Solidaritätspreis 2020 an Sr. Elisabeth Siegl & Team verliehen

Sr. Elisabeth Siegl von den Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck hat mit der von ihr initiierten integrativen Frauenfußball-Mannschaft den Solidaritätspreis 2020 der Kirchenzeitung der Diözese Linz gewonnen. Corona-bedingt fand die Überreichung der „Solipreis“-Skulptur im kleinen Kreis am 28. April 2021 im Innenhof des Linzer Landhauses statt.

Women-Power: Sr. Elisabeth Siegl SDB "erkickte" sich mit ihrem integrativen Frauen-Fussballteam den Solidaritätspreis 2020. (c) KIZF/Litzlbauer

Women-Power: Sr. Elisabeth Siegl FMA "erkickte" sich mit ihrem integrativen Frauen-Fussballteam den Solidaritätspreis 2020. (c) KIZF/Litzlbauer

Die Auszeichnung wird jährlich vergeben und würdigt das soziale Engagement von Menschen in Oberösterreich. Die insgesamt neun PreisträgerIinnen in den Kategorien Einzelperson, Lebenswerk, Gruppen und Jugendprojekte wurden im Beisein von Bischof Manfred Scheuer, Landeshauptmann Thomas Stelzer, "KirchenZeitung"-Chefredakteur Heinz Niederleitner und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer geehrt. 

VBSC Vöcklabruck Ladies 

In der Kategorie Gruppe konnten Sr. Elisabeth Siegl und ihr Fußballteam überzeugen. Spielerinnen aus verschiedenen Nationen stehen beim VBSC Vöcklabruck Ladies gemeinsam am Platz. Mit der Don-Bosco-Schwester Elisabeth Siegl ist eine Trainerin speziell für die Neuankömmlinge abgestellt und wirkt so als integrative Kraft für ihre Schützlinge im Alter von 14 bis 40 Jahren. „Fußball verbindet alle sozialen Schichten“, ist Sr. Elisabeth überzeugt. Dabei ist ihr die Förderung der Gemeinschaft unter ihren Mitspielerinnen genauso wichtig wie der sportliche Erfolg.

Die Preisverleihung fand Corona-bedingt erst 2021 im Linzer Landhaus statt. (c) Linzer Kirchenzeitung

Die Preisverleihung fand Corona-bedingt erst 2021 im Linzer Landhaus statt. (c) KIZF/Litzlbauer

Gelebte Solidarität

Bischof Scheuer würdigte die Preisträgerinnen und Preisträger und ihre Projekte als "Best-Practice-Beispiele gelebter Solidarität". Gerade in Pandemie-Zeiten brauche es solche Vorbilder gemeinwohlorientierten Handelns, unterstrich der Bischof. "Gut aufeinander zu achten ist nicht selbstverständlich - aber alternativlos". Es brauche ein "beständiges Streben nach mehr Miteinander, nach mehr Rücksichtnahme, nach mehr Gerechtigkeit". Die Preisträger würden eben dies vorbildhaft sichtbar und so diese Welt ein Stück solidarischer und damit besser machen, so Scheuer.

In seinen Grußworten würdigte Landeshauptmann Stelzer die Ausgezeichneten als "umsichtige Ermöglicher", die sichtbar machen, "dass Solidarität in Oberösterreich viele Gesichter und noch viel mehr helfende Hände hat." Beeindruckt vom "großen Engagement für Gerechtigkeit, Friede und den Zusammenhalt in der Gesellschaft" zeigte sich in Grußworten auch Soziallandesrätin Gerstorfer.

Quelle: KirchenZeitung | Kathpress


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[renate magerl]