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Die Zukunft der Orden

Cover Zukunft der Orden 120

 

 

 

 

 

Ordensleben fasziniert einerseits – und doch haben andererseits viele Ordensgemeinschaften große Nachwuchssorgen. Manche Gemeinschaften wird es in einigen Jahrzehnten nicht mehr geben.  Wie schaut es aus mit der Zukunft der Orden?
Die Beiträge dieses Buches, gesammelte Vorträge einer Reihe zum Thema: Zeit der Orden? (J. B. Metz), behandeln nicht nur die allgemeine Frage nach der Berufung der Christen. Sie gehen auch auf die spezifische Berufung in eine Glaubens- (Ordens-)gemeinschaft ein. Kirche und Gesellschaft verändern sich rasch. Welchen Platz finden die Orden darin? Wie können sie heute für junge Menschen attraktiv sein? Wie nützen die Ordensgemeinschaften in ihrer Vielfalt gemeinsam einen Freiheitsraum in der Kirche? Und wie gehen manche mit schwindendem Nachwuchs und der Möglichkeit des „Sterbens“ um?

Gerhard Kruip/Franco Prela (Hg.), die Zukunft der Orden. Mit einem Geleitwort von Karl Kardinal Lehmann. Echter Verlag, Würzburg 2016.

 

 

 

Die Dynamik des Anfangs im Paradigmenwechsel zur Moderne

Cover Bstseh 120

 

 

 

 

 Kommt das Potential des Christentums, den Herausforderungen der
Moderne positiv zu begegnen, aus der Kraft seiner Charismen? Sind es
die Orden, die den vom Zweiten Vatikanischen Konzil geforderten 
Sprung nach vorne als Beispiel der Inkulturation in die Gegenwart
gewagt haben? Die Übertragung von Tradition in die Moderne wird 
im Leben der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.
Namhafte AutorInnen präsentieren Innovatives aus Geschichte und Gegenwart
von Kirche und Orden.
 
Petrus Bsteh, Brigitte Proksch (Hg.), Die Dynamik des Anfangs im Paradigmenwechsel zur Moderne. Spiritualität im Dialog, Bd. 8, Lit-Verlag, Berlin-Wien 2016.

[hw]

 

 

 

 

Ein bisserl fromm waren wir auch

Cover Fromm 120

 

 

 

 

„Ordensfrauen erzählen“ ist der Untertitel des Buches. 12 Ordensfrauen wurden im Rahmen eines „Oral History Projektes“ befragt, offene Gespräche mit ihnen geführt. Berührende Zeugnisse begegnen der Leserin, dem Leser.
„Eine legt den Eltern das Formular zum Einverständnis auf den Küchentisch, die andere sagt, sie gehe zum Basketballtraining, aber läutet stattdessen an der Klosterpforte der Ursulinen in Graz. Und wieder eine andere ringt mit den Eltern um die Erlaubnis.“ Die Wege in die jeweiligen Ordensgemeinschaften können nicht unterschiedlicher sein als in diesem Buch beschrieben. Die vorgestellten Biografien lassen an Details kaum etwas aus und Emotionen, das innere Ringen um den persönlichen Lebensweg ist direkt knisternd zu spüren. „Wenn ich nur aufhören könnt‘“, hat eine erste Leserin gemeint. Auch die Bilder von Petra Rainer spüren der jeweiligen Lebenswelt dieser Frauen nach. „Ich hoffe, dass die Saat, die gesät wurde, zur rechten Zeit Frucht bringt. Amen.“ – sagt die Don Bosco Schwester hoffnungsvoll als letzten Satz in das Mikrofon und damit ins Buch.

Monika Slouk, Ein bisserl fromm waren wir auch. Ordensfrauen erzählen. Hg. Beatrix Mayrhofer. Styria premium, Graz-Wien 2016.

[fk]

Zweite Liebe?

Cover Zweite Liebe 120 Empfehlung

 

 

 

 

 Frauen und Männer, die sich heute für Ordensleben interessieren, sind oft jenseits der Zwanzig und  bringen schon einiges an Berufs- und Lebenserfahrung mit. 11 persönliche und geistliche Porträts solcher Menschen, bei denen sich gerade um die Lebensmitte eine entscheidende geistliche  Wende vollzogen hat, hat Maria Hildegard Brem, die Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Mariastern-Gwiggen in ihrem Buch „Zweite Liebe? Geistliche Lebenswenden“ aufgezeichnet.
Elf Lebensgeschichten – elf verschiedene Wege, die Menschen geführt wurden, bis sie die Berufung zu einem Leben erkannten, das mehr als das bisherige auf Gott hin ausgerichtet sein sollte. Äbtissin Maria Hildegard hat nicht nur mit Ordensleuten gesprochen, sondern auch mit Diözesanpriestern und mit einer Familienmutter mit Kindern, die in mittleren Jahren Theologie studiert und in die Krankenhausseelsorge einsteigt. Und auch das Beispiel einer „Lebenswende in der Gegenrichtung“ findet sich im Buch, das Gespräch mit einem früheren Ordensmann, der das Kloster und das Priestertum verlassen hat. Die Stärke des Buches liegt in den persönlichen Zeugnissen der „Spätberufenen“. Äbtissin Maria Hildegard bietet in ihrem Nachwort hilfreiche Überlegungen an: Fragen, die sich ihrer Meinung nach alle stellen sollten, die das 35. Lebensjahr überschritten haben und noch in ein Kloster eintreten möchten; Anfragen an Klöster, die älteren Kandidaten oder Kandidatinnen eine Chance geben wollen. Diese Lebensgeschichten ermutigen zum Nachsinnen und Nachspüren, das Wirken Gottes deutlicher in der eigenen Lebensgeschichte wahrzunehmen!

Maria Hildegard Brem, Zweite Liebe? Geistliche Lebenswenden. Bernardus Verlag, Aachen 2016.

[hw]

 

Klosterführer

Klosterführer klein 

Klöster und Kommunitäten bieten auf vielfältige Weise Freiraum für Leib und Seele. Das gilt nicht nur für jene, die als Ordensfrau oder Ordensmann leben, sondern ebenso für Gäste. In Klöstern und Gemeinschaften finden Besucher Entspannung und Ruhe, einen wohltuenden Rhythmus von Gebet und Arbeit, die Möglichkeit zu Gesprächen mit Mitgliedern der Gemeinschaft, die Chance zur geistlichen Begleitung und persönlichen Neuorientierung, Kurse für Kunst und Kultur usw. 

Ein „Panorama der deutschsprachigen Klosterlandschaft“ bietet der aktualisierte Klosterführer (Stand 2015) mit seinen Informationen zu rund 200 katholischen, evangelischen und ökumenischen Gemeinschaften und Klöstern im deutschen Sprachraum. Er macht die religiöse und kulturelle Bedeutung der Klöster in Vergangenheit und Gegenwart deutlich. Auf einen knappen Überblick über die Geschichte und Bedeutung der wichtigsten Orden und Gemeinschaften sowie wichtiger Begriffe aus dem klösterlichen Leben folgt der Hauptteil des Buches.  Er informiert, alphabetisch nach Orten geordnet, über Kontaktadressen und Anfahrtswege, Geschichte und Sehenswürdigkeiten, Gottesdienstzeiten und Zahl der Mitglieder, Tätigkeiten und besondere Angebote der Klöster, über die Unterkunft der von Gästen und die Möglichkeiten, das Leben der jeweiligen Kommunität kennenzulernen. Die praktischen Register „Orden und Gemeinschaften“ und „Klosternamen und Orte“ helfen bei der Suche nach einem bestimmten Haus ebenso wie die beiliegende detaillierte Landkarte.

So ist der Klosterführer ein idealer Ratgeber und Begleiter für an der Ordenswelt Interessierte und Neugierige und er gibt hilfreiche Anregungen auch für einen Besuch oder einen Aufenthalt im Kloster oder einer Ordensgemeinschaft.

Klosterführer. Christliche Stätten der Besinnung im deutschsprachigen Raum. Verlagsgemeinschaft topos plus, Kevelaer 2016.

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Zwischen Gebet, Reform und sozialem Dienst

Cover Kronthaler 120

 

 

 



Seit Klara von Assisi und Elisabeth von Thüringen/Ungarn leben Frauen im Geist des Franziskus von Assisi. Zahlreiche Gemeinschaften wie die Klarissen, die franziskanischen Frauenkongregationen und Laiengemeinschaften bringen sein Charisma in verschiedenen Lebensformen zum Ausdruck. Sie dienen den Armen, Kranken und Behinderten, leben in Gebet und Kontemplation, tragen zur Erneuerung von Kirche und Gesellschaft bei, wirken in Bildung und Erziehung und als missionarische Zeuginnen des Evangeliums. Der von international renommierten AutorInnen verfasste Band gibt Einblicke in die Arbeit franziskanisch inspirierter Frauen, in ihr Charisma, in ihre Lebensformen und Arbeitsbereiche. Das Buch ist in Zusammenarbeit zwischen der Theologischen Fakultät Graz und der Franziskanerprovinz Austria erschienen und enthält Beiträge aus dem Grazer Symposium des Jahres 2013.

Michaela Sohn-Kronthaler - Paul Zahner OFM - Willibald Hopfgartner OFM, Zwischen Gebet, Reform und sozialem Dienst. Franziskanisch inspirierte Frauen in den Umbrüchen ihrer Zeit. Tyrolia Verlag, 2015.

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Lebensbild Bischof Richard Weberberger

Cover Weberberger 120 - Kopie

 




Er  kam aus der gesicherten Welt des oberösterreichischen Benediktinerklosters Kremsmünster und brach 1974 in eine staubige Kleinstadt ohne Telefon und elektrisches Licht auf: P. Richard Weberberger. Fünf Jahre später wurde er im Alter von 39 Jahren zum Bischof der neu gegründeten, riesigen Diözese Barreiras geweiht, die er dann drei Jahrzehnte leiten sollte. Er ließ sich vorbehaltlos ein auf Land und Kultur und wandte sich mit den Jahren immer stärker einer befreienden christlichen Theologie und Praxis zu. In Landkonflikten ergriff Bischof Richard zugunsten der Kleinbauern Partei und baute, zusammen mit Ordensleuten und LaienmitarbeiterInnen eine Kirche der Armen – statt für die Armen – auf. Mit Unterstützung aus Österreich wurden Sozialzentren und Kirchen gebaut, soziale und spirituelle Versammlungsorte. Bald schon wurden Schwestern u. ausgewählte GemeindeleiterInnen  von Bischof Richard mit der Feier von Taufe und Trauungsassistenz beauftragt. Richard Weberberger verstarb 2010 im 71. Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit in Linz. Dieses Buch zeichnet sein bewegtes Leben nach, sein persönliches und spirituelles Wachstum und die vielfältigen sozialen und pastoralen Projekte vor Ort.

Maria Prieler-Woldan, Lebensbild Bischof Richard Weberberger OSB. Von Kremsmünster nach Brasilien. Linz: Wagner Verlag 2015

[hw]

 

 

 

 

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