Jakob Prandtauer (1660–1726) Baumeister des Barock

Auf dem Gebiet der Architektur gehört Jakob Prandtauer zusammen mit Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt zu den bedeutendsten Künstlern des österreichischen Barock.

 
weigl jacob prandtauer

 

Während Fischer und Hildebrandt für den Wiener Hof und den Adel tätig waren, arbeitete Prandtauer vor allem für Klöster. Vom späten 17. Jahrhundert bis zu seinem Tod im Jahr 1726 erhielt er im nieder- und oberösterreichischen Raum nahezu alle großen Aufträge auf dem Gebiet des Klosterbaus.

Die zweibändige Publikation beleuchtet zum ersten Mal ausführlich sein Leben und Werk. Vor dem Hintergrund von 24 Jahren Forschung rollt die Autorin in Band 1 die oft turbulente Entstehungsgeschichte seiner Klosterbauten auf (Melk, Garsten, St. Florian, Herzogenburg, Dürnstein etc.). In Band 2 steht sein übriges Werk im Mittelpunkt – von den Pfarrhöfen und -kirchen über die Schlösser, Paläste, Bürgerhäuser und Schüttkästen bis hin zu den Brücken und Kasernen. Beide Bände lenken den Blick immer wieder auf die Auftraggeber, mit deren manchmal eigenwilligen Wünschen sich Prandtauer auseinanderzusetzen hatte. Auch Fragen der Bauabwicklung, der Finanzierung und des Networkings werden thematisiert. Die Publikation vermittelt ein umfassendes sowie facettenreiches Bild Jakob Prandtauers und gibt einen lebendigen Einblick in die Baupraxis seiner Zeit.

Die Autorin

Studium der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Werbung und Marktforschung (WU Wien) und Studium der Kunstgeschichte (FU Berlin und Universität Wien). 1997–2007 Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, 2002 Promotion. 2012 Gründung der „Schreibwerkstatt“ in Wien. Arbeitsschwerpunkte: Social Media, PR, Wissenschaftskommunikation, Texten und Lektorat.

Infos & Bestellung

zwei Bände, insgesamt 928 Seiten, 766 farb. und 144 sw. Abb.
24 x 31 cm, gebunden
Michael Imhof Verlag
ISBN 978-3-86568-031-0
128 € (D) bzw. 131,60 € (A)

 

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