„Don Bosco Haus“ in Wien wird geschlossen

Die Salesianer Don Boscos Österreichs schließen mit Ende des Jahres 2021 das „Zentrum für Jugend- und Erwachsenenbildung“ im 13. Wiener Gemeindebezirk, bekannt als „Don Bosco Haus – Wien“. Der Bereich „außerschulische Jugendbildung“ bleibt an neuem Standort erhalten.

Am Ende des Jahres 2021 wird der Betrieb im Don Bosco Haus in Wien eingestellt. (c) Kathbild/SDB

Am Ende des Jahres 2021 wird der Betrieb im Don Bosco Haus in Wien eingestellt. (c) kathbild.at / Franz Josef Rupprecht

Die anstehenden finanziellen Investitionen in den Beherbergungsbetrieb machten diese Entscheidung der Ordensgemeinschaft notwendig. Die Salesianer setzen künftig die dadurch freiwerdenden Ressourcen für die außerschulische Jugendbildung ein.

So bleibt dieser Bereich, insbesondere die „Orientierungstage für Schulklassen“, weiterhin als wichtiges Aufgabenfeld erhalten. „Wo immer wir aufgrund abnehmender personeller und materieller Ressourcen weitreichende Veränderungen vornehmen müssen, tun wir das mit dem Blick auf unser ‚Kerngeschäft‘, dem Einsatz für junge Menschen“, so Provinzial Pater Siegfried M. Kettner. „Die Orientierungstage für Oberstufenklassen und die Projekttage für die Unterstufe setzen wir ab dem Kalenderjahr 2022 im Salesianum im 3. Wiener Gemeindebezirk fort“, ergänzt Maria-Theres Welich, die Leiterin des Teams für Jugendbildung.

Pioniere der außerschulischen Bildung

Mit dem Angebot „Orientierungstage für Schulklassen“ leisteten die Salesianer Don Boscos in Österreich Pionierarbeit. Seit vielen Jahren wird diese Form der außerschulischen Bildung mittlerweile nicht nur von den Salesianern und nicht nur in Wien, sondern in allen österreichischen Diözesen von der Katholischen Jugend angeboten. 

„Bei aller Betroffenheit denken wir auch an das viele Gute und Segensreiche, das seit der Grundsteinlegung 1985 im Don Bosco Haus geschehen ist“, betont der Provinzial der Salesianer. Die Provinzleitung als Träger des Don Bosco Hauses dankt dem Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Ihren Einsatz. Dank gilt auch allen, die das Don Bosco Haus bisher als Ort für ihre Veranstaltungen gewählt haben, für ihre langjährige gute Zusammenarbeit. 

Die Salesianer Don Boscos sind Pioniere in der Jugendbildungsarbeit. (c) SDB

Die Salesianer Don Boscos sind Pioniere in der Jugendbildungsarbeit. (c) kathbild.at / Franz Josef Rupprecht

Jugendbildungsarbeit der Salesianer Don Boscos

Die Jugendbildung der Salesianer Don Boscos setzt wesentliche Akzente in der Jugendarbeit und –pastoral. Junge Menschen suchen persönliche und religiöse Vertiefung. Die Salesianer und ihre MitarbeiterInnen bieten neben dem Schwerpunkt von Orientierungs- und Projekttagen für SchülerInnen ein umfassendes spirituelles und persönlichkeitsbildendes Programm für Jugendliche und junge Erwachsene. Ziel ist es, junge Menschen und Multiplikatoren für eine sinnstiftende Jugendarbeit zu motivieren – zum Beispiel mit Animatorenschulungen für junge Erwachsene. 

Damit das Leben junger Menschen gelingt

Seit 1903 setzen sich die Salesianer Don Boscos in Österreich gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen besonders für benachteiligte Jugendliche ein. Zurzeit betreuen 46 Salesianer Pfarren und Jugendzentren, Studenten- und Schülerwohnheime und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Sie fördern entsprechend ihrem Ordensauftrag auch die soziale Jugendarbeit und bieten Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene in Ländern des Südens mit dem „Verein Volontariat bewegt“ an. 

Weltweit gibt es 14.500 Salesianer, die in 134 Nationen mit und für die Jugend arbeiten. Sie sind der zweitgrößten Männerorden der katholischen Kirche und geben mit ihrem Einsatz Zeugnis von Gottes Liebe zu den Menschen.


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[elisabeth mayr]