Propst Fürnsinn: Gelegenheiten zur Glaubensvertiefung in Fastenzeit nutzen

Fuernsinn WF118904 TeaserPropst Maximilian Fürnsinn von Herzogenburg, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der Männerorden, leitet im niederösterreichischen Landhaus die Feier zum Aschermittwoch. In seiner Predigt spricht er die vielen Gelegenheiten zur Glaubensvertiefung an und dass Kirche nie Selbstzweck, sondern immer für die Menschen da ist.

„Im Rahmen des aktuellen Jahres des Glaubens wollen wir die Menschen besonders einladen, ihr Augenmerk in der Fastenzeit auf die Vorbereitung der Tauferneuerung in der Osternacht zu legen“, ermutigt Propst Fürnsinn die Mitfeiernden im St. Pöltner Landhaus. Fürnsinn weist auf die vier Schritte der Glaubensvertiefung hin: den Glauben kennen lernen, den Glauben bekennen, den Glauben feiern und den Glauben leben. Fürnsinn erwähnt die vielen Fastenangebote in den Pfarren, bei Ordensgemeinschaften und anderen kirchlichen Einrichtungen: „Glaubensabende, Glaubensgespräche oder Exerzitien im Alltag sind besondere Gelegenheiten, den eigenen, persönlichen Glauben zu vertiefen und mit anderen zu teilen. Fühlen Sie sich eingeladen und nutzen Sie diese Gelegenheiten.“ 

Lebendige Christusbeziehung

Die missionarische Dimension des Glaubens wird dadurch sichtbar und spürbar, dass man von eigenen Glaubenserfahrungen erzählt und andere aktiv auf ihre Erfahrungen anspricht. „Im Glauben Feiern geht es mir um eine lebendige Christusbeziehung, die wir gerade in der Fastenzeit intensivieren können“, betont Fürnsinn. Er spricht in der Feier zum Aschermittwoch in besonderer Weise die Pastoralkonstitution des Konzils an, „die ein neues Verhältnis von Kirche und Welt gebracht hat.“ Fürnsinn insistiert auf die Zusammenarbeit von Kirche und Gesellschaft zum Wohle aller Menschen: „Das braucht eine besondere Sensibilität für die Zeichen der Zeit und die Grundhaltung, dass Kirche nie Selbstzweck, sondern für die Menschen da ist.“

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