Lebensbild Bischof Richard Weberberger

Cover Weberberger 120 - Kopie

 




Er  kam aus der gesicherten Welt des oberösterreichischen Benediktinerklosters Kremsmünster und brach 1974 in eine staubige Kleinstadt ohne Telefon und elektrisches Licht auf: P. Richard Weberberger. Fünf Jahre später wurde er im Alter von 39 Jahren zum Bischof der neu gegründeten, riesigen Diözese Barreiras geweiht, die er dann drei Jahrzehnte leiten sollte. Er ließ sich vorbehaltlos ein auf Land und Kultur und wandte sich mit den Jahren immer stärker einer befreienden christlichen Theologie und Praxis zu. In Landkonflikten ergriff Bischof Richard zugunsten der Kleinbauern Partei und baute, zusammen mit Ordensleuten und LaienmitarbeiterInnen eine Kirche der Armen – statt für die Armen – auf. Mit Unterstützung aus Österreich wurden Sozialzentren und Kirchen gebaut, soziale und spirituelle Versammlungsorte. Bald schon wurden Schwestern u. ausgewählte GemeindeleiterInnen  von Bischof Richard mit der Feier von Taufe und Trauungsassistenz beauftragt. Richard Weberberger verstarb 2010 im 71. Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit in Linz. Dieses Buch zeichnet sein bewegtes Leben nach, sein persönliches und spirituelles Wachstum und die vielfältigen sozialen und pastoralen Projekte vor Ort.

Maria Prieler-Woldan, Lebensbild Bischof Richard Weberberger OSB. Von Kremsmünster nach Brasilien. Linz: Wagner Verlag 2015

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