwart auf unterhaltsame Weise unterstreichen. Friedrich Buchmayr, Bibliothekar von St. Florian, bündelt in seinem Buch Geschichten und Ereignisse rund um 13 prominente Gäste des Stiftes, von Kaiser Maximilian über Papst Pius VI. bis hin zum Germanisten Claudio Magris.
Autor Buchmayr schöpft aus Berichten von Zeitzeugen und Reiseschilderungen, die im Stiftsarchiv vorliegen, und verschweigt auch nicht kuriose Ereignisse. So geht er zum Beispiel der Geschichte nach, wonach der Starorganist Georg Joseph Vogler 1805 den damaligen Stiftsorganisten zu einem Nacktkonzert inspiriert habe. Auch die Frage, wie ein zugereister Taglöhner den barocken Stiftsneubau erlebte, wird in dem Buch beantwortet.

Ein Ort von Welt. 13 europäische Reisende erleben das Stift St. Florian. Verlag Schnell&Steiner, Regensburg 2014

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