SUMMA 2018: Gemeinsam sind wir stark

Die Ordensgemeinschaften Österreich präsentierten am 24. Jänner 2019 im Begegnungszentrum “Quo Vadis” in Wien I die SUMMA 2018. Der 82 Seiten umfassende Jahresbericht, der heuer zum sechsten Mal in einer Auflage von 6.700 Stück erscheint, berichtet über die vorjährigen Themen, Aktivitäten und Kommunikationsauftritt der 192 Frauen- und Männerorden in Österreich.

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Mit der SUMMA gehen die 192 Männer- und Frauenorden in Österreich gemeinsam in die Öffentlichkeit mit dem Ziel, die Rolle der Orden und die Inhalte, für die sie stehen, zu vermitteln. Die SUMMA geht als gebündelte Information an Ordensleute, leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Orden, an politische und behördliche Entscheidungsträger, an Medienschaffende, Kooperationspartner und Interessierte.

Ordensgemeinschaften Österreich: auch online Vorreiter
Die Ordensgemeinschaften sind aber nicht nur im Printbereich präsent. Auch online und in den sozialen Netzwerken sind sie Vorreiter im kirchlichen Umfeld. Die Zahlen wie beispielsweise 431.882 Aufrufe auf Youtube. (Weitere Zahlen rund um Reichweiten, Likes, Posts und Klicks auf den digitalen Kanälen der Ordensgemeinschaften finden Sie am Ende der Pressemeldung.)

Abt em. Christian Haidinger: Gemeinsam sind wir stark
„Selbst als Insider überrascht uns dabei immer wieder großes Staunen über die Vielfalt, die uns in den 86 Männer- und 106 Frauenorden dabei entgegenkommt: in ihren Schulen, im Bereich der Kultur und Denkmalpflege, in ihren Krankenhäusern und Heimen, in der Pfarrpastoral und in der außerordentlichen Seelsorge, in der Beratung und Begleitung, aber auch im Einsatz in der Entwicklungshilfe und in der Mission“, bringt es Männerorden-Vorsitzender Abt em. Christian Haidinger auf den Punkt.

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Dieses vielfältige Engagement sei getragen und geprägt von den jeweiligen Ordensspiritualitäten, die recht verschieden sein können. Gerade dieses Gemeinsame in der großen Vielfalt sei in den letzten Jahren besonders gepflegt und vertieft. „Viele verschiedene Bereiche sind gebündelt im „Büro Freyung“ der Ordensgemeinschaften: die Generalsekretariate der Vereinigung der Frauenorden (VFO) und der Superiorenkonferenz der Männerorden (SK); das Medienbüro, das Bildungsreferat; die Vereinigung der Ordensschulen Österreichs (VOSÖ); die Bereiche Kulturgüter und Dokumentation, sowie Gesundheit und Pflege“, zählte Haidinger die vielen Aktivitäten auf.

Videozusammenschau mit Statements des Pressegesprächs zur SUMMA18 und der Digitalpräsenz der Orden (c) magdalena schauer

Der Ausblick auf 2019 würde eine spannende Zeit versprechen: Die Superiorenkonferenz der Männerorden und die Vereinigung der Frauenorden sind rechtlich zwei selbstständige Körperschaften, vieles aber schmiedete sie zusammen, vieles war gemeinsam gewachsen. So drängte sich mehr und mehr die Überlegung auf, beides zu einer einzigen Körperschaft zusammen zu führen. So wurde Anfang 2018 ein „Zukunftsprozess“ gestartet mit dem ehrgeizigen Ziel, dass bei der Generalversammlungen im Rahmen des Ordenstages Ende November 2018 der Plan entscheidungsreif sein sollte. Haidinger: „Mit überwältigender Mehrheit stimmten sowohl die Frauen- als auch die Männerorden für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft, - unter dem neuen Namen Ordensgemeinschaften Österreich.“ Und weiter: „Dabei trägt uns die große Gewissheit: gemeinsam sind wir stark!“

Sr. Beatrix Mayrhofer: Wir sind wieder eine Gründergeneration
„Die SUMMA summt fast wie ein Klanginstrument, wo jede einzelne Seite eine Erinnerung bringt“, zeigte sich Frauenorden-Präsidentin Sr. Beatrix Mayrhofer mit dem neuen Jahresbericht glücklich. Das Engagement von Ordensfrauen erfuhr gerade im vergangenen Jahr besondere Würdigung, waren doch die Gründerinnen von zwei Gemeinschaften seliggesprochen worden, deren sozialer und pädagogischer Einsatz auch in unserem Land reiche Früchte getragen haben. Klara Fey (Schwestern vom armen Kinde Jesu) und Alphonsa Maria Eppinger (Schwestern vom göttlichen Erlöser). Vieles, was die Ordensgemeinschaften bewegt, könnte allein an diesen beiden Frauen und an der Wirkungsgeschichte ihrer Gemeinschaften aufgezeigt werden. Themenfelder wie Spiritualität, Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur oder Internationalität würden sich hier überschneiden.

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„Den Mut, den so viele Ordenschristinnen und Christen vor uns gekennzeichnet hat, erhoffe und erbitte ich für uns gerade jetzt, da wir als Männer und Frauen auf dem Weg sind, um für uns als Ordensgemeinschaft Österreichs eine neue Struktur zu erarbeiten“, brachte es Frauenorden-Präsidentin Mayrhofer auf den Punkt. Und betonte: „In gewisser Weise sind wir wieder eine Gründergeneration. Die Mitgliederzahlen gehen zurück, die Aufgabenfelder ändern sich. Um dem Auftrag des Evangeliums treu zu bleiben, dürfen und müssen wir wach sein, neu denken und anders handeln.“

Ferdinand Kaineder: integrative Kommunikationsarbeit
Für Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, ist die SUMMA18 der haptische Ausdruck und Zusammenschau ihrer Tätigkeit. „Als Medien- und Kommunikationsbüro der Orden verfolgen wir eine integrative Sicht auf die Kommunikationsarbeit, für uns ist es deshalb nur folgerichtig heute auch die digitale Seite der Medienarbeit zu präsentieren. Nur so ergibt sich ein vollständiger Gesamteindruck“, so der Kommunikationsprofi.

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Es sei wichtig zu erwähnen, dass der Rhythmus des Ordenslebens ein tiefer, stetiger und bewusst langsamerer ist. Das Gegenteil spielt sich in den sozialen Medien ab, wo Dauerpräsenz, Schnelligkeit und Oberfläche agieren. So sind es dann die MitarbeiterInnen des Medienbüros, die öfters stellvertretend für die Ordensleute in den Social-Media Räumen präsent sind, um Brücken zu bauen. „Das Medienbüro sieht sich als Hinweiser, ganz wie am Foto auf der letzten Seite der Summa: der Junge auf der Schulter des Hirten, der auf die Krippe hinzeigt“, so Ferdinand Kaineder.

 

ZAHLEN UND FAKTEN IM WEB

ON Ordensnachrichten und SUMMA analog
• 6.700 Auflage und etwa 14.000 LeserInnen
• Auf der Website als PDF online 

Website www.ordensgemeinschaften.at
Pro Tag:
• 4.000 Sitzungen
• 3.100 Nutzer (ca. 10.000 Monat)
• 7.700 Seitenaufrufe
• 1:35 Min durchschnittliche Verweildauer

Facebook https://www.facebook.com/ordensgemeinschaften.at/
• Seit 17. September 2012
• Seitenabonnenten: 2977 (Stand 14.Jän 2019), davon 51% Frauen
• Organische Reichweite von Beiträgen im Schnitt bei über 1.000 Personen pro Tag (Personen die von sich aus unsere Beiträge abrufen)
• Reaktionen pro Tag: Kommentare, geteilte Inhalte, Reaktionen auf Beiträge wie „Gefällt mir“ etc. liegt zwischen 40 und 120 pro Tag

Youtube www.ordensgemeinschaften.at/video
• Insgesamt 431.882 Aufrufe (Stand 14.Jän 2019)
• Aktive und regelmäßige Videouploads seit Februar 2017 mit Playlists

Beliebteste Videos:
1. Ein Blick hinter die Kulissen im Büro der Ordensgemeinschaften: 84.480 Aufrufe
2. Ökologisches Vorbild: #GerechtigkeitGeht Abtei Michaelbeuern: 54.544 Aufrufe
3. Wie geht Heiraten bei Ordensleuten? Sr. Beatrix und Sr. Ida Vorel zeigen es vor: 42.437 Aufrufe
4. Die Vereinigung Katholischer Kindertagesheime KKTH: 37.040 Aufrufe
5. Aufbruch bewegt- Die Welt junger Ordensleute 2017: 36.781 Aufrufe
6. Der Marathonmönch aus Linz: 33.800 Aufrufe (in nur 2 Monaten!!!)

Twitter https://twitter.com/ordensgem_at  
Seit 17. Sept 2012 
Stand 17. Jän 2019:
• 1.054 Follower
• 6.580 Tweets

Instagram https://www.instagram.com/ordensgemeinschaften  
Account seit ca 1 Jahr.
• 629 Abonnenten, 230 Beiträge, seit Dezember Offensive: 1 Post pro Tag- Abonenntenzahlen steigen jetzt merkbar an.
• Hier besonders wichtig mit Hashtags für Zielgrupppen zu arbeiten: #Spiritualität #Mindfulness #Nonne #Kirche #Glaube etc. aber auch spezifische Hashtags die zu den jeweiligen Beiträgen passen. Im Schnitt 40-70 Likes pro Beitrag. Spitzenreiter zB Video vom Morgengebet beim Ordenstag 2018 mit 148 Klicks, das Wortstatement: „Man sollte öfter einen Mutausbruch haben“ (72 Likes) , das Bild von den Ordensfrauen im Ordenskleid mit Videokameras in der Hand beim Videoworkshop des Medienbüros (78 Likes und 7 Antworten) oder das Video der Prozession in der Stigmata Kapelle in LaVerna mit 116 Klicks.

pdfDie Zahlen und Fakten im Web als PDF zum Downloaden

Das Pressefoto zum Download 

Ansprechpartner: Ferdinand Kaineder 0699 /