Alois Kothgasser: Mein Leben in Stationen

Die Autobiografie verfolgt die Lebenswendungen des Salesianerpaters, Erziehers und ehemaligen Erzbischofes von Salzburg, Alois Kothgasser SDB. Ein Buch, das ermutigen will und voller Glaubenszeugnisse ist.  

20200608 AnselmGrün was gutes Leben ist

In einer kinderreichen Familie in St. Stefan im Rosental/Steiermark aufgewachsen und gefördert von einem Kaplan, wurde Alois Kothgasser ermutigt, Priester zu werden. Durch gute Erfahrungen mit der Pädagogik Don Boscos zog es ihn zur salesianischen Familie hin, 1958 legte er die ewigen Gelübde in diesem Orden ab. Theologie studierte er in Turin, der Heimatstadt Don Boscos, 1964 empfing er dort die Priesterweihe.

Die letzten Sitzungen des Zweiten Vatikanischen Konzils erlebte er hautnah in Rom mit. Dessen Früchte – das Neuentdecken des Wortes Gottes, der Communio-Gedanke der Kirche, die Erneuerungen in der Liturgie, die Öffnung der Kirche nach außen und die Anerkennung der Religionsfreiheit haben ihn besonders geprägt. Ab 1981 wurde er als Professor für Dogmatik in die Ordenshochschule nach Benediktbeuern berufen. Zweimal, von 1982 bis 1988 sowie von 1994 bis 1997, war er an der dortigen Philosophisch-Theologischen Hochschule Rektor.

Seine Berufung zum Bischof von Innsbruck brachte 1997 einen weiteren Ortswechsel mit sich. Und 2003 erhielt der beliebte Seelsorger noch ein größeres Aufgabengebiet zugewiesen: Er wurde Erzbischof und Metropolit von Salzburg; hier wirkte er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2013. Seinen Alterswohnsitz hat der „Wanderbischof“ bei den Don-Bosco-Schwestern in Baumkirchen in Tirol. Von dort leistet er vielfache Aushilfe im Hirtendienst.