Charity-Kunstauktion der Salvatorianer ist bildschöner Erfolg

Gerade im Weltmissionsmonat Oktober konnten die Salvatorianer einen schönen Erfolg verbuchen: Am 9. Oktober 2019 fand die Charity-Kunstauktion der Ordensgemeinschaft in St. Michael, Wien I, statt. Fast alle Gemälde wurden vom kunstinteressierten Publikum ersteigert; der Umsatz am Abend der Auktion betrug 42.500 Euro. Der Großteil des Erlöses kommt einem Missionsprojekt der Salvatorianer in Venezuela zugute. Aber auch viele andere Ordensgemeinschaften setzten im Weltmissionsmonat Oktober Aktionsschwerpunkte.

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Einen schönen Erfolg im Weltmissionsmonat Oktober brachte die Charity-Kunstauktion 2019 der Salvatorianer. (c) Manu Nitsch

"Wir freuen uns natürlich, dass unsere Charity-Kunstauktion gerade im Weltmissionsmonat Oktober so ein großer Erfolg war", zeigte sich Lukas Korosec, Missionsprokurator der Salvatorianer, höchst erfreut. "Mit dem Großteil des Auktions-Erlöses können wir ein Sozialprojekt der Salvatorianer in Venezuela finanzieren, das Kindern aus dem gößten Elendsviertel in Venezuela zugute kommt. Das Land steht vor dem Untergang, und am meisten leiden die Kinder darunter." Insgesamt wurde am Abend der Auktion ein Umsatz von 42.500 Euro erzielt. Ein vorläufiges Ergebnis; da nicht alle Gemälde ersteigert wurden, wird es in den nächsten Wochen noch die Möglichkeit zu einem Nachverkauf geben.

Der Großteil des Erlöses kommt einem Missionsprokt der Salvatorianer zugute, die vier Schulen in Catia, dem Armutsviertel von Caracas, unterstützen. Der Salvatorianerpater Luis Domingo bietet rund 1.500 Kinder nicht nur die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, sondern organisiert für seine Schützlinge auch ein Frühstück - für die meisten der Schülerinnen und Schüler oft die einzige Mahlzeit am Tag.
Mit einem kleinerer Teil wird das vom Salvatorianerpater Berno Rupp gegründete und mittlerweile von der Caritas geleitete Frauenhaus in Temeswar unterstützt.

Außerordentlicher Monat der Weltmission

Papst Franziskus hatte den Oktober 2019 als „Außerordentlichen Monat der Weltmission“ ausgerufen. Er erhofft sich „neuen Schwung in der missionarischen Umgestaltung des Lebens“. Höhepunkt wird der Weltmissionssonntag am 20. Oktober 2019 sein.

In Österreich beteiligen sich zahlreiche Ordensgemeinschaften an diesem Themenschwerpunkt. So nutzen zum Beispiel die Steyler Missionare eine Reihe von erklärenden Videoclips, Portraits von Missionaren und anderen Aktivitäten, um den Missionsmonat inhaltlich zu gestalten.

Die Salesianer Don Boscos luden im Rahmen des Missionsmonats ihren Mitbruder P. Tom Uzhunnalil aus Indien nach Österreich ein. Der Ordensmann war im Rahmen seiner Missionstätigkeit 2016 bei einem Attentat von Islamisten im jemenitischen Aden entführt worden und wurde nach eineinhalb Jahren Gefangenschaft befreit. Jetzt besuchte er Österreich, hielt Vorträge auch in der Salesianerpfarre Stadlau, in den Don Bosco Schulen in Unterwaltersdorf sowie im Wiener Salesianum und gab den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, mit einem Missionar persönlich über seine Arbeit zu sprechen.

Auch das päpstliche Mssionwerk Missio wird bis 31. Oktober 2019 noch zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen setzen.

[rsonnleitner]