Neue Vorsitzende der österreichischen Säkularinstitute

Bei der Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Säkularinstitute Österreichs am 11. Oktober 2019 wurde eine neue Vorsitzende gewählt. Maria Christine Hochleitner, Generalleiterin des Säkularinstitutes „Madonna della Strada“, übernimmt diese Aufgabe von Elisabeth Plach.

Maria Christine Hochleitner Foto Schule

Maria Christine Hochleitner leitet seit 2012 die weltweite Gemeinschaft mit fast 100 Mitgliedern "Madonna della Strada". (c) franziskanerinnen-amstetten.at

Säkularinstitute sind neben den Ordensgemeinschaften eine weitere Form des kirchlich anerkannten geweihten Lebens. Als Vorläufer darf die „Compagnia di Sant´Orsola“ der Angela Merici im 16. Jahrhundert angesehen werden. Die ersten Ursulinen lebten noch ohne Habit bei ihren Familien und trafen sich zur gemeinsamen religiösen Bildung. Erst im 17. Jahrhundert wandelte sich die Gemeinschaft der Ursulinen zu einem Orden in Klausur.

Evangelische Räte

„Es ist ein ganzheitliches Engagement, das wir, die Mitglieder der Weltinstitute, eingehen. Wir leben die Hingabe der evangelischen Räte in der Welt, in einer verbindlichen, von der Kirche anerkannten Lebensform, die sich von der klösterlichen unterscheidet“ ist auf der Homepage der Säkularinstitute Österreich zu lesen. Gemeinsam ist ihnen die Nachfolge in den Evangelischen Räten: „Die Armut führt zu einem solidarischen Lebensstil, zu einer Haltung des Teilens. Die Ehelosigkeit, Ausdruck der Liebe zu Christus, macht uns bereit für den Einsatz für viele Menschen. Der Gehorsam bedeutet Verfügbarkeit für den Willen Gottes, wie er sich im Alltag zeigt“, so weiter die Säkularinstitute Österreichs.

Maria Christine Hochleitner war Lehrerin an der landwirtschaftlichen Fachschule Gießhübel bei Amstetten. Seit 2012 ist sie Generalleiterin des Säkularinstitutes „Madonna della Strada“. „Mit den Füßen fest am Boden und mit dem Herzen im Himmel“, beschreibt Maria Christine auf der Homepage der FranziskanerInnen Amstetten ihren täglichen und weltweiten Einsatz. Im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ sagt sie zur Leben nach den evangelischen Räten: „Wir hängen das nicht an die große Glocke. Die Menschen sollen es an unseren Werken erkennen“.

Den Rückblick zur 50-Jahr Feier von Magdalena Schauer finden Sie unter: https://www.ordensgemeinschaften.at/artikel/5187-50jaehriges-jubilaeum-der-ag-oesterreichischer-saekularinstitute

[mgsellmann]