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Franziskanerinnen unterstützten SOS Balkanroute

Die humanitäre Initiative SOS Balkanroute bedankt sich bei den Franziskanischen Schwestern von der Schmerzhaften Mutter für ihre regelmäßige direkte und indirekte Unterstützung, ihren Zuspruch und ihre Solidarität: „Auch die, die unter uns kein Glaubensbekenntnis mit sich tragen, waren von dieser Solidarität bewegt und angetan.“

 

sos balkanroute

„Danke Schwestern, dass ihr mit uns steht! Der Kampf geht weiter.“, so die humanitäre Initiative SOS Balkanroute (c) SOS Balkanroute

Am 1. März fand, nach Absolvierung von Corona-Tests aller TeilnehmerInnen, ein gemeinsamer Abend der Initiative SOS Balkanroute für ein menschenwürdiges Leben von geflüchteten Menschen in Südosteuropa und der Gemeinschaft der Franzikanerinnen Simmering statt.
Es sei noch schöner gewesen, endlich gemeinsam und persönlich die Aktivitäten in Bosnien-Herzegowina zu besprechen und auch über die Vergangenheit, in der die Schwesterngemeinschaft die humanitäre Initiative immer wieder finanziell unterstützt habe, so die humanitäre NGO:

„Im Sommer 2020 zum Beispiel, als der mediale und öffentliche Fokus gar nicht auf Bosnien gerichtet war, als ein großes Unrecht im Ort Otoka europaweit verschwiegen und nicht beachtet wurde (wir haben berichtet und auch politisch Verantwortliche in Österreich informiert), habt ihr dort hingesehen wo viele andere nicht hinsehen wollten...
Das war zu der Zeit auch bitter notwendig, da sehr viele internationale HilfsaktivistInnen aus Bosnien im ersten Lockdown in ihre Heimat wieder abgezogen waren und die erhitzte Vorwahlkampf-Atmosphäre im Sommer die humanitäre Hilfe zusätzlich erschwerte.

Damals, als es keinen kurzfristigen „Hype“ um die Balkanroute gab (wie bereits 2019 um das Camp Vučjak oder beim Brand des Camp Lipa 2020), damals, als man wieder versucht hat das Thema unter den Teppich zu kehren, wart ihr da und habt uns bei konkreten Vorhaben unterstützt. Das haben wir nicht vergessen…“

Immer wieder hätten Sr. Elisabeth und Sr. Susanna Whatsapp-Nachrichten mit der Nachfrage gesendet, wie es den Mitarbeitenden der Initiative gehe und dass sie, gemeinsam mit allen anderen Schwestern, in Gedanken bei ihnen seien. Auch jene ohne Bekenntnis seien von dieser Solidarität bewegt und angetan gewesen.

SOS Balkanroute sieht es als eine humanistische Grundpflicht, die „uns alle verbindet - egal ob Punk, Nonne, Imam oder ein ÖVP-Bürgermeister, der sagt: "Wir haben Platz!““.

Weitere WegbegleiterInnen und MitkämpferInnen der Initiative finden sich im Pfarrnetzwerk Asyl, welches ebenso konkrete Projekte in Bosnien-Herzegowina umsetzt statt groß inszenierter, aber nicht real spürbarer oder sichtbarer "Hilfe vor Ort".

Man bedankt sich bei den Ordensfrauen mit den Worten: „Danke Schwestern, dass ihr mit uns steht! Der Kampf geht weiter.“

[magdalena schauer-burkart]

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