Junge Ordensleute Innsbruck feiern Messe für die Verstorbenen

Corona macht Reisen schwierig. Besonders tragend wird das, wenn Angehörige gestorben sind und ein Dabeisein beim Begräbnis nicht möglich ist. Junge Ordensleute aus der Diözese Innsbruck haben jetzt einen gemeinsamen Gedenkgottesdienst für genau solche Situationen gefeiert. 

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Eine kleine Gruppe der Jungen Ordensleute aus der Diözese Innsbruck feierte ein gemeinsames Totengedenken in der Pfarrkirche Dreiheiligen.  (c) Steyler Missionsschwestern

Kein Reisen zu Begräbnissen möglich

Viele der "Jungen Ordensleute aus der Diözese Innsbruck" stammen aus Übersee, Afrika und Asien. Ein Besuch der Heimat war schon vor Corona teils sehr schwierig, jetzt während der Pandemie fast unmöglich. Das wird besonders tragend, wenn ein Familienmitglied oder ein Freund stirbt und man weder beim Sterbebett noch beim Begräbnis Abschied nehmen kann. 

Aus diesen Grund war die gemeinsame, ordensübergreifende Gedenkfeier in der Pfarrkirche Dreiheiligen eine friedvolle und leise Gelegenheit, seiner Trauer einen Rahmen zu geben - gestärkt durch das Miteinander in der Gruppe. Damit wurde einerseits die weltweite Dimension und andererseits das Vernetztsein der Ordensgemeinschaften in der Diözese Innsbruck spürbar. 

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Mitfeiernde an diesem Gottesdienst kamen aus Indonesien, Indien, Nigeria, Tansania und Rumänien und hielten die Sicherheitsvorkehrungen ein. (c) Steyler Missionare

"Diese schöne, einfache gemeinsame Feier war eine Stärkung für alle Anwesenden", freut sich auch Sr. Christina, Steyler Missionsschwester und Mitglied der Gruppe. Die Gruppe "Junge Ordensleute aus Innsbruck" wurde vor fast vier Jahren wieder ins Leben gerufen, nachdem diese einige Jahre brach lag. Ein Schupps für den Neustart kam auch von der damaligen Vereinigung der Frauenorden in Tirol.  "Wir sind eine recht offene Gruppe zwischen 10 und 15 Leuten.  Wir treffen uns etwa zweimal im Jahr", so Sr. Christina. Dabei stärke man sich gegenseitig in seiner Berufung und fördere auch den interkulturellen Austausch - da sei wichtig, weil die meisten aus der Gruppe nicht aus Österreich kommen.

Am Samstag wurde aber nicht nur für Verstorbene gebetet, sondern auch für die Zukunft, "in der wir erkennen dass wir alle miteinander verbunden sind, in schönen und schweren Stunden", so Sr. Christina SSps. 


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 [elisabeth mayr]