HLUW Yspertal: Ausgezeichnete Diplomarbeit

Lea Klatzl und Francesca Kastner, zwei Absolventinnen der HLUW Yspertal, dessen Träger das Zisterzienserstift Zwettl ist, wurden Anfang Oktober 2020 mit dem "Wissenschaf[f]t Zukunft-Preis" des Landes Niederösterreich ausgezeichnet.

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Francesca Kastner und Lea Klatzl, Absolventinnen der HLUW Yspertal, erhielten im Rahmen der Wissenschaftsgala 2020 in St. Pölten den "Wissenschaf[f]t Zukunft-Preis" des Landes Niederösterreich überreicht. (c) Klaus Ranger

Durch die Einnahme von Medikamenten und durch den Missbrauch von illegalen psychoaktiven Stoffen kommt es zu einer Verschmutzung der Gewässer und zu einer Schädigung der darin lebenden Organismen. In ihrer Diplomarbeit „Effects of psychoactive substances on the organs of fish“ untersuchten Francesca Kastner und Lea Klatzl die Auswirkungen dieser Verunreinigungen auf Fische. „Stoffe wie Metamphetamine oder Tramadol werden nicht vollständig von den Kläranlagen herausgefiltert und verändern die Organe von Fischen wie das Herz oder die Leber und gefährden so deren Gesundheit“, erklärt Lea Klatzl.

Mag. Gunter Gortan als Betreuungslehrer der Diplomarbeit betont die gute Zusammenarbeit mit der südböhmischen Universität Budweis: „Unsere Schülerinnen und Schüler sind hochmotiviert und in der Laborpraxis gut geübt und deshalb gern gesehene Praktikanten und Diplomanden an der Fakultät für Fischerei und Gewässerschutz in Vodnany, wo im Rahmen der International Summer School auch diese Diplomarbeit entstanden ist.“ Der „Wissenschaf[f]t Zukunft“-Preis der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) soll die qualitätsvolle wissenschaftliche Leistung von jungen Personen hervorheben, die am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen.

Anliegen Umweltschutz

„Umweltschutz ist uns als HLUW-Absolventinnen ein großes Anliegen, und wir sind stolz darauf, dass wir Teil dieser internationalen Forschungsarbeit sein durften. Herzlichen Dank für die fachliche Betreuung an unsere Projektleiterin vor Ort Maria Eugenia Sancho Santos, PhD, Studentin aus Spanien“, so die beiden Diplomandinnen, mittlerweile schon erfolgreiche Absolventinnen.

[robert sonnleitner]