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Der Erzengel-Michael-Weg

Cover Erzengel Michael Weg

 

 

 

 


Schon Franz von Assisi ist auf seiner Reise in den Orient diesen Pilgerweg gegangen, der seit dem 6. Jahrhundert zahlreich begangen wurde. Der  500 Kilometer lange Weg führt durch die Abruzzen zum  Heiligtum des Erzengels Michael am Monte Gargano in Apulien, an der Adria-Küste. Am Ziel dieses ältesten Pilgerweges durch unberührte Täler, zu geschichtsträchtigen Orten und franziskanischen Oasen der Stille und des Gebetes erwartet den Pilger die Felsenkirche San Michele, eine Grotte, in welcher im Jahre 490 der Erzengel Michael einem Hirten erschienen sein soll.
Der Autorin Angela Maria Seracchioli ist es zu verdanken, dass dieser teilweise vergessene Pilgerweg heute wieder begangen wird. Mit einer exakten Wegbeschreibung, zahlreichen Fotos, genauen Karten, Hinweisen zu Pilgerquartieren, Infos zu Sehenswürdigkeiten und einer eigenen Routenbeschreibung für Radfahrer ist ihr Pilgerführer eine großartige Hilfe und Ermutigung, sich auf den Weg zu machen.

Angela Maria Seracchioli, Der Erzengel-Michael-Weg. Auf dem ältesten Pilgerweg Italiens nach Monte Sant'Angelo am Gargano. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2015.

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Das glauben wir

Gruen Steindl 120

 

 

 

 

Zu einem Interview in Münsterschwarzach traf der ORF-Journalist Johannes Kaup die beiden Benediktinermönche Pater Anselm Grün und Bruder David Steindl-Rast. Für ihn und für viele andere sind beide „Hoffnungsgestalten“, die „kraft ihres Beispiels Orientierung geben können in einer unübersichtlich gewordenen  Welt“.
Viele Themen kommen im Interview zur Sprache. Die beiden spirituellen Lehrer sprechen unter anderem über den Fokus des Christlichen, das Leid, das Sterbliche und das Ewige und Chancen und Herausforderungen, die unsere heutige Zeit in Bezug auf Spiritualität und Religion eröffnet. Anselm Grün und David Steindl-Rast können durch ihre profunden Antworten und ihre Authentizität vielen Menschen Lebenshilfe und Denkanstöße geben.

Anselm Grün/David Steindl-Rast, Das glauben wir. Spiritualität für unsere Zeit. Hrsg. Johannes Kaup. Vier-Türme Verlag, Münsterschwarzach 2015

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Lieber ungewöhnlich leben

Umschlag ungewöhnlich 120

16 gewöhnliche Ordensleute mit ihren ungewöhnlichen Lebens- und Berufungsgeschichten stellt dieses Buch vor. Es sind nur einige Beispiele dafür, welche Vielfalt an beeindruckenden Persönlichkeiten es in den Ordensgemeinschaften gibt. Diese Zeugnisse sind ermutigende Botschaften von Ordensfrauen und -männern, die bekennen: Ich habe meinen Platz in der Nachfolge Jesu gefunden. Die Ordenschristen machen durch ihr persönliches Lebenszeugnis anschaulich, was Papst Franziskus schreibt: Ordensleute sind ein Geschenk Gottes.

Lieber ungewöhnlich leben. Lebenszeugnisse gewöhnlicher Ordensleute. St. Benno Verlag, Leipzig 2015.

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100 Begriffe aus dem Ordensrecht

Cover 100 Begriffe 120

Zum JAHR DER ORDEN ist dieses Buch mit ordensrechtlichen Grundbegriffen erschienen. Es ist eine praktische Handreichung, die die wichtigsten Fachbegriffe - vor allem auch im Verhältnis von Ordens- und diözesanen Strukturen - verständlich erklärt. Was bedeutet Exemtion? Gibt es eine Haftung für Rechtsgeschäfte? Wie sieht es mit der Versorgungsverpflichtung aus? Können Ordensleute ein Erbe antreten?  ... Das Buch hilft, das geltende Ordensrecht besser zu verstehen und in der Praxis rechtskonform anzuwenden. 

100 Begriffe aus dem Ordensrecht. Hrsg. von Dominicus M. Meier, Elisabeth Kandler-Mayr, Josef Mayr, Eos Verlag, Sankt Ottilien 2015.

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Zu Fuß nach Rom

Buch Zu Fuss 120

 

 


Eine wesentliche Erkenntnis stellt der Autor, Fotograf und Pilger gleich an den Beginn: „Die moderne Zivilisation hat uns die Stille genommen. Wer pilgert, kann sie sich zurückerobern.” Eindrucksvoll schildert Engelmann die Natur am Weg von Florenz weg in den Süden und erzählt von  individuellen und tiefen Gesprächen mit PilgerkollegInnen am Weg und Herberge-Gebenden. Unterkünfte mit ihren Orten/Städten werden zu Reflexionszonen des Tages. Die wunderbaren Landschaften sind fotografisch hervorragend “eingeholt” und stimmig geschildert. Martin Engelmann und der Mitautorin Anna-Maria Stiefmüller gelingt es hervorragend, Stimmungen ganz drinnen mit den Erfahrungen ganz draußen wohltemperiert zu verbinden.

Das Buch taugt durch die ansprechenden Bilder als Kochbuch für die Seele. Wer darin blättert, wird Naturlandschaften in besonderes Licht getaucht finden, Städte wie Florenz, Assisi oder Rom in ungewohnten Perspektiven neu sehen und Menschen in Portraits kennen lernen. Engelmanns „Fototipp“ zu jedem Tag nährt die Lust, genau diesen Weg mit dem Auge des Fotografen zu gehen. Einzelne Erfahrungen des Pilgers hebt der Autor in seinem „Pilgertipp“ hervor. Dort und da streut der Pilger Engelmann seine spirituellen Erkenntnisse in Großbuchstaben ein, indem er Aussprüche von großen Heiligen am Weg hervorhebt oder eigene Erkenntnisse festhält: „Mit jedem Schritt, den ich gehe, komme ich mir näher.” Das Buch ist eine einzige Einladung, den Weg selber zu gehen – es ist aber zu schwer, um es im Rucksack mitzutragen.

Martin Engelmann/Anna-Maria Stiefmüller, Zu Fuß nach Rom. Auf dem Franziskusweg. Florenz – Assisi – Rom. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2015

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Gott suchen

Cover Gott suchen 120

Ordensleben ist nichts Einheitliches. Bei der allen Ordensleuten gemeinsamen typischen Lebensform zeigt sich die ganze Vielseitigkeit des Ordenslebens in den einzelnen Ordensgemeinschaften – und im vielfältigen Engagement der Orden in der Krankenpflege, der Bildung und Glaubensverkündigung, der Wissenschaft, im Gebetsapostolat ... Im JAHR DER ORDEN 2015 gibt dieses Buch einen guten Einblick in die Vielfalt deutscher Männerorden – nicht einfach nur in sachlicher und historischer Darstellung, sondern in Gesprächen mit Ordensmännern aller Gemeinschaften. Die Berichte über persönliche Berufungswege und Glaubenserfahrungen, über Probleme, Neuaufbrüche und Zukunftshoffnungen der einzelnen Gemeinschaften machen das Buch interessant und zeigen Ordensleben heute als zeitgemäß und authentisch.

Alfred Herrmann, Gott suchen. Männerorden in Deutschland. Bonifatius Verlag, Paderborn 2014.

 

 

Teresa von Ávila

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Unverständnis, Vorurteile, Verleumdung, Eifersucht in der eigenen Ordensgemeinschaft: All das musste Teresa von  Ávila, Ordensgründerin und Kirchenlehrerin, in ihrer Zeit erleben. Ihrer Liebe zu Christus und der Kirche tat das keinen Abbruch. Trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten bleibt sie hellhörig für Gottes Impulse, ist ihre innere Kraft größer als alle Enttäuschungen und negativen Erfahrungen auf ihrem Weg. Gottes Hand ist in jeder Situation zu entdecken, ist Teresa überzeugt. Und Christus, so erlebt sie es, ist gegenwärtig in der Kirche, auch wenn sie nicht ganz dem Ideal entspricht. Mit dieser Haltung ist Teresa von Ávila auch für uns heute ein Vorbild, vertrauensvoll und zuversichtlich in die Zukunft der Kirche zu blicken.

P. Antonio Sagardoy, Teresa von Ávila. Trotzdem liebe ich die Kirche. Styria premium, Verlagsgruppe Styria, Graz 2014.

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