Neues Franziskus Spital startet ab 2017 in Wien

2016 11 14 Franziskusspital 120Ab 2017 gibt es in Wien das neue Franziskus Spital. Dieses neue Wiener Spital entsteht aus der Fusion zweier Ordenshäuser, dem Krankenhaus St. Elisabeth im Bezirk Landstraße und dem Hartmannspital in Margareten. Die Häuser haben eine 300-jährige bzw. 150-jährige Tradition in Wien. Das Franziskus Spital ist ein gemeinnütziges Krankenhaus und steht allen Menschen offen. Die medizinischen Kompetenzen und die herzliche Fürsorge beider Standorte werden ab 2017 zu einem neuen Angebot vereint.

„Medizin für Menschen im Alter“ steht im Mittelpunkt der medizinischen pflegerischen und therapeutischen Angebote im Franziskus Spital Landstraße und im Franziskus Spital Margareten. In der Projektphase der Fusion wurden teilweise Abteilungen beider Häuser umgebaut oder zusammengelegt. Durch diese Maßnahmen wurde sichergestellt, dass die mehrhundertjährige Erfahrung beider Spitäler unter modernsten Aspekten zum Nutzen zukünftiger Generationen bestehen bleibt. Die Standorte in Margareten und in der Landstraße gewährleisten eine gute Erreichbarkeit für alle Wienerinnen und Wiener aber auch aus Wien Umgebung.

Zwtl.: Kompetent und herzlich – Medizin, Pflege und Therapie im neuen Franziskus Spital

Ab dem 1. Jänner 2017 gibt es ein neues Angebot in der Wiener Spitalslandschaft. Das Franziskus Spital öffnet als gemeinnütziges Spital seine Türen und bietet breite medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung für Menschen im letzten Lebensdrittel. In allen Abteilungen des Franziskus Spitals wird dem Aspekt „Medizin für Menschen im Alter“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Die Ärztinnen und Ärzte der vier Primariate sind auf interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und mit den Teams der anderen Berufsgruppen spezialisiert.

Innere Medizin – Allgemeine

Neben einer allgemeinen Inneren Medizin, gibt es im Franziskus Spital die Schwerpunkte Herz-Kreislauf, Atmung, Viszeral- und Schmerzmedizin. Der Ärztlicher Direktor des Franziskus Spitals, Prim. Doz. DDr. Manfred Wonisch, steht dieser Abteilung vor.

Innere Medizin – Geriatrie

Mit Akutgeriatrie, Remobilisation und Palliativmedizin unter dem besonderen Aspekt einer speziellen Medizin für Menschen im Alter, fokussiert sich diese Abteilung ganz auf die Behandlung von Menschen im letzten Lebensdrittel. Geleitet wird diese Abteilung von Prim. Doz. Dr. Joakim Huber.

Chirurgie

Univ.-Prof. Dr. Bruno Niederle leitet die Abteilung für Chirurgie im Franziskus Spital Margareten ab 2017. Ein besonderer Fokus besteht in der chirurgischen Endokrinologie (z.B. Schilddrüsenoperationen) und der Viszeralchirurgie (Erkrankungen des Bauchraums).

Anästhesie und Intensivmedizin

Mit der soeben fertiggestellten Intensivstation der Kategorie 1 hat das Franziskus Spital die beste Infrastruktur, um vielfältige Behandlungsgebiete abzudecken. Geleitet wird diese Abteilung von Prim. Dr. Lister.

Pflege und Therapie

Das Franziskus Spital ist als Zentrum von „Medizin für Menschen im Alter“ auch eine verlässliche Anlaufstelle für optimale pflegerische und geriatrische Versorgung. Die hohe Expertise in der Pflege und vielfältige Angebote - wie z.B. die Aromapflege für Patientinnen und Patienten - sowie ein dichtes Netz an Kooperationspartnern sichert Menschen im letzten Lebensdrittel, auch über den Spitalsaufenthalt hinaus, beste Betreuung und Begleitung.

Therapeutinnen und Therapeuten der physikalischen Therapie, Physiotherapie und Ergotherapie sind im neuen Franziskus Spital ständig vor Ort und kümmern sich um die Aktivierung, Anleitung und Unterstützung der Patientinnen und Patienten mit dem Ziel, diese in die Selbstständigkeit ihres Alltags zu entlassen.

Zwei Orden verbinden ihre Werke und Kompetenzen zu einem neuen Angebot für Erwachsene und alte Menschen

Der Orden der Elisabethinen Linz/Wien und der Orden der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, haben in Österreich einen einmaligen Weg beschritten. Der Zusammenschluss beider Werke hat zum Ziel, die Erwartungen und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten noch besser zu erfüllen. Studien zur demografische Entwicklung zeigen, dass unsere Gesellschaft einerseits immer jünger wird und gleichzeitig durch die wachsende Lebenserwartung von Jahr zu Jahr älter.

„Unsere Häuser haben sich entschlossen ihre Kompetenzen, die über Jahrhunderte aufgebaut und weiterentwickelt wurden zu bündeln und in Zukunft gemeinsam ein neues Konzept anzubieten, Medizin für Menschen im Alter“, sind die Oberinnen Sr. Hilda Daurer, von den Franziskanerinnen von der christlichen Liebe und Sr. Barbara Lehner, von den Elisabethinen von ihrem Entschluss überzeugt.

„Wir stehen zu unseren Wurzeln und werden jene Kompetenzen verstärken, die seit Jahrhunderten in unseren Häusern gelebt und angeboten werden. Mit der Medizin für Menschen im Alter verbinden wir als Ordenshaus ein Versprechen für unsere Patientinnen und Patienten, Qualität, Individualität und Gesundheit im Blick zu behalten“, freuen sich die Geschäftsführer Mag. Andreas Achrainer und Mag. Markus Zemanek bei der Präsentation im Rahmen der Pressekonferenz.

„Durch unseren strategischen Grundsatz der kooperativen Gesundheitsversorgung mit vielen Wiener Spitälern fügen wir uns optimal in die Wiener Gesundheitslandschaft ein. Für die Zukunft haben wir die klare Vision, unser Angebot für Menschen im Alter kontinuierlich auszubauen“, verspricht Mag. Raimund Kaplinger, Geschäftsführer der Elisabethinen.

„Die Fusion der zwei Wiener Ordensspitäler Krankenhaus St. Elisabeth und Hartmannspital wurde von Anfang an unter Berücksichtigung des „Regionalen Strukturplan Gesundheit“ (RSG) 2020 umgesetzt. Das Ergebnis im neuen Franziskus Spital ist ein vielversprechendes für alle Wienerinnen und Wiener“, gratuliert die Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Generationen, Mag.a Sonja Wehsely, der beispielhaften Fusion beider Häuser während der gemeinsamen Pressekonferenz.

[rs]