Der Mensch bleibt immer mehr als die Summe der Einzelteile

23 Ordensspitäler in Österreich gibt es in Österreich. Damit sind die Ordensspitäler der größte privat-gemeinnützige Anbieter stationärer Krankenbehandlung in Österreich. Welche aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen gibt es im Spitalsbereich? In welche Zukunft gehen die Ordensspitäler? Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften, hat für die aktuellen ON Ordensnachrichten mit Seelsorgerin Sr. Barbara Flad vom KH Zams und Sr. Katharina Laner, Geschäftsführerin des KH Schwarzach gesprochen.

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Foto: Ferdinand Kaineder

Die ÖBB bringt mich von Wien aus gesehen „weit“ in den Westen zum westlichsten Ordensspital in Österreich in Zams, zu den Barmherzigen Schwestern, konkret zu Sr. Barbara Flad. Nieselregen empfängt mich beim Ankommen, die Wolken sind verhangen, der große Kran weist vom Bahnhof aus sichtbar das Ziel. Über 90 Millionen wurden in den letzten Bauetappen in das Krankenhaus investiert entlang des Gesundheitsplanes des Landes Tirol.
„An schönen Wintertagen landen schon einmal drei bis vier Helikopter pro Stunde mit den Gestürzten von den umliegenden Pisten. Da spielt es sich ordentlich ab“, weiß die agile Sr. Barbara Flad. Wir sitzen im Refektorium. Sie isst und telefoniert noch vorher schnell mit einer Kollegin wegen einer Krankenkommunion. „Was ergibt das genaue Hinschauen und Hinhören für die Zukunft der Ordensspitäler?“, ist unsere leitende Frage für das Gespräch. Seit 1811 sind die Barmherzigen Schwestern mit ihrem Spital im Oberen Inntal und heute mit 330 Betten neben anderen Gesundheitsdiensten das einzige Spital in der Region.

Die Komplexität nimmt zu

Die Ordensfrau sieht drei große aktuelle Entwicklungen, in denen wir uns gerade bewegen: „Es wird immer komplexer und die Spezialisierungen werden noch differenzierter. Die Ausschnitte werden kleiner und mittlerweile reden wir von Sub-Spezialisierungen. Wir können unglaublich viel in den Einzelteilen. Das Wissen in den Subspezialisierungen nimmt rasant zu und es kann keiner dieses Wissen jemals mehr überschauen. Aber der Mensch ist und bleibt immer mehr als die Summe der Einzelteile. Deshalb gilt es, den Blick auf den ganzen Menschen präsent zu halten. Es wird Menschen brauchen, die sagen: Treten wir einen Schritt zurück und schauen wir wieder auf den ganzen Menschen, was mit ihm los ist. Schauen wir nicht nur auf eine Zelle, ein Gen oder Organ alleine, das nicht funktioniert.“

Angehört werden

„Der hohe Grad an Digitalisierung schreitet weiter vor¬an. Datenbanken machen Wissen in fast unglaublichem Ausmaß zugänglich und Apps helfen mittlerweile selbstverständlich beim Erfassen von Symptomen.“ Flad, die selbst vor allem in der Seelsorge tätig ist, schätzt diese neuen Möglichkeiten. Und doch tauchen in ihrem Blick Fragezeichen auf, wenn sie meint: „Wir wissen, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen einen immensen Heilungswert haben. Viel von der Heilungskraft liegt auf der zwischenmenschlichen Ebene. Gesehen und gehört, angehört werden sind dafür ganz zentral, weil im Grunde Beziehung heilt. Medikamente wirken oft nicht mehr, weil beispielsweise die Berührung fehlt. Wenn ich nur mehr mit einer App spreche, zwar die richtigen Medikamente bekomme, aber niemand mehr mit mir spricht, sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir vielleicht gar nicht hin wollten. Vielleicht heilen wir so heute Krankheiten. Es kann aber sein, dass wir durch diese Beziehungslosigkeit neue schaffen.“ Und Flad sieht klar, dass Kontakte Zeit brauchen und Zeit auch im Gesundheitswesen zu Geld geworden ist. Deshalb wird an den Kontakten und Beziehungen gespart: „Wir sollen immer mehr Kosten einsparen und sparen damit an den persönlichen Beziehungen, die sich als so heilsam herausgestellt haben oder hätten.“ Ein Paradoxon. Die Gefahr ist in jedem Fall groß, dass weiter auf der Beziehungsebene gespart wird: „Da gilt es, von den Ordensspitalserhaltern her auch klare Vorgaben zu machen, damit bei allen notwendigen betriebswirtschaftlichen Überlegungen genau diese Beziehungsräume ihren Platz behalten oder wieder bekommen.“

Wer bekommt die Therapie?

Flad sieht ein drittes Entwicklungs- und Entscheidungsfeld auf uns zukommen, wenn es darum geht, immer bessere und differenziertere Therapiemethoden anzuwenden. Es gibt beispielsweise sehr teure und wirkungsvolle Krebs¬therapien, die von den Krankenkassen nicht mehr bezahlt werden (können). „Wer bekommt die Therapien? Nach welchen Maßstäben wird hier entschieden?“ Für die Ordensspitäler steht damit eine besondere Verantwortung im Raum. „Nach welchen ethischen Grundsätzen entscheiden und handeln wir in so einem Zusammenhang? Sind das nur mehr jene Patienten, die sich das leisten können?“ Die Krankenhausseelsorgerin und Mitglied des Generalrates hat noch keine Lösung, aber einen Weg. „Hier arbeiten wir an Lösungen, weil diese Herausforderungen sehr virulent sind. Ich sehe es als unseren Auftrag, sehr wach zu sein, damit hier keine Ungerechtigkeiten entstehen. Wir müssen uns das genau überlegen, wie man sich dazu verhält. Das wird einen Dreischritt brauchen: Wir müssen diese Entwicklung zuerst klar und ungeschminkt sehen, dann darauf aufmerksam machen und schließlich rechtzeitig Gedanken zusammentragen und Lösungen anbieten. In jedem Fall heißt es aktiv zu sein und nicht reaktiv zu warten. Es wird Orte brauchen, wo unterschiedliche Menschen sich mit unterschiedlichen Zugängen darüber ernsthaft austauschen.“

Die Pflege hat den breitesten Blick

Im heute naturwissenschaftlich geprägten Medizin-Milieu geht man weiter den Weg der Spezialisierung. Das ist Fakt. Auch in den Ausbildungen geht es in diese Richtung. Dort wird das gefördert und gefordert. Flad sieht daher eine neue Anforderung für eine gute Kommunikaton: „Was es in dieser Situation braucht, ist eine gute Kommunikation der verschiedenen Disziplinen und Berufsgruppen, also beispielsweise Ärzte und Pflege und andere Dienste unter dem Motto: Lasst uns miteinander hinschauen. Da gibt es in der Psychiatrie oder im Palliativbereich schon gute Erfahrungen. Wahrscheinlich hat die Pflege die weiteste und breiteste ganzheitliche Erfahrung mit dem Patienten.“ Neu in Zams. Dignity Therapy ist zum Beispiel ein Ansatz, der in Zams angeboten wird. „Auch wenn das jetzt noch nicht so richtig ins System passt, so geht es doch darum, die Person mit ihrer Würde in den Mittelpunkt zu rücken. Das bringt natürlich derzeit (noch) keine Punkte, aber auf lange Sicht ist das sicher ein wertvoller Beitrag zur Entwicklung des Krankenhauswesens, bei allem Gelingen und Scheitern.“

Worunter leidet der Patient, die Patientin?

Meist ist die erste Frage, die ein Patient hört: Was fehlt ihnen? Die Seelsorgerin Flad würde viel lieber die Frage hören: „Worunter leiden sie? Das spricht den ganzen Menschen an. Das öffnet ganz andere Räume und bietet dem Menschen die Möglichkeit, über sein Leiden zu reden und nicht einfach über sein Defizit. Es muss ein Kriterium sein, mit den Patienten in Beziehung zu sein, auch wenn das heute schwer ist.“ Im Stiegenhaus zur Kapelle hängen künstlerische Installationen, die genau das Hören, das Hinhören thematisieren. „Den Menschen mit seiner Lebenssituation zu erfassen, geht am besten über das Hören. Es braucht daher Räume, die das Zuhören fördern, das aktive Zuhören, das zu sich selber. Genau diese Räume sind bei aller Digitalisierung zu wenig. Digital kann nämlich nicht wirklich hin-hören. Dieses wache Hören zu praktizieren ist besondere Aufgabe der Ordensspitäler.“

Übergänge und Aufträge

Die Wolkendecke über Zams hat sich im Laufe des Gespräches gelichtet. Der Blick auf das Ganze wird sichtbar. Eben: der vinzentinische Blick. Der Gang zum Bahnhof und die Fahrt mit dem Railjet führt mich nach Schwarzach-St. Veit. Das dortige Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern ist nach dem Stifter benannt: Kardinal Schwarzenberg Klinikum. Verschiedene Gebäudestile zeugen von der langen Geschichte des Helfens im Pongau. „…für alle künftigen Zeiten zum Wohle von Kranken, Pfleglingen und Pfründnern die Anstalt zu führen, derartige Personen aufzunehmen und ihnen liebevolle Wartung und Pflege angedeihen zu lassen…“, steht auf einer Seite im „Unser Leitbild“, wo aus dem Übergabevertrag von 1876 zitiert wird.

Was ist Dignity Therapy?

Dignity Therapy („Würdezentrierte Therapie“) ist eine psychologische Interventionsform. Sie basiert auf einer empirischen Untersuchung von einer Arbeitsgruppe um Dr. Harvey Max Chochinov (Kanada) darüber, was Patienten mit unheilbaren Erkrankungen unter „Würde“ verstehen. Die Methode ist seit einigen Jahren in der Palliativszene bekannt und wird im Krankenhaus Zams angewendet. Sr. Barbara Flad ist darin ausgebildet.

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Foto: Ferdinand Kaineder

Nicht Nummer, sondern Mensch

Ich treffe dort Sr. Katharina Laner, die zusammen mit Mag. Ludwig Gold die Geschäftsführerin ist. Von ihren Wanderungen im Pongau postet sie auf Instagram unter Rosa Laner wunderbare Natur-Fotos. Ihr zentrales Anliegen ist die Leitbildarbeit: „Seit 1997 wird bei uns ohne Unterbrechung mit dem Leitbild gearbeitet. Alles zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Gang gesetzt und immer wieder aktualisiert, von der Leitungsebene bis hin zu allen MitarbeiterInnen.“ Eine jährliche Leitbildschwerpunktsetzung ist charakteristisch: „Heuer rücken wir bewusst den christlichen Glauben in den Mittelpunkt, wo es heißt: ‚Christlicher Glaube kann nicht vorgeschrieben und erzwungen werden. Wir verstehen unser Haus als einen Ort, den Glauben lebendig werden zu lassen. Dies geschieht zunächst im konkreten Arbeitsalltag, in unserer Zuwendung zum Patienten und in unserem Umgang miteinander. Zusätzlich soll es Angebote zur Glaubensvertiefung und -reflexion geben.‘ Dazu gibt es sogenannte Lernerfahrungsaustauschgruppen, wo erleben und aneignen eine besondere Rolle spielen. Alle Gruppen sind interdisziplinär zusammengesetzt. Wesentlich ist der Leitbildtag an dem zum einen dankbar auf die Projekte und Umset¬zungen des abgeschlossenen Schwerpunktes geschaut wird und zum anderen die ersten Ideen für den neuen Schwerpunkt gesammelt werden. Das geht dann von einer Reise zu den Wurzeln, Bibelsprüche in den Alltag hinein, den Raum der Stille, einander grüßen und die Bibel im Patientenzimmer.“ Sr. Katharina betont, „dass auch der Fokus Seelsorge in diese Richtung weist. Seelsorge ist bei uns im Personal tief verankert, selbstverständlich da und die Dienste werden angefordert: Schaut ihr bitte einmal vorbei.“

Der Blick von außen bringt Wertschätzung

So kommt es dazu, dass ein Patient auf den Rückmeldebogen mit Handschrift schön leserlich schreibt: „Man kommt ins Klinikum und liest irgendwann den Satz ‚Herzlichkeit ist die kleine Münze der Liebe‘“ und denkt, netter Spruch … Dann, im Laufe des Aufenthalts, stellt man zusehends fest, dass es kein Spruch ist, sondern dass es eine Haltung, ein Geist ist, der dieses Haus durchzieht, trägt und alle miteinander und mit den Patienten verbindet. Eine zutiefst dem Menschen zugewandte Haltung, die aus diesem Klinikum etwas Besonderes macht.“

Krisenintervention für MitarbeiterInnen (KIMA)

Immer öfter weisen Studien heute darauf hin, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krisensituationen sich allein gelassen fühlen. Sr. Katharina: „Wir haben schon seit längerer Zeit das sogenannte KIMA aufgesetzt. Über 100 Personen sind bei uns in sogenannten ‚Entlastungsgesprächen‘ geschult. Sie reden mit MitarbeiterInnen in der Krise. Wir haben dazu eine Hotline eingerichtet, die immer mit professioneller Hilfe hinterlegt ist. Außerdem gibt es in solchen Fällen das Angebot von Therapien.“ Als weitere besondere und ganz konkrete Idee für ein gutes Arbeiten der Pflege ist die „Stopp-Tafel“ am Zimmereingang entstanden: „Während einer Pflegehandlung hängt an der Tür zum Patientenzimmer eine Stopp-Tafel, um den Patienten in der Pflegesituation unnötige Belastungen zu ersparen und den Pflegenden eine gute und vertrauensvolle Umgebung zu schaffen. In so einem Fall ist es nicht gestattet, das Zimmer zu betreten.“

Hören, sehen, beobachten, spüren

Auch Laner bestärkt die Idee vom Blick auf den ganzen Menschen. Im Krankenhaus werden daher sogenannte „Boards“ eingerichtet. Sie helfen in der Koordination der interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit und bei strukturierten interdisziplinären Fallbesprechungen. Beispiele sind das Tumor-Board und das Gefäß-Board. Die Ausgangsfrage dort: „Welche Therapie trifft am besten auf den ganzen Menschen zu? Ein weiteres Beispiel im Sinne der ganzheitlichen Sicht der Patienten sind die interprofessionellen Besprechungen, an denen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter der Psychologie, Psychotherapie, des Sozialdienstes oder der Seelsorge teilnehmen.“ Und Sr. Katharina ist überzeugt: „Jeder Spezialist oder jede Spezialistin braucht heute eine Person hinter sich, die diesen Blick auf das Ganze einfordert und wach hält. Da geht es viel um hören, sehen, beobachten, fühlen und spüren.“

Vinzentinischer FührungsLERNgang

Gegen Ende des Gespräches auf der Geschäftsführerebene des Krankenhauses weist noch auf eine Neuigkeit hin, die die vinzentinischen Gemeinschaften von Zams, Innsbruck und Graz über alle Grenzen der Generalate und Einrichtungen hinweg geschaffen haben, den Vinzentinischen Führungskräfte-Lerngang. „Mit der höchsten Ebene der jeweiligen Einrichtungen haben wir begonnen, ein gemeinsames Lernen entlang der vinzentinischen Idee vom Menschen anzuregen. Und die Verantwortlichen sind neugierig und voller Engagement mitgegangen. Das erfüllt uns mit Zuversicht, wenn wir in die Zukunft schauen.“ Und die Geschäftsführerin hat auch keine Scheu, eine besondere Sichtweise auf einen sparsamen und effizienten Umgang mit den Mitteln anzusprechen. Sie ist selber viel in der Natur unterwegs und nimmt von dort ihr Lernen mit. Das heißt ganzheitlich denken und handeln mit einem besonderen Ziel: „Die Mittel richtig einsetzen. Die Folgen immer mitdenken, bis zum Schluss. Es ist die Achtsamkeit den kleinen Dingen gegenüber, die wirklich sparen helfen.“ Und das Sparen und effiziente Wirtschaften hat nach Vinzenz von Paul doch nur einen Sinn: „Immer für die Schwächsten da sein können.“

Führungsgrundsätze im Kardinal Schwarzenberg Klinikum

1. Wir leben vor, was wir von den MitarbeiterInnen erwarten.
2. Für unsere MitarbeiterInnen nehmen wir uns Zeit.
3. Wir stehen hinter und zu unseren MitarbeiterInnen.
4. Uns liegt wesentlich daran, Teamgeist zu fördern.
5. Wir achten darauf, gerecht zu sein.
6. Wenn es sein muss, ziehen wir auch Grenzen.
7. Wir führen ziel- und ergebnisorientiert.
8. Wir zeigen Mut zur Entscheidung.
9. Unsicherheiten, Probleme und Schwächen verbergen wir nicht.
10. Wir halten uns über das Geschehen am Laufenden.
11. Wir entwickeln unsere Leitungs- und Führungskompetenz weiter.
12. Wir führen mit Blick über den eigenen Zaun hinaus.

Ordensspitäler in Österreich und international

▪ 23 Ordensspitäler in Österreich:
Damit sind die Ordensspitäler der größte privat-gemeinnützige Anbieter stationärer Krankenbehandlung in Österreich.
▪ 546.000 stationäre und tagesklinische Patientenbehandlungen:
Bundesweit steht jedes fünfte Spitalsbett in einem Ordenskrankenhaus, in Oberösterreich jedes zweite.
▪ 1.474.000 ambulante Patientenbehandlungen:
In der Armen-Ambulanz des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Wien werden beispielsweise jährlich rund ▪ 65.000 unversicherte Patientinnen und Patienten behandelt.
▪ 223.000 Operationen, davon bereits 30% tagesklinisch
▪ 21.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
International spielen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz die privaten Spitäler eine besondere Rolle. Die Trägervielfalt und die Gleichbehandlung sind in diesen Ländern explizit gesetzlich verankert. In den sehr wettbewerblichen Niederlanden gibt es ausschließlich privatgemeinnützige Träger.
Man muss eine große Schlichtheit besitzen, um die Dinge so zu sagen, wie sie sich verhalten.

Text und Fotos: Ferdinand Kaineder

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