Don Bosco Schwestern verlassen Klagenfurt

84 Jahre wirkten die Don-Bosco-Schwestern – offiziell „Töchter Mariä, Hilfe der Christen“ – in Klagenfurt. Jetzt verlassen die verbliebenen Schwestern die Niederlassung, ihr Erbe bleibt allerdings bestehen. 

20200715 Don Bosco

Die Don Bosco Schwestern verlassen Klagenfurt. (Sr. Pallotti Findenig)

84 Jahre lang haben die Don-Bosco-Schwestern in Klagenfurt gewirkt. Ganz nach dem Ideal Don Boscos setzten sie sich besonders für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein. Im Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht führten die Schwestern etwa einen Kindergarten mit vielen Gruppen, eine Kindertagesstätte und ein Studentinnenwohnheim. 

"Mit ihrer geerdeten, fröhlichen Spiritualität haben sie viele im Glauben angesteckt", bringt Sr. Pallotti Findenig, Hausoberin vom Kloster Wernberg, das Wirken der Schwestern auf dem Punkt. Die drei Schwestern Sr. Doris, Sr. Margarethe und Sr. Margit werden in verschiedenen Gemeinschaften in Österreich und Deutschland ihre Apostolate weiterhin leben. 

Das Erbe lebt weiter

Die Don-Bosco-Seite berichtet, dass die Liegenschaft in Klagenfurt dem slowenischen Verein Hermagoras übergeben wurde. Dieser führe zur Freude vieler Eltern und Kindern den Kindergarten als auch die Kindertagesstätte weiter. Aus dem Studentenwohnheim werde ein Schülerheim. So bleibt das Erbe der Don-Bosco-Schwestern für nachfolgende Generationen bestehen. 

Quelle: Diözese Gurk-Klagenfurt, Don Bosco

[elisabeth mayr]