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Orden sind Experten im synodalen Prozess

Die Diözese Eisenstadt holte am 2. Oktober die Feier zum „Tag des Geweihten Lebens“ nach. Wichtiges Thema dabei war die Weltsynode. Bischofsvikar Voith forderte in seiner Begrüßung zur Teilnahme auf, denn besonders Ordensleute  seien in synodalen Prozessen schon immer Vorreiter gewesen. 

 

Über 50 Ordensfrauen und -männer folgten der Einladung und trafen sich im Kloster der Missionare vom Hl. Franz von Sales MSFS in Oberpullendorf. (c) Diözese Eisenstadt

Über 50 Ordensfrauen und -männer folgten der Einladung und trafen sich im Kloster der Missionare vom Hl. Franz von Sales MSFS in Oberpullendorf. (c) Diözese Eisenstadt

Weltsynode im Zentrum

Die Feier zum "Tag des Geweihten Lebens" war Corona-bedingt auf den Herbst verschoben worden. Am 02. Oktober fanden sich nur mehr als 50 Ordensleute unterschiedlichster Gemeinschaften aus der Diözese Eisenstadt in Oberpullendorf ein, um im Kloster der Sales-Oblaten eine gemeinsame Vesper zu feiern und anschießend an der Akademie teilzunehmen. 

Der neue Generalvikar Michael Wüger dankte im Namen auch von Bischof Ägidius Zsifkovics den Orden in der Diözese für ihre Präsenz und ihre vielfältigen Dienste. Sei es im sozialen, diakonalen, pfarrlichen und bildnerischen Bereich, wie auch als Orte des Gebetes. „Die Diözese wäre wesentlich ärmer, vieles nicht zu bewältigen, ohne die Ordensgemeinschaften“, so Wüger. 

Aufruf zur Synodenteilnahme

Der für die Orden und rel. Gemeinschaften zuständige Bischofsvikar P. Lorenz Voith ermutigte die Orden: „Wir stehen am Beginn eines weltweiten synodalen Prozesses. Die Orden selbst sind mit ihren alten demokratischen Strukturen, wie mit ihren Erfahrungen aus vielen Bereichen der Bevölkerung, schon lange Vorreiter von synodalen Prozessen; viele Entscheidungen werden von ‚unten nach oben‘ getragen, besprochen und behandelt, auch durch Haus-, Provinz- oder Generalkapitel. Leitungsämter werden oft nur auf Zeit übernommen. Ordensfrauen- und Männer haben oft das ‚Ohr‘ bei den Menschen. Unsere Ordensgründer waren oft Erneuerer der Kirche. Diese gemachten Erfahrungen sollten Ordensleute gerade in den nächsten Monaten in verschiedener Weise einbringen; auch das begleitende Gebet, wie von Papst Franziskus erbeten, gehört dazu.“  

Neubesiedelung von Klostermarienberg 

Beim Fest dankbar erwähnt wurde auch, dass das Stift Heiligenkreuz mit September 2021 das Superiorat Klostermarienberg neu mit Patres besetzte. Damit wird im Mittelburgenland eine alte Ordenstradition wieder aufgenommen. 

20211011 Kloster Marienberg Burgenland 01 Kopie

[elisabeth mayr]


 

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