Verein Teenstar nicht mehr empfohlen

Bildungsminister Heinz Faßmann hat Schulen empfohlen, den christlichen Sexualkunde-Verein "Teenstar" nicht mehr zu buchen. Damit hat er eine Wende in der Debatte um den Verein vollzogen. 

1fas 

"Es seien erneut problematische Inhalte aufgetaucht." Faßmann will nun eine entsprechende Empfehlung an die Bildungsdirektionen in den Bundesländern schicken, die somit auch Ordensschulen und katholische Privatschulen erreichen. Publik gemacht hatte die nun problematisierten Inhalte die Wochenzeitung "Falter". Rechtlich gebe es keine Möglichkeit, dem Verein seine Tätigkeit zu verbieten. Faßmann kündigte deshalb die Gründung eines "Akkreditierungsrates" an, der künftig entscheiden soll, welche Vereine in der Sexualpädagogik an Schulen tätig sein dürfen. Dabei gehe es nicht so sehr um die Frage der Rechtskonformität als vielmehr um die Prüfung gelehrter Inhalte. Ein Pool an akkreditierten Vereinen soll den Schulen bis spätestens nächsten Jahres zur Verfügung stehen, sagte der Bildungsminister. 

Bereich Bildung und Ordenschulen

[fkaineder]