Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit: Auszeichnung für Transparenz, Qualität und christliche Werte

Medizinische Spitzenleistungen und christliche Gastfreundschaft sind die Erfolgsfaktoren des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan. Das bestätigten auch die Visitoren, die das Krankenhaus im Rahmen eines mehrtägigen Prüfungsprozesses unter die Lupe nahmen und dem Ordenskrankenhaus hervorragende Qualität nach internationalen Standards bescheinigen.

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„Ausgezeichneter Erfolg“ für Qualität und Werte: Dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan wurde erneut ein internationales Qualitätszertifikat nach "proCumCert GmbH (pCC) inkl. KTQ“ ausgestellt. Am Bild: Die Visitoren mit dem Gesamtleiter Dir. Mag. Michael Steiner, MAS, Mag. (FH) Karin Strnad und Verena Brandstätter vom  Qualitätsmanagement sowie dem Ärztlichen Direktor Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, FACS, dem Kaufmännischen Direktor Mag. Manfred Kraßnitzer und Pflegedirektorin DGKP Elfriede Taxacher, MBA. Foto: © Barmherzige Brüder

Vier Tage lang prüften unabhängige Experten nach internationalen Top-Standards sowohl die Qualität der Behandlungsprozesse als auch die, im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit gelebte Werteorientierung. Begehungen und Befragungen in allen Bereichen des Hauses sowie die genaue Durchsicht von Dokumentationen, Behandlungsstandards und Richtlinien standen am Programm.

Top-Medizin und christliche Nähe

Die Verlängerung des Qualitätssiegels durch die deutsche Zertifizierungsgesellschaft proCumCert GmbH (pCC) für drei weitere Jahre ist der verdiente Lohn für den Einsatz der MitarbeiterInnen, den sie zum Wohle der PatientInnen für mehr Qualität und Sicherheit leisten. Mag. Michael Steiner, MAS, Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt betont: „Die Zertifizierung ist als Gütesiegel zu betrachten und zeigt, dass wir unserem Auftrag "Gutes tun und es gut tun" imSinne unserer PatientInnen nachkommen.“ Sehr beeindruckt zeigten sich die Visitoren von der christlich geprägten Atmosphäre im Haus, die in jeder Begegnung mit MitarbeiterInnen und den anvertrauten Menschen spürbar ist. Hervorgehoben wurde auch die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen und Berufsgruppen. Explizit hervorgehoben wurde die erfolgreich gelebte Kooperation mit dem Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt. Deutlich aufgefallen sind auch die Präsenz der Seelsorge, das Umweltmanagement und die transparente Informationspolitik.

Intensivpraktikum für angehende Ärztinnen und Ärzte

Als besondere Stärke des Ordenskrankenhauses wurde von den Prüfern die einzigartige „Summer School“ für Medizinstudierende genannt. Mit dem innovativen Ausbildungskonzept gelinge es dem Ärztemangel entgegenzusteuern. „Unser Spital bietet als Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck eine breite Palette für JungärztInnen“, sagt der Ärztliche Direktor und Vorstand der Abteilung für Chirurgie, Primarius  Univ-Prof. Dr. Jörg Tschmelitsch, Mitglied der US-amerikanischen chirurgischen Fachgesellschaft (FACS).

Hohes Maß an Patientensicherheit

Im Zentrum des Zertifizierungsverfahrens stand auch die Patientensicherheit. „Die PatientInnen erhalten die Gewissheit in einem Krankenhaus betreut zu werden, das der Qualitätsarbeit – fachlich und menschlich einen hohen Stellenwert einräumt“, so GL Mag. Steiner, MAS. Das ist auch den Visitoren nicht entgangen und sie stellten dafür ein hervorragendes Zeugnis aus.

pCC inkl. KTQ Qualitätssiegel  

Die von den kirchlichen Krankenhausverbänden getragene proCumCert GmbH (pCC) Zertifizierungsgesellschaft, vergibt seit 1998 Qualitätssiegel an katholische und evangelische Krankenhäuser. Die Abkürzung KTQ steht für „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen". Prüfkriterien bei der Visitation waren die Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit und Risikomanagement im Krankenhaus, Informationswesen, Krankenhausführung, Qualitätsmanagement, Seelsorge, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Trägerverantwortung. Die Prüfung erfolgt auf freiwilliger Basis. Bereits dreimal (2010, 2013, 2016) unterzogsich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan der Zertifizierung. In Österreich gibt es in Summe 19 nach proCum Cert inkl. KTQ zertifizierteKrankenhäuser.
 
Alle drei Jahre wird im Rahmen einer Re-Zertifizierung durch unabhängige Visitoren bewertet, ob kontinuierliche Verbesserungen im Krankenhaus erfolgen. Dies gewährleistet eine ständige Verwertung von Verbesserungspotenzialen und damit eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens.