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Wiener Ordensspitäler behandelten 2021 446.000 Patientinnen und Patienten

Die Wiener Ordensspitäler präsentierten am 17. August 2022 ihre Leistungsbilanz 2021 und betonten zugleich die gute Partnerschaft mit der Stadt Wien. Jedes fünfte Wiener Spitalsbett steht in einem der sieben Wiener Ordensspitäler. Insgesamt werden dort rund ein Viertel der stationären Patient*innen behandelt.

Jedes fünfte Wiener Spitalsbett steht in einem der sieben Wiener Ordensspitäler. 2021 wurden 446.000 Patient*innen betreut. (c) KHBBWien

Jedes fünfte Wiener Spitalsbett steht in einem der sieben Wiener Ordensspitäler. 2021 wurden 446.000 Patient*innen betreut. (c)  KHBBWien

2021 betreuten die Wiener Ordensspitäler laut Bilanz 446.000 Patienten, davon 89.900 stationär, 27.700 tagesklinisch und 328.400 ambulant. Es wurden insgesamt 53.400 Operationen durchgeführt, davon 18.700 tagesklinisch und 1.300 ambulant.

Bedeutsame Partner in der COVID-Pandemie

Die sieben Krankenhäuser hätten 2021 zudem bedeutsame Beiträge zur Behandlung von Menschen mit COVID geliefert: So wurden rund 1.560 Akutpatienten (1.190 auf Normalstationen, 370 auf Intensivstationen) behandelt, außerdem erhielten in vier Ordensspitälern rund 730 Patienten eine stationäre Post-Covid Behandlung.

Gute Partnerschaft mit der Stadt Wien

„Die Versorgungspartnerschaft der gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler mit der Stadt Wien hat sich auch unter den erschwerten Rahmenbedingungen der Corona-Jahre 2021 und 2022 bestens bewährt“, so Prim. Manfred Greher, Sprecher der Wiener Ordensspitäler. Man stehe weiterhin vor der Herausforderung, zwei Ansprüche optimal zu kombinieren, so Greher: „Trotz COVID-Restriktionen unter ausgesprochen schwierigen Umständen möglichst viele erforderliche Behandlungen und Operationen durchzuführen. Und gleichzeitig in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wien Betten für COVID-Patienten freizuhalten und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.“

Trotz der erschwerten Rahmenbedingungen hätten die Ordensspitäler ihr Leistungsspektrum 2021 in Übereinkunft mit der Stadt weiter ausgebaut, zahlreiche innovative medizinische Angebote eingeführt und Bauvorhaben realisiert. Karitative, soziale Leistungen gehörten ebenso zum Leistungsspektrum.

Greher: „Die Wiener Ordensspitäler haben einen öffentlichen Versorgungsauftrag. Eine unserem realen Bedarf entsprechende Finanzierung durch die Stadt Wien ist die Voraussetzung dafür, dass wir auch in Zukunft unsere Beiträge zur Wiener Gesundheitsversorgung und zur Bewältigung der Pandemie leisten können.“

Die Wiener Ordensspitäler waren und sind auch in der Bewältigung der Covid-Pandemie starke Partner. So wurden rund 1.560 Akutpatienten behandelt. (c) Petra Rainer

Die Wiener Ordensspitäler waren und sind auch in der Bewältigung der Covid-Pandemie starke Partner. So wurden rund 1.560 Akutpatienten behandelt. (c) Petra Rainer

Wichtige Rolle als Arbeitgeber und Ausbildner

Wiens Ordensspitäler sind mit rund 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber und es sei gelungen, diese Zahl auch während der Pandemie zu halten, so Greher weiter: „Es gab seitens der Ordensspitäler keine situationsbedingten Kündigungen oder eine Einführung von Kurzarbeit. Um das hohe Versorgungsniveau, den Mitarbeiterstand sowie die Ausbildungsangebote auch in Zukunft aufrechterhalten zu können, müssen die Leistungen der Ordensspitäler von der Stadt Wien auch in Zukunft ausreichend finanziert werden.“

Die Ordensspitäler spielten darüber hinaus auch 2021 eine wichtige Rolle als Ausbildner:  301 Ärztinnen und Ärzte wurden in den Wiener Ordensspitälern ausgebildet, 245 Personen absolvierten das Klinisch-Praktische Jahr und 184 Personen wurden an den Pflegeakademien der Ordensspitäler ausgebildet. Greher: „Wir werden auch in Zukunft mit hohem Einsatz dazu beitragen, dass es im Gesundheitsbereich nicht zu personellen Mangelsituationen kommt, und unsere Ausbildungsangebote im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter ausweiten.“

Karitative Projekte 2021

Auch 2021 haben die Wiener Ordensspitäler eine breite Palette karitativer Tätigkeiten und sozialer Projekte umgesetzt. Diese reicht von Kooperationen mit dem Neuner-Haus und AmberMed für die Behandlung nicht versicherter Menschen, die sonstige Betreuung Unversicherter bis zu Sammlungen für Bedürftige im In- und Ausland oder die „Caritas-Christkindlbriefaktion“, bei der Weihnachtswünsche bedürftiger Kinder erfüllt werden. In sämtlichen Wiener Ordensspitälern wurden zudem, trotz der zusätzlichen Belastung durch die Pandemie, bauliche Projekte vorangetrieben.

Die Wiener Ordensspitäler

Die gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler sind das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder (2. Bezirk), das Franziskus Spital Landstraße (3. Bezirk) und das Franziskus Spital Margareten (5. Bezirk), das Herz-Jesu Krankenhaus (3. Bezirk), das Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien (6. Bezirk), das Orthopädisches Spital Speising (13. Bezirk), das St. Josef Krankenhaus (13. Bezirk) und das Krankenhaus Göttlicher Heiland (17. Bezirk).


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Quelle: kathpress
[renate magerl]

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