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Neue Generalleiterin bei den Hartmannschwestern

Beim Generalkapitel der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe (Hartmannschwestern) am 5. Juli 2022, wählten die Ordensfrauen unter dem Vorsitz von Bischofsvikar P. Gerwin Komma Sr. M. Birgit Dorfmair zu ihrer neuen Generalleiterin. Sr. M. Birgit Dormair folgt auf Sr. M. Hilda Daurer und ist für sechs Jahre in dieses Amt gewählt.

 

v.l.n.r. Sr. M. Angela Aguilera, Generalvikarin Sr. M. Ruth Beinhauer, Generaloberin Sr. M. Birgit Dorfmair, Sr. M. Veronica Negri, Sr. M. Sabine Zoitl. (c) Hartmannschwestern

v.l.n.r. Sr. M. Angela Aguilera, Generalvikarin Sr. M. Ruth Beinhauer, Generaloberin Sr. M. Birgit Dorfmair, Sr. M. Veronica Negri, Sr. M. Sabine Zoitl. (c) Hartmannschwestern

Die Funktion der Generalrätinnen haben Sr. M. Ruth Beinhauer als Generalvikarin sowie Hna. M. Angela Aguilera (Argentinien), Sr. M. Sabine Zoitl und Hna. M. Veronica Negri (Argentinien) inne.

Zur Person

Sr. M. Birgit Dorfmair wurde am 5.9.1958 in Ertl (NÖ) geboren. 1977 trat sie in die Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe ein. Ihre Erste Profess legte sie 1980 ab, die Ewige Profess 1985. Ab 1984 in der Aufnahmekanzlei des ordenseigenen Hartmannspitals (heute Franziskus Spital Margareten) tätig, leitete Sr. M. Birgit dieses als diplomierte Krankenhausbetriebswirtin von 1994 bis 2019. 2020 übernahm sie die Leitung der Wertearbeit im Franziskus Spital. Ebenso ist sie seit Beginn des Franziskus Spitals Mitglied des Aufsichtsrates.

Bevor Sr. M. Birgit Dorfmair am 5. Juli 2022 im Rahmen des Generalkapitels von ihren Mitschwestern als Generaloberin gewählt wurde, wirkte sie von 2009 bis 2022 bereits als Generalrätin in der Ordensleitung. Von 2020 bis 2022 absolvierte Sr. M. Birgit den Lehrgang „Verantwortung in religiösen Gemeinschaften“. Zugleich ist sie Exerzitien‐ und Pilgerbegleiterin. 2014 gründete Sr. M. Birgit die „Franziskanische Weggemeinschaft“, die den
Franziskanerinnen von der christlichen Liebe nahe steht. Die Franziskanische Weggemeinschaft besteht aus Laien und Ordensfrauen, die im Sinne des heiligen Franziskus von Assisi ihr Leben gestalten.

2016 erhielt Sr. M. Birgit den Anerkennungspreis der Orden in der Kategorie Einzelperson. Ihre Aufgaben und das Wirkungsfeld waren immer sehr nahe bei und mit den Menschen. Das offene Ohr für die Nöte und Anliegen ihrer Mitmenschen ließ Sr. M. Birgit an vielen Lebensschicksalen teilhaben. Alte und kranke Menschen, besonders ihre älteren Mitschwestern, sind ihr ein großes Anliegen.

Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, in Wien sind sie vor allem auch als Hartmannschwestern bekannt, sind eine 1857 von Frauen in Wien gegründete Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche mit dem Schwerpunkt Sorge um kranke und alte Menschen. Das Mutterhaus mit dem Generalat befindet sich in 1050 Wien, Hartmanngasse 7‐11. Weitere Niederlassungen bestehen in Wien, Niederösterreich und Argentinien. Der Ordensgemeinschaft gehören derzeit 59 Schwestern an.  

Selige Maria Restituta – Helene Kafka

Die wohl bekannteste Franziskanerin von der christlichen Liebe ist die 1894 in Brünn geborene Sr. M. Restituta – Helene Kafka. Sr. Restituta, leidenschaftliche Christin und Österreicherin, wurde unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wegen ihres unerschütterlichen und konsequenten Eintretens für Glauben, Recht und Menschenwürde zur Verbrecherin gestempelt. Am 30. März 1943 wurde sie nach 13‐monatiger Haft im Wiener Landesgericht enthauptet. Papst Johannes Paul II. sprach Sr. Restituta am 21. Juni 1998 auf dem Wiener Heldenplatz selig. Ihr liturgischer Gedenktag ist am 29. Oktober, dem Tag des Todesurteils 1942.


Weiterlesen:

Franziskanerinnen von der christlichen Liebe

Franziskusspital

[kerstin stelzmann]

 

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