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Herz-Jesu-Missionare: P. Michael Huber neuer Provinzial

Die Herz-Jesu-Missionare in Österreich und Süddeutschland haben einen neuen Ordensoberen. Pater Michael Huber (57), derzeit noch Generalvikar der deutschen Diözese Eichstätt, wurde vom Provinzkapitel der Süddeutsch-Österreichischen Provinz seines Ordens zum neuen Provinzial gewählt.

 P. Michael Huber ist neuer Provinzial der Herz-Jesu-Missionare in Österreich und Süddeutschland. Die Amtsübernahme erfolgt zum 1. September 2022. (c) Norbert Staudt/pde

P. Michael Huber ist neuer Provinzial der Herz-Jesu-Missionare in Österreich und Süddeutschland. Die Amtsübernahme erfolgt zum 1. September 2022. (c) Norbert Staudt/pde

Die Versammlung tagte in der "Oase Steinerskirchen", einem Seminarhaus des Ordens bei Hohenwart in Deutschland. P. Michael Huber folgt auf P. Andreas Steiner, der das Amt des Provinzials von 1998 bis 2008 und von 2013 bis 2022 inne hatte. Mit 1. September 2022 übernimmt nun P. Michael Huber in Salzburg das Amt des Provinzials der Herz-Jesu-Missionare.

Zur Person

P. Michael Huber stammt aus Monheim in der Diözese Eichstätt. Er gehört seit 1992 dem Orden der Herz-Jesu-Missionare an und wurde 1998 zum Priester geweiht. Danach war er zunächst an der Realschule Heilig Kreuz in Donauwörth als Lehrer und Schulseelsorger tätig, später in Nitra (Slowakei) für die Ausbildung des Ordensnachwuchses. 2009 wurde Huber Pfarrer der Pfarreien Eichstätt-Rebdorf und Obereichstätt. Bischof Gregor Maria Hanke berief ihn 2019 zu seinem Generalvikar. Dafür hatte er den Orden um eine zeitlich befristete Freistellung von Huber gebeten.

Herz-Jesu-Missionare

Die Missionare vom Heiligsten Herzen Jesu (MSC, Missionarii Sacratissimi Cordis), besser bekannt unter der Abkürzung Herz-Jesu-Missionare, sind eine Gemeinschaft aus Priestern, Brüdern, Schwestern und engagierten Laien, die sich der Mission verschrieben haben. Ihre Gründung geht auf den französischen Priester Pater Jules Chevalier im Jahr 1854 zurück. Heute umfasst die Gemeinschaft rund 1.750 Mitglieder weltweit. Die zahlenmäßig stärksten Provinzen sind Indonesien, Australien, Papua-Neuguinea und Irland. Starke Wachstumsbereiche gibt es auch in Korea, Vietnam, Indien und Afrika. Hauptsitz der weltweiten Gemeinschaft ist Rom.

In Österreich wurde die erste Niederlassung 1888 in Salzburg-Liefering gegründet. 1925 wurde die Süddeutsch-Österreichische Provinz errichtet. Die süddeutsch-österreichische Provinz hat neun Niederlassungen in Deutschland (5), Österreich (3) und der Slowakei. Die drei Niederlassungen in Österreich sind Salzburg-Liefering, Innsbruck und Maria Kirchental. Die Süddeutsch-österreichische Provinz hat aber auch Einsatzorte in Brasilien, Kroatien und im Kongo.


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Quelle: kathpress

[renate magerl]

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