Die Lauten des Stiftes Kremsmünster

Musik spielte in der Geschichte des Stiftes Kremsmünster immer eine wichtige Rolle. Der Band dokumentiert mit vielen Detailaufnahmen die konservierende Restaurierung der sechs Lauten, die zu den ältesten der Welt zählen.

Das Musikarchiv beherbergt neben Musikhandschriften und Drucken auch eine Sammlung hochwertiger Musikinstrumente, darunter sechs Lauten. Neben liturgischer Musik für Gebetszeiten und Gottesdienste wurde auch weltliche Musik von den Mönchen ausgeübt. Vom 16. bis Ende des 18. Jahrhunderts waren dabei unterschiedliche Lauteninstrumente gut vertreten. Davon zeugen nicht nur die im Musikarchiv erhaltenen Tabulaturen, sondern vor allem auch die Lauteninstrumente. Diese Instrumente wurden in den vergangenen 250 Jahren nicht mehr benutzt und entgingen somit dem Schicksal vieler Lauten, die zu Gitarren umgebaut wurden. Sie gehören zu den ältesten Lauten der Welt und sind damit von großem Wert. Sie liefern wertvolle Erkenntnisse zur Geschichte des Lautenbaus und zur damaligen Spieltechnik. Nach einer mehrjährigen Restaurierung sind sie nun zurück in Kremsmünster. Zusammen mit den Lauten-Manuskripten im Musikarchiv des Stifts bildet die Sammlung ein Zentrum der Lauten-Forschung.

kremsmuenster lautenbuch

Sebastian Koch, Klaus Martius, Die Lauten des Stiftes Kremsmünster (Laute, Mandora und Theorbe im Stift Kremsmünster, Band 1). ISBN 978-3-944894-01-0. Peißenberger Lautenverlag, 2020, 136 S.

Das Buch ist im Buchhandel oder beim Verleger Dr. Frank Legl erhältlich.

Interessierte können sich bei Anfragen an P. Altman Pötsch (Regens Chori) im Stift Kremsmünster wenden.