Das Generalsekretariat der Österreichischen Ordenskonferenz stellt sich in Videos vor

Präsent, relevant und wirksam zu sein und zu bleiben ist das Motto der neuen Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz Sr. Christine Rod. In der operativen Leitung wird sie von Geschäftsführer Peter Bohynik unterstützt. In Videos stellen beide sich und ihre Ziele vor.

 Sr. Christine Rod und Peter Bohynik sind die neue operative Spitze der Österreichischen Ordenskonferenz

Das neue Leitungsteam Sr. Christine Rod MC und Peter Bohynik. (c) Magdalena Schauer

Operative Spitze der Österreichischen Ordenskonferenz

Die Missionarin Christi bildet seit Mai 2020 gemeinsam mit Peter Bohynik die operative Spitze der Österreichischen Ordenskonferenz. Sr. Christine übernimmt als Generalsekretärin die Kommunikation nach außen und befasst sich mit den Anliegen der Ordensgemeinschaften, um sie inhaltlich strategisch zu verankern und zu entwickeln. Peter Bohynik als neuer Geschäftsführer hat die Aufgabe, die Entscheidungen der Generalsekretärin operativ umzusetzen. Er trägt die Verantwortung für Finanzen, Verwaltung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Gesamtorganisation.

Sr. Christine Rod: Begleiten und unterstützen

 Sr. Christine Rod ist Germanistin, Theologin und Supervisorin und ihr Ziel als Generalsekretärin ist es, die Orden in ihren schwierigen Übergängen und Umbrüchen zu begleiten und zu unterstützen.

 Sr. Christine Rod, Generalsekretärin der Österreichischen Ordenskonferenz. (c) magdalena schauer

Außerdem betont sie den Informationsaustausch und die Vernetzung unter den Ordensgemeinschaften und deren Einrichtungen sowie allen Menschen guten Willens. „Wir sind ja keineswegs die einzigen, die sich einsetzen für ein besseres Leben, für Glauben, Menschenwürde und Gerechtigkeit“, so Rod.

Als dritten Punkt wolle sie Initiativen und Impulse setzen, damit die Orden ihren Sendungsauftrag und ihr Leben weiterleben können: „Die Orden sind ja kein Selbstzweck, sie haben einen Sendungsauftrag. Das mag vielleicht ein altmodisches Wort sein, aber in einem bekannten Ordensdokument (Vita Consegrata) heißt es, ‚Durch uns Orden soll diese, unseren Händen anvertraute Welt ein wenig besser, menschlicher und gerechter werden können!‘– und das ist es, was wir wollen.“

Peter Bohynik: Es zahlt sich aus

Die Vielfalt der Zugänge und die unterschiedlichen Herkunftsfamilien in den Ordensgemeinschaften seien es, die sein Arbeiten für die Orden so interessant machen würden, sagt Peter Bohynik über seine Stelle als Geschäftsführer der Ordenskonferenz.

Peter Bohynik, Geschäftsführer der Österreichischen Ordenskonferenz (c) magdalena schauer

Er unterstützt die Ordensgemeinschaften Österreich bereits seit 2012 in unterschiedlichen Funktionen und habe an keinem Tag das Gefühl gehabt, es zahle sich nicht aus, „weil ich strukturell etwas weiterbringen konnte, auch in der Organisation. Wir sind, glaube ich, besser aufgestellt, die Strukturen sind geklärt, die Kommunikation ist geklärt – ich habe das Gefühl, dass wir die nächsten Schritte gemacht haben.“

Die Zukunft sieht Bohynik „so vielfältig wie die Ordensgemeinschaften sind“. Zum einen werde es sicher um die Gestaltung der demographischen Entwicklung gehen, etwa was es bedeute, dass von 3.000 Ordensfrauen in Österreich 2.000 über 75 Jahre alt sind. Hier sieht er es als Aufgabe der Ordenskonferenz, diese Gemeinschaften gut zu begleiten. Eine andere Herzensangelegenheit ist ihm die Befähigung der Laien. Selbst Laie, sei er davon überzeugt, dass Laien, wenn auch in anderer Form, die Anliegen der Ordensgemeinschaften gut in die Zukunft transportieren können: „Ich glaube, es geht auch in unserer Kirche und Gesellschaft darum, dass wir die Unterschiedlichkeiten, die Vielfalt der Zugänge zum Thema ‚Wie lebe ich das Evangelium im Jahr 2020 und darüber hinaus‘ sehen, befähigen und unterstützen.“

Ordensgemeinschaften Österreich – Österreichische Ordenskonferenz, was ist was?

Mit dem Zusammenschluss der Superiorenkonferenz der Männerorden Österreichs und der Vereinigung der Frauenorden Österreichs zur Österreichischen Ordenskonferenz ist eine neue Körperschaft öffentlichen Rechts entstanden.

Vielen ist der Unterschied zwischen den Begrifflichkeiten „Ordensgemeinschaften Österreich“ und „Österreichische Ordenskonferenz“ nicht ganz klar. Geschäftsführer Peter Bohynik schlüsselt diese in einem kurzen Video auf:

Kurz erklärt: Ordensgemeinschaften Österreich und Österreichische Ordenskonferenz – was ist was? (c) magdalena schauer

Die „Ordensgemeinschaften Österreich“ sind keine eigenständige Organisation, sondern eine Marke, unter der alle Abteilungen im Büro auf der Freyung im Wiener Schottenstift vereint sind. „Alle, die sich für die Anliegen der Orden einsetzen und engagieren. Sie bilden quasi die Kinder der Österreichischen Ordenskonferenz“, fasst Peter Bohynik zusammen.

Die „Österreichische Ordenskonferenz“ ist im Gegensatz dazu eine konkrete Organisation, deren Mitglieder die Höheren Oberinnen und Oberen der österreichischen Orden sind. Sie beschäftigt sich mit den Themen Vernetzung, Interessensvertretung und Kommunikation zwischen den einzelnen Ordensgemeinschaften, zwischen den Ordensgemeinschaften und dem Staat Österreich sowie der Kirche in Österreich. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der Kultur, der Bildung und der Medien.  Aber auch der Bereich des Generalsekretariats, in dem die gesamte Verwaltung und die Kommunikation mit den Ordensgemeinschaften wahrgenommen wird, bildet eine der Säulen, die die Konferenz trägt. Die Arbeit im Bereich der Berufungspastoral der Orden wird vom Begegnungszentrum Quo vadis? übernommen.

Pressefotos zum Download, (c) Magdalena Schauer
Sr. Christine Rod und Peter Bohynik bei der Einstandsfeier der neuen Generalsekretärin
Porträt Sr. Christine Rod
Porträt Peter Bohynik

[magdalena schauer]