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Wir sagen DANKE: Quartier 16 feiert erstes Jahr

Im ersten Jahr seines Bestehens konnte das Quartier 16 in Vöcklabruck bereits 26 Frauen und 15 Kinder helfen. Großzügige Spenden und verlässliche Kooperationspartner machten diese Hilfe möglich, freut sich die Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck, Sr. Angelika Garstenauer, und sagt von Herzen DANKE!

Sr. Ida Vorel, Leiterin des Quartier 16, und Sr. Angelika Garstenauer, Generaloberin der Franziskanerinnen Vöcklabruck, bedanken sich bei allen Unterstützer:innen. (c) Franziskannerinnen

Sr. Ida Vorel, Leiterin des Quartier 16, und Sr. Angelika Garstenauer, Generaloberin der Franziskanerinnen Vöcklabruck, bedanken sich bei allen Unterstützer:innen. (c) Franziskannerinnen

Vor einem Jahr wurde das Quartier 16, eine Einrichtung der Franziskanerinnen von Vöcklabruck für Frauen in Notsituationen, mit einer Schlüsselübergabe feierlich eröffnet. Im ersten Jahr haben nun schon 26 Frauen und 15 Kinder dort vorübergehend eine Wohnmöglichkeit, Begleitung und Orientierungshilfe gefunden. Das berichteten die Ordensfrauen in einer Aussendung zum 1-Jahr-Jubiläum. Den Bewohnerinnen stehen fünf Zimmer und zwei kleine Übergangswohnungen, sowie Gemeinschaftsräume und ein großer Garten zur Verfügung.

„Die rasche und unbürokratische Hilfe war nur dank der großzügigen Unterstützung mit finanziellen und Sachspenden und der guten Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartnerinnen und -partnern möglich“, betont Sr. Angelika Garstenauer, Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck. „Wir nehmen unser 1-Jahres-Jubliäum deshalb zum Anlass, herzlich DANKE zu sagen!“

Enge Kooperation mit zuweisenden Organisationen

„Die 26 Frauen und 15 Kinder, die im ersten Jahr bei uns waren, kamen aus sehr unterschiedlichen Situationen: Große finanzielle Notlagen, Delogierungen und Wohnungslosigkeit, aber auch Trennung oder der Krieg in der Ukraine waren zum Beispiel Themen“, informiert Sr. Ida Vorel, die Leiterin des Quartiers 16. „Wir arbeiten eng mit sozialen Anlaufstellen, wie der Notschlafstelle, dem Frauenhaus, Impuls, Mobilis und der Kinder- und Jugendhilfe zusammen. Aber auch das Krankenhaus Vöcklabruck und die Polizei wenden sich im Bedarfsfall an uns.“ Auf die Bedürfnisse von Menschen mit Suchtproblemen oder akuten psychischen Erkrankungen ist das Quartier 16 nicht ausgerichtet.

Hilfe, wieder Fuß zu fassen

Im Durchschnitt blieben die Frauen 69 Tage im Quartier 16, wobei der längste Aufenthalt bisher rund 10 Monate dauerte, der kürzeste nur einen Tag. Das Quartier 16 bietet nicht nur eine Wohnmöglichkeit, sondern unterstützt die Frauen auch dabei, im Leben wieder Fuß zu fassen: „Oberste Priorität hat bei uns, dass die Frauen ihre Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit erhalten beziehungsweise wieder erlangen“, betont Sr. Ida. Sie und ihre Mitarbeiterinnen unterstützen die Frauen, wenn notwendig, auch mit Beratung, Begleitung bei Behördengängen oder bei der Arbeitssuche.

„Mithilfe der tatkräftigen Unterstützung vieler Menschen ist es uns gelungen, mit dem Quartier 16 ein Angebot zu schaffen, das eine Lücke füllt“, freut sich Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer. Das Quartier 16 habe sich innerhalb eines Jahres im Raum Vöcklabruck als Anlaufstelle für Frauen in Notsituationen etabliert – „... nun geht es darum, dass wir uns gemeinsam weiter für diese wichtige Institution einsetzen: Jede Unterstützung für das Quartier 16 kommt zu 100 % den Frauen und ihren Kindern zugute!“


Weiterlesen:

Website der Franziskanerinnen Vöcklabruck

Quartier 16 in Vöcklabruck feierlich eröffnet

[elisabeth mayr-wimmer]

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