In guten Händen bei Spezialisten

KWG Reisenberger 120 neuDie Diagnose einer Krebserkrankung macht Angst. Der Verlust des Vertrauens in die eigene Gesundheit zieht vielen Menschen den Boden unter den Füßen weg. Auch am Zentrum für Gynäkologische Tumore im Klinikum Wels-Grieskirchen dauert es meist eine Weile, bis die Patientinnen die einschneidende Diagnose Unterleibskrebs realisieren können. Neben Spezialkompetenzen und fächerübergreifender Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften steht deshalb vor allem auch die Zuwendung durch persönliche Betreuung im Vordergrund der Behandlung.

Im zertifizierten Zentrum für Gynäkologische Tumore am Klinikum Wels-Grieskirchen werden pro Jahr rund 100 Patientinnen behandelt. Klaus Reisenberger, Leiter der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, ist Sprecher des Zentrums: „Unsere Expertise liegt in der Medizin. Aber vor allem auch darin, strapaziöse Lebensphasen sorgsam zu begleiten.“ Durchgeführt werden Untersuchungen zur Abklärung jeglicher Unterleibserkrankung, interdisziplinäre Spezialistenteams legen gemeinsam die bestmögliche Behandlung und Nachsorge für die Patientinnen fest.

Erfahrung stärkt, Expertise wirkt

Bei Beschwerden oder einem auffälligen Krebsabstrich überweist der niedergelassene Facharzt seine Patientin an das Zentrum für Gynäkologische Tumore am Klinikum Wels-Grieskirchen. Hier übernimmt eine persönliche Ansprechperson die Koordination des weiteren Behandlungsverlaufes. Nach rascher Diagnostik durch Radiologie, Pathologie, Nuklearmedizin, Mikrobiologie und Labor wird die optimale Therapie in Absprache mit dem interdisziplinären Tumorboard festgelegt. „Routinierte Ärzte nehmen notwendige Eingriffe großteils in minimalinvasiven Verfahren vor“, so Reisenberger. In weiterer Folge sind oft Hormon-, Chemo- oder Bestrahlungstherapien notwendig. Spezialisierte Pflegekräfte und Psychologen geben Hilfestellung in dieser belastenden Zeit.

KWG BGZ Reisenberger 450

Im zertifizierten Zentrum für Gynäkologische Tumore am Klinikum Wels‐Grieskirchen werden pro Jahr rund 100 Patientinnen behandelt. © Klinikum Wels-Grieskirchen

Zuwendung gibt Halt

„Durch Zuwendung und Zeit möchten wir unseren Patientinnen Sicherheit geben“, erklärt Helga Emrich, Stationsleiterin der Gynäkologie. Auch die Psychoonkologie kann entlasten und einen positiven Behandlungsverlauf fördern: „Patientinnen sollen in dieser Zeit niemals ratlos über Optionen grübeln und sich vor allem niemals alleine fühlen“, so Medizinerin Claudia Muhr.

Veranstaltungstipp

Die Frauengesundheit steht im Zentrum des „Klinikum Wissensforum Fokus: Frau“ am 15. Februar 2018 um 18 Uhr. Erfahren Sie mehr zu innovativen Therapien und Prävention von Brust- oder Unterleibskrebs, Osteoporose, Inkontinenz, Endometriose und Schilddrüsenerkrankungen. Im Anschluss an Impulsvorträge und Expertentalk erwarten die Besucher individuelle Beratungen durch die Spezialisten der Zentren für Brustgesundheit, gynäkologische Tumore und Beckenboden sowie der Physiotherapie, Psychoonkologie und Diätologie. Mehr Information zur Veranstaltung finden Sie unter www.klinikum-wegr.at.