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Zweite Liebe?

Cover Zweite Liebe 120 Empfehlung

 

 

 

 

 Frauen und Männer, die sich heute für Ordensleben interessieren, sind oft jenseits der Zwanzig und  bringen schon einiges an Berufs- und Lebenserfahrung mit. 11 persönliche und geistliche Porträts solcher Menschen, bei denen sich gerade um die Lebensmitte eine entscheidende geistliche  Wende vollzogen hat, hat Maria Hildegard Brem, die Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Mariastern-Gwiggen in ihrem Buch „Zweite Liebe? Geistliche Lebenswenden“ aufgezeichnet.
Elf Lebensgeschichten – elf verschiedene Wege, die Menschen geführt wurden, bis sie die Berufung zu einem Leben erkannten, das mehr als das bisherige auf Gott hin ausgerichtet sein sollte. Äbtissin Maria Hildegard hat nicht nur mit Ordensleuten gesprochen, sondern auch mit Diözesanpriestern und mit einer Familienmutter mit Kindern, die in mittleren Jahren Theologie studiert und in die Krankenhausseelsorge einsteigt. Und auch das Beispiel einer „Lebenswende in der Gegenrichtung“ findet sich im Buch, das Gespräch mit einem früheren Ordensmann, der das Kloster und das Priestertum verlassen hat. Die Stärke des Buches liegt in den persönlichen Zeugnissen der „Spätberufenen“. Äbtissin Maria Hildegard bietet in ihrem Nachwort hilfreiche Überlegungen an: Fragen, die sich ihrer Meinung nach alle stellen sollten, die das 35. Lebensjahr überschritten haben und noch in ein Kloster eintreten möchten; Anfragen an Klöster, die älteren Kandidaten oder Kandidatinnen eine Chance geben wollen. Diese Lebensgeschichten ermutigen zum Nachsinnen und Nachspüren, das Wirken Gottes deutlicher in der eigenen Lebensgeschichte wahrzunehmen!

Maria Hildegard Brem, Zweite Liebe? Geistliche Lebenswenden. Bernardus Verlag, Aachen 2016.

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Klosterführer

Klosterführer klein 

Klöster und Kommunitäten bieten auf vielfältige Weise Freiraum für Leib und Seele. Das gilt nicht nur für jene, die als Ordensfrau oder Ordensmann leben, sondern ebenso für Gäste. In Klöstern und Gemeinschaften finden Besucher Entspannung und Ruhe, einen wohltuenden Rhythmus von Gebet und Arbeit, die Möglichkeit zu Gesprächen mit Mitgliedern der Gemeinschaft, die Chance zur geistlichen Begleitung und persönlichen Neuorientierung, Kurse für Kunst und Kultur usw. 

Ein „Panorama der deutschsprachigen Klosterlandschaft“ bietet der aktualisierte Klosterführer (Stand 2015) mit seinen Informationen zu rund 200 katholischen, evangelischen und ökumenischen Gemeinschaften und Klöstern im deutschen Sprachraum. Er macht die religiöse und kulturelle Bedeutung der Klöster in Vergangenheit und Gegenwart deutlich. Auf einen knappen Überblick über die Geschichte und Bedeutung der wichtigsten Orden und Gemeinschaften sowie wichtiger Begriffe aus dem klösterlichen Leben folgt der Hauptteil des Buches.  Er informiert, alphabetisch nach Orten geordnet, über Kontaktadressen und Anfahrtswege, Geschichte und Sehenswürdigkeiten, Gottesdienstzeiten und Zahl der Mitglieder, Tätigkeiten und besondere Angebote der Klöster, über die Unterkunft der von Gästen und die Möglichkeiten, das Leben der jeweiligen Kommunität kennenzulernen. Die praktischen Register „Orden und Gemeinschaften“ und „Klosternamen und Orte“ helfen bei der Suche nach einem bestimmten Haus ebenso wie die beiliegende detaillierte Landkarte.

So ist der Klosterführer ein idealer Ratgeber und Begleiter für an der Ordenswelt Interessierte und Neugierige und er gibt hilfreiche Anregungen auch für einen Besuch oder einen Aufenthalt im Kloster oder einer Ordensgemeinschaft.

Klosterführer. Christliche Stätten der Besinnung im deutschsprachigen Raum. Verlagsgemeinschaft topos plus, Kevelaer 2016.

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Zwischen Gebet, Reform und sozialem Dienst

Cover Kronthaler 120

 

 

 



Seit Klara von Assisi und Elisabeth von Thüringen/Ungarn leben Frauen im Geist des Franziskus von Assisi. Zahlreiche Gemeinschaften wie die Klarissen, die franziskanischen Frauenkongregationen und Laiengemeinschaften bringen sein Charisma in verschiedenen Lebensformen zum Ausdruck. Sie dienen den Armen, Kranken und Behinderten, leben in Gebet und Kontemplation, tragen zur Erneuerung von Kirche und Gesellschaft bei, wirken in Bildung und Erziehung und als missionarische Zeuginnen des Evangeliums. Der von international renommierten AutorInnen verfasste Band gibt Einblicke in die Arbeit franziskanisch inspirierter Frauen, in ihr Charisma, in ihre Lebensformen und Arbeitsbereiche. Das Buch ist in Zusammenarbeit zwischen der Theologischen Fakultät Graz und der Franziskanerprovinz Austria erschienen und enthält Beiträge aus dem Grazer Symposium des Jahres 2013.

Michaela Sohn-Kronthaler - Paul Zahner OFM - Willibald Hopfgartner OFM, Zwischen Gebet, Reform und sozialem Dienst. Franziskanisch inspirierte Frauen in den Umbrüchen ihrer Zeit. Tyrolia Verlag, 2015.

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Lebensbild Bischof Richard Weberberger

Cover Weberberger 120 - Kopie

 




Er  kam aus der gesicherten Welt des oberösterreichischen Benediktinerklosters Kremsmünster und brach 1974 in eine staubige Kleinstadt ohne Telefon und elektrisches Licht auf: P. Richard Weberberger. Fünf Jahre später wurde er im Alter von 39 Jahren zum Bischof der neu gegründeten, riesigen Diözese Barreiras geweiht, die er dann drei Jahrzehnte leiten sollte. Er ließ sich vorbehaltlos ein auf Land und Kultur und wandte sich mit den Jahren immer stärker einer befreienden christlichen Theologie und Praxis zu. In Landkonflikten ergriff Bischof Richard zugunsten der Kleinbauern Partei und baute, zusammen mit Ordensleuten und LaienmitarbeiterInnen eine Kirche der Armen – statt für die Armen – auf. Mit Unterstützung aus Österreich wurden Sozialzentren und Kirchen gebaut, soziale und spirituelle Versammlungsorte. Bald schon wurden Schwestern u. ausgewählte GemeindeleiterInnen  von Bischof Richard mit der Feier von Taufe und Trauungsassistenz beauftragt. Richard Weberberger verstarb 2010 im 71. Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit in Linz. Dieses Buch zeichnet sein bewegtes Leben nach, sein persönliches und spirituelles Wachstum und die vielfältigen sozialen und pastoralen Projekte vor Ort.

Maria Prieler-Woldan, Lebensbild Bischof Richard Weberberger OSB. Von Kremsmünster nach Brasilien. Linz: Wagner Verlag 2015

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Geh, wohin ich dich sende!

Haidinger Cover 120

Einen „dankbaren Blick auf ein erfülltes Leben“ wirft der emeritierte Abt von Stift Altenburg, Christian Haidinger, Erster Vorsitzender der Superiorenkonferenz, in seiner Autobiografie „Geh, wohin ich dich sende!“. Zugleich ist dieses Zitat aus dem Propheten Jeremia das Lebensmotto des Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation: "Geh, wohin ich dich sende. Tu, was ich dich heiße. Fürchte dich nicht. Ich bin ja bei dir." In allen seinen Aufgaben habe ihm dieses Wort Kraft gegeben, so Christian Haidinger. Der Autor scheut sich nicht, in seinem Buch heiße Eisen anzugreifen: Frauen in geistlichen Ämtern würden der ganzen Kirche gut tun, Pfarrzusammenlegungen hingegen seien fragwürdig. Dass er in Rom unmittelbar nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil studiert hat, ist für ihn nicht ferne Erinnerung, sondern täglicher Anstoß zum Aufbruch.

Seine locker geschriebene Autobiografie gewährt Einblick in das mit Überraschungen gespickte Leben eines Ordensmannes und Priesters, aber auch in den Alltag der katholischen Kirche in Zeiten heftigen Hickhacks. Und wenn der Präsident von „Klösterreich“ den von Österreich trifft, darf geschmunzelt werden.

Christian Haidinger, Geh, wohin ich dich sende! Ein dankbarer Blick auf ein erfülltes Leben. Verlag Styria, Graz 2015.

 

Wirtschaftsfaktor Kirche

Cover Wirtschaftsfaktor Kirche

Das Bild von der reichen Kirche ist in den Köpfen vieler Zeitgenossen fest verankert. Zwar ist bekannt, dass die römisch-katholische Kirche in Österreich in vielen Bereichen tätig und präsent ist: in Schulen, Krankenhäusern, in sozialen und wirtschaftlichen Tätigkeitsfeldern. Aber wie werden diese Leistungen finanziert? Genießt die Kirche wirklich einen steuerrechtlichen Sonderstatus? Was hat das Gemeinwesen von den Leistungen der katholischen Kirche und „was bringt das“ für die Wirtschaft? Wie sind Kosten und Nutzen der kirchlichen Leistungen zu berechnen?

Das vorliegende Buch analysiert nicht nur detailliert die kirchlichen Leistungen im Sozialbereich, in der Bildung, in der Kultur und Denkmalpflege, der Entwicklung und Mission und humanitärer Hilfe, Gesundheit und Pflege, … nach wissenschaftlich anerkannten Methoden, sondern bewertet sie auch monetär (z.B. auch das ehrenamtliche Engagement) und schafft somit eine objektive und transparente Grundlage in diesem Diskurs. Ein Abschnitt widmet sich auch der Ordenskirche.

Wirtschaftsfaktor Kirche. Die Leistungen der katholischen Kirche für das Gemeinwesen in Österreich und ihre ökonomischen Effekte. Herausgegeben von Franz Prettenthaler und Alexander Schnabl. Copyright © Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH und Institut für Höhere Studien, Graz und Wien 2015.

Bestellschein der Studie in Buchform als PDF zum Download

Der Erzengel-Michael-Weg

Cover Erzengel Michael Weg

 

 

 

 


Schon Franz von Assisi ist auf seiner Reise in den Orient diesen Pilgerweg gegangen, der seit dem 6. Jahrhundert zahlreich begangen wurde. Der  500 Kilometer lange Weg führt durch die Abruzzen zum  Heiligtum des Erzengels Michael am Monte Gargano in Apulien, an der Adria-Küste. Am Ziel dieses ältesten Pilgerweges durch unberührte Täler, zu geschichtsträchtigen Orten und franziskanischen Oasen der Stille und des Gebetes erwartet den Pilger die Felsenkirche San Michele, eine Grotte, in welcher im Jahre 490 der Erzengel Michael einem Hirten erschienen sein soll.
Der Autorin Angela Maria Seracchioli ist es zu verdanken, dass dieser teilweise vergessene Pilgerweg heute wieder begangen wird. Mit einer exakten Wegbeschreibung, zahlreichen Fotos, genauen Karten, Hinweisen zu Pilgerquartieren, Infos zu Sehenswürdigkeiten und einer eigenen Routenbeschreibung für Radfahrer ist ihr Pilgerführer eine großartige Hilfe und Ermutigung, sich auf den Weg zu machen.

Angela Maria Seracchioli, Der Erzengel-Michael-Weg. Auf dem ältesten Pilgerweg Italiens nach Monte Sant'Angelo am Gargano. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2015.

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