Mund-Nasen-Schutz in Mariazell wieder Pflicht

Ab sofort ist das Tragen der MNS-Masken und die Einhaltung des 1-Meter-Abstandes innerhalb der Basilika Mariazell wieder Pflicht. Der beliebte Wallfahrtsort reagiert damit auf die steigenden Pilger- und Touristenströme.

20200713 Mariazell Mund-Nasen-Schutz wieder verpflichtend

Ab sofort ist das Tragen der Maske in der Basilika Mariazell wieder verpflichtend. (c) Pixabay

Mit klaren Richtlinien zur Feier der Gottesdienste unter Corona-Bedingungen wappnet sich die Basilika Mariazell für die zahlreich erwarteten Pilger und Touristen während der Sommermonate. Die neuen Vorgaben, die ab sofort gelten, orientieren sich an den österreichweiten Richtlinien, die die Bischofskonferenz im Rahmen ihrer Sommervollversammlung per 20. Juni erlassen hatte. So ist in der Basilika ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. Zusätzlich ist in Mariazell aber auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz innerhalb der Basilika - auch am Sitzplatz während der Mitfeier eines Gottesdienstes - wieder verpflichtend. Ebenso wird bis auf Weiteres auf die Mundkommunion verzichtet.

Weitere Eckpunkte der Präventionsrichtlinien, die gemeinsam mit dem Krisenstab der Diözese Graz-Seckau erarbeitet wurden, betreffen die Anordnung der Sitzplätze für die Gläubigen, die im Abstand von einem Meter markiert werden. Auch die Sessel vor dem Hochaltar würden im Ein-Meter-Abstand positioniert, heißt es in einer Presseaussendung vom Donnerstag. Für die Gottesdienste am Samstag- und Sonntagvormittag sind darüber hinaus Ordnerdienste vorgesehen, um den Zu- und Abstrom der Mitfeiernden zu regeln. "Ist der Zustrom zu groß, wird beim Betreten und Verlassen der Basilika durch den Ordnerdienst um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gebeten", heißt es in der Presseaussendung. "Im äußersten Notfall wird der Zustrom vorübergehend eingeschränkt."

Quelle: Kathpress

[elisabeth mayr]