Stift Klosterneuburg spendet 25.000 Euro für Kindernothilfe-Projekt

2014 06 24 bachovsky 120Das Stift Klosterneuburg hilft wieder misshandelten Mädchen in Honduras. Abtprimas Bernhard Backovsky übergab auch 2014 eine Großspende von 25.000 Euro an die Kindernothilfe Österreich, die das Projekt "Querubines" in Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras, betreibt. Dort finden misshandelte und zur Prostitution gezwungene Mädchen Hilfe, Unterkunft, medizinische und psychologische Betreuung.

Honduras ist ein Land in Mittelamerika mit rund acht Millionen Einwohnern. Mehr als 75 Prozent der Kinder leben mit ihren Eltern unterhalb der Armutsgrenze. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und einen guten Job geben die Eltern ihre Töchter an Arbeitsvermittler weiter. Nach dem Abschied von der Familie beginne aber für viele Mädchen ein Albtraum. "Sie werden misshandelt und zur Prostitution gezwungen. In totaler Abhängigkeit gehalten und ohne Ausweispapiere haben sie keine Möglichkeit, mit ihren Familien Kontakt aufzunehmen", berichtete Kindernothilfe-Geschäftsführer Gottfried Mernyi.

Die Kindernothilfe hat für diese Mädchen ein Schutzhaus in Tegucigalpa an einem geheimen Ort errichtet, um den Mädchen Schutz vor den früheren Ausbeutern zu geben. Seit Jahren wird das Projekt vom Stift Klosterneuburg unterstützt. Mit der Spende werde nicht nur ein liebevolles Zuhause für die Mädchen finanziert, sondern auch eine entsprechende Schulausbildung, um ihnen die Möglichkeit einer späteren Berufsausbildung und die Chance auf ein "normales Leben" zu ermöglichen.

Quelle Foto: Stift Klosterneuburg

[rs]