Farben, die der Seele guttun

KWG Innenfarbe Lack 120Die räumliche Gestaltung eines Krankenhauses nimmt maßgeblichen Einfluss auf seine Patienten. Im Rahmen einer Neugestaltung von Teilbereichen setzte das Klinikum Wels-Grieskirchen auf die positive Wirkung der Farben.

„Gut versorgt fühlt man sich, wenn man das Gefühl hat, hier wird nicht nur den körperlichen, sondern auch den seelischen Bedürfnissen entsprochen“, so Thomas Schmidbauer, Betriebsmaler am Klinikum Wels-Grieskirchen. „Ob bewusst oder unbewusst – jede Farbe ruft Emotionen und Gefühle hervor.“ Forschungsergebnisse zeigen: Eine wohlüberlegte Farbenplanung in Wartebereichen, Ambulanzen, Therapieräumen oder Patientenzimmern kann beruhigend wirken und Heilung unterstützen. Mehr noch: Farben können als Orientierung für Besucher und Patienten dienen. Sie ermöglichen Struktur und ordnen somit Bewegungsströme im Gebäude.

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Gut aufeinander abgestimmt

Das Klinikum Wels-Grieskirchen zeigt, wie nach den Erkenntnissen der Farbpsychologie professionell eingesetzte Töne selbst im Krankenhaus eine angenehme Raumatmosphäre schaffen können. Der Lokalaugenschein in den drei neugestalteten Abteilungen macht es deutlich: In der Geburtenabteilung, dem Brustgesundheitszentrum und der Nephrologie wird mit Licht, Farbe und Einrichtung sensibel und zurückhaltend eine positive Stimmung erzeugt, die auf Natürlichkeit und Frische setzt. „Wir haben viele ältere Langzeitpatienten. Ihnen tun die gemütlichen, farbenfrohen Patientenzimmer gut“, erklärt Anita Baumgartner, Stationsleiterin der Nephrologie. „Durch die unterschiedliche Farbgebung finden sie sich gut zurecht. Und auch wenn viel Betrieb ist, wirkt die Station gut strukturiert und eher ruhig.“

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Schönes Ergebnis

„Die unterschiedlichen Pastelltöne harmonieren mit ausdrucksstarken Blumenmotiven auf den Werkstoffplatten“, ist Schmidbauer zufrieden, der die Arbeiten gemeinsam mit seinem Team umgesetzt hat. „Die Farbkombinationen machen die Abteilungen freundlich und einladend. Klinikum-Mitarbeiter, Patienten und Besucher fühlen sich wohl in den neu gestalteten Wänden.“ Großflächig angelegte Arbeiten in einem Gesundheitsbetrieb bedürfen guter Planung: „Man kann Abteilungen nicht schließen, nur weil Malerarbeiten durchgeführt werden. Das muss oft im normalen Tagesbetrieb geschehen, ohne dass man sich gegenseitig behindert“, beschreibt der Malermeister die Herausforderung. Besonderes Augenmerk wird stets auf Hygiene und Strapazierfähigkeit der Produkte gelegt.

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Fotos: © Klinikum Wels-Grieskirchen