Achtung: Erhöhte Achtsamkeit im Quo vadis?

Nächste Woche startet im Quo vadis? die "Woche der Achtsamkeit". Interessierte erhalten dabei in den täglich stattfindenen Veranstaltungen verschiedene Einblicke, wie achtsames Leben gelingen kann. Eine davon ist "Spirituelles Zeitmanagement", das von Ordensfrau Sr. Maria Schütz vorgestellt wird. 

 

 Spirituelles Zeitmanagement

Spirituelles Zeitmanagement lädt zu mehr Achtsamkeit im Leben ein. (c) Ordensgemeinschaften

Spirituelles Zeitmanagement 

Ein Hightlight der "Woche der Achtsamkeit" ist die Veranstaltung der Ordensfrau Sr. Maria Schütz: „Spirituelles Zeitmanagement“. Dabei wird die Frage nach der eigenen Lebensberufung damit verknüpft, wie sich diese am besten in den Alltag integrieren lässt.

Sr. maria schütz

Sr. Maria Schütz von der Kongregation der Helferinnen als spirituelle Lehrmeisterin. (c) Quo vadis?

„Wichtig für das eigene spirituelle Zeitmanagement ist", so Sr. Maria Schütz, „dass TeilnehmerInnen zuerst darauf aufmerksam werden, was ihnen wichtig ist im Leben. Und dann auch ganz konkret Wege finden, diese Prioritäten im Alltag umzusetzen. Denn spirituelle Impulse und Übungen sind toll, aber es ist mir danach immer sehr wichtig, Ergebnisse zu erden und Menschen etwas Handfestes mitzugeben."

Beginnend mit der Wahrnehmung, wo man zurzeit steht – „werde ich gelebt oder gestalte ich mein Leben?“ – blickt man auf seine eigene Lebensberufung. Dabei wird Lebensberufung nicht nur als spirituelle Dimension gesehen, „wofür hat Gott mich in die Welt geschickt?“, sondern mittels konkreten Fragen aufgespürt: „Wobei geht mir das Herz auf? Wobei habe ich die Gabe dafür? Womit kann ich anderen helfen?“

Abschließend geht man der Frage nach, wie sich die Ergebnisse im Alltag integrieren lassen. „Wir gehen also vom Ist-Zustand zum Wesentlichen und dann vom Wesentlichen wieder zurück in den Alltag“, so die Ordensfrau der Kongregation der Helferinnen lachend. Das Ziel der Veranstaltung ist auf jeden Fall: „Die Achtsamkeit für die eigenen Lebensberufung im Alltag zu erhöhen.“

Woche der Achtsamkeit

„Achtsamkeit ist ein Trend: Immer mehr Menschen möchten ein achtsames Leben führen", sagt Lisa Huber, die Leiterin des Begegnungszentrums der Ordensgemeinschaften. „Doch für die Ordensgemeinschaften ist Achtsamkeit nichts Neues: Wir schöpfen aus einer alten Tradition der Lenkung der Aufmerksamkeit. Diese Traditionen wollen wir mit der Woche der Achtsamkeit zugänglich machen."

Unterschiedliche Angebote sollen den Menschen dabei helfen, die Achtsamkeit im Leben zu erhöhen, wie etwa "Achtsam durch Hören"; "Achtsam mit Dingen umgehne: Kleidertauschparty" oder "Achtsam am Arbeitsplatz".

Zum Programm

Woche der Achtsamkeit QV

"Wer Achtsamkeit einübt, lernt aufmerksam für die Gegenwart zu sein."(c) Quo vadis?

 

[elisabeth mayr]