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„Bitte vergesst Syrien nicht!“

Am Mittwoch, 21. September ist der syrische Franziskaner P. Ibrahim Alsabagh zu Gast bei einem Gesprächsabend im Quo vadis?. Er berichtet darüber, wie es dem Land und den Menschen seit dem Kriegsausbruch 2011 geht und was es brauchen wird, um den Krieg und das Elend in seiner Heimat zu überwinden. 

P. Ibrahim Alsabagh OFM leitet das Franziskanerkloster in Aleppo. (c) kathpress

P. Ibrahim Alsabagh OFM leitet das Franziskanerkloster in Aleppo. (c) ICO

Seit dem Jahr 2011 herrscht Krieg in Syrien. P. Ibrahim Alsabagh OFM ist Oberer des örtlichen Franziskanerklosters und Leiter der Pfarre St. Francis in Aleppo. Er erlebt hautnah, wie es der Bevölkerung in Syrien geht.

In der Suppenküche der Franziskaner wurden bis Mitte Juni 2022 bereits mehr als 200.000 Mahlzeiten an arme Familien, alte alleinstehende Menschen, Kranke und Behinderte, Christen wie Muslime ausgegeben. Der Krieg in der Ukraine hat die Situation der Menschen in Syrien nochmals verschlechtert. Bereits wenige Tage vor dem Kriegsausbruch in der Ukraine sei das Mehl von den Märkten Aleppos verschwunden, mit Kriegsbeginn seien die Lebensmittelpreise nochmals drastisch angestiegen. Zwei Stunden am Tag Strom und immer weniger Wasser, nun auch weniger Brot. Der Hunger bestimmt den Alltag der einfachen Menschen.

Die Franziskaner sammeln Lebensmittelspenden, um diese in Aleppo an die Familien zu verteilen. Nahrungsmittel sind seit Kriegsbeginn knapp. (c) kathpress

Die Franziskaner sammeln Lebensmittelspenden, um diese in Aleppo an die Familien zu verteilen. Nahrungsmittel sind seit Kriegsbeginn knapp. (c) ICO

P. Ibrahim zu Gast in Wien

Am 21. September 2022 ist P. Ibrahim Alsabagh OFM zu Besuch in Wien. Im Quo vadis? erzählt er von der Situation in Syrien. Wie es den Menschen dort geht. Wie die Franziskaner vor Ort helfen und wie sich die Situation mit Ausbruch des Ukraine-Krieges nochmal verschlechtert hat. Und er gibt Auskunft darüber, was es seiner Meinung nach braucht, damit der Krieg und das Elend in Syrien endlich überwunden werden können.

Moderation: Christopher Paul Campbell, Leiter Quo vadis?

Veranstaltung in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

Am Gesprächsabend gibt Pater Ibrahim Alsabagh Einblick in sein Leben in Syrien, das sich seit Kriegsausbruch 2011 drastisch verändert hat. (c) kathpress

Am Gesprächsabend gibt Pater Ibrahim Alsabagh Einblick in sein Leben in Syrien, das sich seit Kriegsausbruch 2011 drastisch verändert hat. (c) ICO

 

Wann & Wo

Mittwoch, 21. September 2022, 19.30 Uhr

Quo vadis?, Stephansplatz 6 (Zwettlerhof), 1010 Wien

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +43 1 5120385

Eine Veranstaltung von Initiative Christlicher Orient, kathpress und Österreichische Ordenskonferenz.

Zur Person:

Pater Ibrahim Alsabagh OFM, geboren in Damaskus, ist Franziskaner. Für seine theologischen Studien lebte er in Rom, bevor er sich 2014 entschloss, nach Syrien zurückzukehren. In Aleppo ist er Priester der Pfarrei San Franziskus und einer der letzten christlichen Seelsorger in diesem Kriegsgebiet.

[renate magerl]

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