Frauenorden

Benediktinerinnen vom Unbefleckten Herzen Mariens

Kirchenplatz 2
4652 Steinerkirchen/Traun

Tel.: 07241/2216
Fax: 07241/2216-340

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Internet: http://www.benediktinerinnen.at

 

Kurzbeschreibung:

Der Ursprung der relativ jungen Gemeinschaft geht auf eine konkrete Aufgabenstellung zurück. P. Norbert Schachinger, Benediktiner der nahe Steinerkirchen an der Traun gelegenen Abtei Kremsmünster, wollte in den zwanziger Jahren – dem Anliegen Papst Pius XI. entsprechend – Christen für die Mitarbeit in der Kirche gewinnen. Er konnte einige Frauen dazu bewegen, sich in ihrer Freizeit den Bewohnern des Elendsviertels in den Städten Linz und Steyr zu widmen. Sie taten das aus ihrer vom Geist des heiligen Benedikt geprägten Lebenshaltung, die sie als sogenannte „Benediktineroblaten“ mit der Abtei Kremsmünster verband.
Am 15.August 1927 beschloss die kleine Gruppe, dass eine der Frauen zugunsten des karitativen Einsatzes ihren Beruf aufgeben sollte. Andere folgten diesem Beispiel. Sie wirkten in Pfarrgemeinden im karitativen und pastoralen Dienst.
1932 fanden sie im neu erbauten Exerzitienhaus „Subiaco“ in Kremsmünster eine Heimstätte für ihr Gemeinschaftsleben, das sie nah der Regel des heiligen Benedikt zu gestalten begannen. Die Gottesmutter war und ist ihnen ein Leitbild.
1949 folgte die kirchliche Anerkennung als Ordensgemeinschaft mit dem Titel „Benediktinerinnen vom Unbefleckten Herzen Mariens“ durch den Bischof der Diözese Linz.
1950 stellte die Abtei Kremsmünster den geräumigen Pfarrhof Steinerkirchen als neues und größeres „Zuhause“ für die stets wachsende klösterliche Gemeinschaft zur Verfügung.

Heute ist das Mutterhaus wesentlich geistliches Zentrum und Heimat für gut 90 Schwestern. Etwa ein Drittel von ihnen ist in sogenannten Stationen außerhalb des Mutterhauses tätig. Das Mutterhaus ist Sitz der Priorin und der Verwaltung. Hier beginnen die Schwestern ihren Lebensweg als Ordensfrau. Hier verbringen die alten Schwestern ihren Lebensabend.

Die Benediktinerinnen verstehen sich als Frauen, die auf der Suche sind nach einem lohnenden Leben und dabei entdeckt haben, dass Gott die Fülle des Lebens ist. Sie wissen sich von Gott gerufen und berufen, Zeugnis zu geben von diesem Gott des Lebens. Sie verstehen ihr ganzes Leben als einen Weg der Gottsuche in Gemeinschaft. Dabei ist die Ordensregel des hl. Benedikt eine wesentliche Orientierung und Stütze.

Der Gründungauftrag ist „Priester- und Seelsorgehilfe“. Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt daher im pastoralen und sozial-caritativen Bereich. Schwestern sind u.a. tätig in Pfarrgemeinden als Pastoralassistentinnen oder Pfarrhaushälterinnen, in Altenheimen als geistliche Begleiterinnen, in Abteien.

Das Mutterhaus beherbergt eine Paramentenwerkstätte. Bis Ende 2015 ist die Führung des ordenseigenen Exerzitienhauses „Subiaco“ in Kremsmünster eine wichtige Aufgabe.

1970 ging ein großer Wunsch des Gründers in Erfüllung: Drei Schwestern begannen zusammen mit Patres der Abtei Kremsmünster ihren Missionseinsatz in Barreiras im Nordosten von Brasilien. Heute gibt es dort eine Niederlassung, der 7 Schwestern angehören (1 Österreicherin, 6 Brasilianerinnen). Auch in Barreiras erfüllen die Schwestern pastorale und soziale Aufgaben.

 

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