Christian Haidinger als Erster Vorsitzender der Superiorenkonferenz auf drei Jahre wiedergewählt

haidingerBei der Generalversammlung der Superiorenkonferenz der männnlichen Ordensgemeinschaften Österreichs am 21. Novemer 2016 in Wien wurde Abtpräses Christian Haidinger als Erster Vorsitzender wiedergewählt. Als Zweiter Vorsitzender wurde der Jesuiten-Provinzial P. Bernhard Bürgler neu gewählt. Ebenso wurde der Vorstand neu gewählt. Die Funktionsdauer ist drei Jahre.

„Ich bedanke mich für das breite Vertrauen, die Arbeit für die Ordensgemeinschaften fortsetzen zu können. Sie haben gesehen, dass viel daran liegt, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen und unseren Weg gemeinsam zu gestalten. Es ist eine anspruchsvolle aber schöne Aufgabe. Mit vereinten Kräften wollen wir uns in den nächsten Jahren für die Ordensgemeinschaften einsetzen. Gerade auch das Zusammenwachsen mit den Frauenorden liegt mir dabei am Herzen.“ Das betonte der alte und neue Vorsitzende Christian Haidinger in der Generalversammlung. Seit November 2013 hat Haidinger den Vorsitz inne. Neu in der Funktion des Zweiten Vorsitzenden ist P. Bernhard Bürgler von den Jesuiten.

Neuer Vorstand

Neben dem Ersten und Zweiten Vorsitzenden sind weiter in den Vorstand gewählt worden.: Abt Johnnes Jung vom Schottenstift, Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering und Propst Gerhard Rechberger vom Stift Vorau sowie P. Petrus Obermüller von den Salesanern Don Bosco, P. Thomas Vanek von den Sales-Oblaten und P. Thomas Brogl von den Dominikanern.

Als Generalsekretär wurde P. Franz Helm wiederbestellt.

vorst

vlnr: Obermüller, Jung, Helm, Haidinger, Brogl, Dessl, Rechberger (nicht am Billd: Bürgler, Vanek)

Die Superiorenkonferenz  ist ein Zusammenschluss der Höheren Oberen der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs und als öffentliche juristische Person von Kirche und Staat anerkannt. Mitglieder sind die Höheren Oberen der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs. Die Superiorenkonferenz versteht sich als Interessenvertretung der Höheren Ordensoberen, unter Wahrung der Eigenständigkeit einer jeden Gemeinschaft. Derzeit sind 87 Gemeinschaften Mitglieder der Superiorenkonferenz in Österreich. Die beiden Vorsitzenden müssen aus den Sektionen Äbte auf der einen und Provinziale auf der anderen Seite. Die Wahl geschieht mit absoluter Mehrheit.

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Lebenslauf des Ersten und Zweiten Vorsitzenden der Superiorenkonferenz

Abtpräses Christian Haidinger wurde 1944 in Siezenheim/Salzburg geboren und trat nach seiner Matura am Stiftsgymnasium Kremsmünster 1964 auch der Ordensgemeinschaft der Benediktiner im Stift Kremsmünster bei. 1965 legte er die zeitliche Profess ab, 1968 die feierlichen Gelübde, am 6. Juli 1969 empfing er die Priesterweihe. Er studierte Theologie von 1966 bis 1970 am Päpstlichen Athenaeum Sant’Anselmo, war Pfarrer von Buchkirchen, seit 2000 Dechant des Dekanates Wels-Land und seit 2004 Generaldechant der Diözese Linz. Am 9. Mai 2005 wurde zum Abt des Stiftes Altenburg gewählt, dem er bis zu seinem 70. Geburtstag 2014 vorstand. 2006 wurde er zum Präsidenten von Klösterreich, einem Interessenverbund der Stifte, Klöster und Orden Österreichs, gewählt. Am 18. November 2009 wurde er durch ein außerordentliches Generalkapitel im Stift Kremsmünster zum Abtpräses der Benediktinerkongregation gewählt und 2011 bestätigt. Am 25. November 2013 wurde Haidinger als Nachfolger von Probst Maximilian Fürnsinn zum Ersten Vorsitzenden der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs gewählt. 

 

P. Bernhard Bürgler ist am 20. Jänner 1960 in Lienz (Osttirol) geboren, maturierte 1978 im Bundesgymnasium in Lienz. Er studierte Selbständige Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. Nach Abschluss des Studiums leistete er seinen Zivildienst, unterrichtete Religion an der Höheren Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe in Rankweil und arbeitete im Exerzitienbereich. 1991 trat er in den Jesuitenorden ein. Nach dem Noviziat promovierte er in Innsbruck zum Doktor der Theologie und absolvierte die Ausbildung zum Psychoanalytiker. 1997 wurde er zum Priester geweiht. Von 1997 bis 2003 war er Spiritual im internationalen Priesterseminar Collegium Canisianum in Innsbruck und arbeitete als Psychotherapeut in freier Praxis. 2003/2004 schloss er seine ordensinterne Ausbildung mit dem Terziat ab, das ihn nach Indien, Australien und Kambodscha führte. Von 2004 bis 2008 war er Leiter des Exerzitienhauses „Haus Gries“ in Deutschland, danach Leiter des Bereichs „Spiritualität und Exerzitien“ im Kardinal König Haus in Wien sowie ab 2010 Superior der dortigen Jesuitenkommunität. Seit 31. Juli 2014 ist er Provinzials der Jesuiten in Österreich. 

Druckfährige Fotos vom wiedergewählten Vorsitzenden Christian Haidinger

Superiorenkonferenz 

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